Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung I.G. – Ein Musterbeispiel für Inkompetenz

http://protestinstitut.eu/2013/06/21/Video-von-der-Auftaktkonferenz/

In Bezug auf knapp werdende öffentliche Haushalte und zukünftige Probleme ist es sicherlich grundsätzlich nicht falsch, sich Gedanken über urbane Entwicklungen zu machen und darüber mit kompetenten Fachleuten zu diskutieren. Daher hat das „Institut für Protest- und Bewegungsforschung I.G“ zu einer Konferenz geladen.

Die Auftaktkonferenz vom „Institut für Protest- und Bewegungsforschung I.G.“, wird von Martin Kaul (taz) moderiert.

Die Diskussionsteilnehmer sind:

  • Katharina Brichetti (TU Berlin)

  • Luise Neumann-Cosel (Bürgerenergie Berlin)

  • Margit Mayer (FU Berlin) und

  • Andrej Holm (HU Berlin)

Das Video wird untertitelt mit den Worten: „Der erste Tag der Auftaktkonferenz des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung endete mit einer Podiumsdiskussion zu städtischen Protesten.“

Zur Analyse: Ich habe mir das Video nicht bis zum Ende angesehen. Was insofern nicht erstaunlich ist, da dieses Geschwätz einem nicht auf Gender-Linie getrimmten Zuschauer Tränen in die Augen treibt. Die Wahl von Martin Kaul als Moderator dieser Veranstaltung hat bestimmt gute Gründe. Einer davon mag sein, dass seine extrem genderdeutsch eingefärbte Aussprache jeden halbwegs klar denkenden Menschen davon abhält, das Video über seine Einleitung hinaus weiterzuverfolgen. Denn was anschließend geboten wird hat es, mit Blick auf die universitären Institutionen, die auf dieser Konferenz vertreten sind, in sich. Wohlgemerkt geht es um das Thema „stadtpolitische Bewegungen“. Das sollte man im Hinterkopf behalten, denn im Laufe des Videos kann einem dieser Quellbezug schon abhanden kommen. Aber der Reihe nach. Eine ordentliche Podiumsdiskussion beginnt damit, dass der Moderator seine „kundigen“ Gäste vorstellt. So auch Herr Kaul.

Beginnend mit Frau Katharina Brichetti, stellt er sie als habilitierte Architektin vor, die seit 2003 private Dozentin der TU Berlin ist und sich mit Bau- und Stadtgeschichte, Bau- und Geschichtsanalyse beschäftigt und „kein besonders gutes Bild von Investoren und Stadtpolitikern, die mit Investoren zu tun haben“ hat.

Weiter zu Frau Luise Neumann-Cosel. Diese linksextremistische Aktivistin (ihres Standes nach „studierte Geo-Ökologin“) zeichnet sich nach der Ansicht Herrn Kauls besonders dadurch aus, dass sie bei „X-tausend mal quer“ organisiert war und weiß, wie man Castoren blockiert. Außerdem hat sie eine „Genossenschaft“ gegründet, die dem Energiekonzern Vattenfall das Energiemonopol entreißen möchte.

Als nächstes Mitglied der „kundigen“ Runde wird Frau Margit Mayer vorgestellt. Diese Professorin der Freien Universität Berlin soll einen internationalen Blickwinkel auf die Problematik aufzeigen und sich gedanklich auf die Frage vorbereiten, was die Stadt Berlin mit den Städten wie Istanbul und Brasilien (?) gemein hat. (O-Ton Herr Kaul)

Der einzige männliche Gast dieser Diskussion ist Andrej Holm. Dieser wird präsentiert als Stadtsoziologe an der HU Berlin mit einem „explizit positiven Bezug zur sozialen Bewegung“. Sein Forschungsgebiet ist die Hausbesetzerszene in Berlin. Er soll die Unterschiede der heutigen Szene deren „Kompetenzen und Probleme“ mit denen aus früheren Zeiten herausstellen, „als es noch eine Hausbesetzerszene gab, auf die man noch stolz sein konnte“. (Zitat Martin Kaul)

Damit ist zu den Podiumsgästen alles gesagt, was man wissen muss, um zumindest schon ahnen zu können, in welche Richtung die weitere Diskussion, sofern man die Redebeiträge so nennen sollte, geht.

Die „Leitfrage“, die Herr Kaul in den Raum stellt, und die ihn „interessiert“ ist: Wie nah sind die anwesenden „Bewegungsforscher“ der sozialpolitischen Bewegung und wie verhält sich die „Bewegungsforschung zu dem Objekt, dass sie betrachten“? Alles klar?

Der Redebeitrag von Frau Brichetti (TU Berlin) beginnt damit, dass sie nach einer zehnjährigen „Karriere“ als Privatdozentin und gefühlten1000 Podiumsreden noch immer nicht realisiert hat, dass sie in das Mikrofon sprechen muss, um ihrer dünnen, einschläfernden Stimme zu so etwas wie Geltung und Ausdruck zu verhelfen. Auf die Frage von Herrn Kaul, ob „mutige Architektur“ auch sozial und preiswert sein kann, trifft den Zuschauer ein Redeschwall, der sich durch inkompetentes Gestotter auszeichnet. Sie hat kein Problem damit, die architektonische Sondersituation, in der sich Berlin (West) zu Zeiten des Kalten Krieges befand mit der städtebaulichen Situation einer Stadt wie Hamburg zu gleichzusetzen. Natürlich nicht ohne darauf hinzuweisen, dass eine offensichtliche Bausünde, wie das Märkische Viertel in Berlin „ökologisch nicht sinnvoll“ ist. Bravo!

Der nächste Punkt ihrer Rede ist das „europäische Stadtideal“, auf das man sich nach der Wende geeinigt haben will. Dieses Ideal soll durch Multifunktionalität und Vielschichtigkeit gekennzeichnet sein, jedoch „befreit von Schornsteinschloten“.

Mit anderen Worten: die Stadt soll deindustrialisiert werden. Das ist ein wesentlicher Punkt auf den ich noch mal zurückkomme, wenn zu einem späteren Zeitpunkt von der „Boomtown Detroit“ zu sprechen ist.

Frau Brichetti ist des weiteren davon überzeugt, dass eine Stadt sozial funktioniert, wenn man die architektonische Zusammensetzung nur durcheinander mischt. Das soll also das soziale Allheilmittel einer Stadt wie Berlin sein. Für einen wirklich kundigen Zuschauer sollte dieses „Argument“ aber ein deutliches Indiz dafür sein, dass Frau Brichetti von der sozialen Struktur der Stadt Berlin, über die sie seit zehn Jahren doziert, nicht den blassesten Schimmer hat. Die Frage, was diese Frau auf dieser Konferenz zu suchen hat stellt sich schnell und deutlich.

Zum Abschluss ihres nutzlosen Beitrages zum Thema, vertritt sie auch noch die Meinung, dass die Stadtplaner von Investoren „erpresst“ werden. Warum? Ein Investor und damit Kapitalsteller sollte, meiner Meinung nach, davon ausgehen können seine Mittel zweckgerichtet verwenden zu dürfen, da er sich doch auch einen positiven Schnitt aus seiner Investition verspricht. Nicht jedoch, wenn es nach der Meinung von Frau Brichetti geht. Diese bezeichnet das Mitspracherecht eines Investors an seiner Investition als „Erpressung“, wenn es nicht der Verwirklichung des so genannten „europäischen Stadtideals“ entspricht. Ein Investor ist also ein Erpresser, wenn er sich nicht von inkompetenten und ideologisch verblendeten Stadtpolitikern, die um seine Investition buhlen, zur Zweckentfremdung seiner Finanzmittel erpressen lassen will. Damit ist alles zum Redebeitrag von Frau Brichetti gesagt. Was das allerdings mit dem Thema der Konferenz zu tun hat erschließt sich mir nicht. Es sei denn, dass durch ausbleibende Investitionen der von Frau Brichetti vergraulten Investoren Arbeitsplätze fehlen und sich aus dieser Situation heraus Proteste einstellen, die von „Fachleuten“, wie Frau Brichetti zu verantworten sind.

Nun zu Frau „Professorin“ Mayer. Man rufe sich noch einmal die Frage von Herrn Kaul in Erinnerung, die nun, etwas anders gestellt, nach der Schilderung einer angeblich alltäglichen Situation in Berlin, in der ein Obdachloser in der U-Bahn mit seinem Stofftier darüber redet, dass die Mieten zu hoch sind, zum zweiten Mal lautet: Was hat die stadtpolitische Situation von Berlin mit Städten wie Istanbul oder Brasilien (??) gemeinsam? Frau Mayer komm jetzt nicht etwa in den Sinn, den offensichtlich geografisch nicht sonderlich gut informierten taz-Reporter von ihrer internationalen Expertise zu überzeugen und auf seinen Irrtum hinzuweisen. Nein! Sie ist der Ansicht, dass sie sich aus diesen „sehr guten Fragen“ (obwohl jedoch nur eine Frage im Raum steht) mindesten drei Promotionen zusammenbasteln“ könnte. Aha! Nun könnte man von einer international erfahrenen Expertin zumindest erwarten, dass sie zu allererst einmal auf die völlig verschiedenen städtischen Ausgangssituationen hinweist, die es zwischen Städten in entwickelten Staaten wie Deutschland und Schwellenländern wie Brasilien oder der Türkei nun einmal gibt. Das hier verschiedene Ansätze zur Stadtentwicklung gewählt werden müssten und verschiedene soziale Problematiken zu unterschiedlichsten politischen Bewegungen führen, versteht sich eigentlich von selbst. Aber weit gefehlt! Auch aus dieser „Expertin“ spricht eine „Expertise“, die weiter von einem Verständnis der Problematik entfernt ist, als der Pluto von der Sonne.

Zitat: „Ich fang mal hinten an. Aus der Perspektive der Stadtforschung oder der Forschung zu städtischen Bewegungen, …ehm… würde man… reflektieren, dass die in den letzten Jahren so gängig gewordene Formel ‚Recht auf Stadt‘ gleichzeitig zu eng und zu breit ist.“

Einem unaufmerksamen Zuhörer könnte dieser Wortsalat vielleicht noch als besonders kreativer Versuch einer intelligenten Satzbildung durchgehen. Aber ein Satz ist nur dann intelligent, wenn er, für sich stehend, auf einen speziellen Sinn schließen lässt. Dieses Wörterkonstrukt bedürfte aber einer anschließenden Erklärung, um einen sinnvollen Gehalt erkennen zu lassen. Nicht so bei Frau „Professorin“ Mayer. Nach einem nichts erklärenden Verweis auf die Proteste im Istanbuler Gezi-Park, kommt sie schließlich zu der Einsicht, dass sie der deutschen Sprache eigentlich gar nicht mächtig ist. Das wäre eigentlich ein Grund, dieser „Expertin“ das Wort zu entziehen und sie in die Zuschauerränge zu verweisen. Frau Mayer jedoch darf weiter plaudern. Und was sie zu den Zusammenhängen in Istanbul zu sagen hat ist höchst bedenklich. Nämlich das nur 3% (aus welchen „Umfragen“ sie diese Zahl auch herleitet) der dort Protestierenden wegen der zu fällenden Bäume auf die Straße gegangen sind, die anderen jedoch (und das sind nach Adam Riese 97%) hätten wohl gegen die „Neoliberalisierung“ des Herrn Erdogan protestiert. Nicht etwa die immer stärker radikalisierende Islamisierung in der Türkei soll also der Grund für die Proteste gewesen sein, die sich dadurch manifestiert hat, dass an der Stelle des Parks eine Moschee gebaut werden sollte. Ich frage mich, ob Frau Mayer in der Zeit dieser Aufstände überhaupt auf diesem Planeten anwesend war. An dieser Stelle macht der Moderator Herr Kaul eine gute Figur darin, dass er Frau „Professorin“ Mayer, mit einem symbolischen Blick auf die Uhr ins „Wort fällt“ und die Zuhörer wahrscheinlich gerade noch davon abhalten kann, in einen Tiefschlaf zu verfallen. Vielen Dank dafür! Frau Mayer entschuldigt ihren einschläfernden Redeschwall mit der Bemerkung: „Wenn Sie so lange Fragen stellen, dann kann man ja nicht nur ’nen Halbsatz sagen.“ Nun, die Frage wäre sehr schnell damit beantwortet gewesen, dass man eine Stadt wie Berlin mit Städten wie Istanbul oder den Slum-Hochburgen wie Rio de Janeiro nicht vergleichen kann.

Nun ist, nach der „Ermahnung des Moderators zur Kürze“ aber nicht etwa Schluss. Herr Kaul hat da noch eine Frage, und zwar: „Gibt es etwas in Istanbul und in Rio de Janeiro, Sao Paulo, was direkt mit Berlin zu tun hat?“ Ein kritischer, intelligenter Mensch würde jetzt feststellen, dass es sich im Grunde um exakt die gleiche Frage in etwas anderem Wortkleid handelt. Und die logische Antwort wäre: „Nein, man kann da keine direkten Parallelen ziehen, da sich die Ausgangssituationen der Städte zu eklatant unterscheiden.“ Frau Mayer jedoch ruft jetzt den vermeintlichen Publikumsjoker und stellt nach ausbleibender Beteiligung fest, das der „Neoliberalismus“ das verbindende Element der genannten Städte ist, aber das beträfe ja alle anderen Städte auch. Hervorragend, kann man da nur meinen. Feind erkannt! Gefahr gebannt! Das wäre dann also der Stoff aus dem sich Frau „Professorin“ Mayer drei Promotionen basteln könnte. Bei aller Schreibfreude käme ich dabei auf gerade mal drei Worte, die da lauten: „Der böse Neoliberalismus.“ Ob dieser Satz wohl für wenigstens eine Promotion reichen würde? Im Genderland kann man vermutlich sogar darauf hoffen. Nur eines hat Frau Mayer immer noch nich getan, nämlich auf die eigentlich einfache Frage von Herrn Kaul mit der einzig logischen Antwort geantwortet, die man zusammenfassend mit „Nein!“ beschreiben kann. Frau Mayer wird nun sichtlich nervös, da sie, wie es scheint, nicht in der Lage ist auf diese simple Frage eine Antwort zu geben. Sie beginnt damit „holzschnittartig zu vereinfachen“ und ihr anti-neoliberales Traktat in zwei Teile zu zerlegen. Die Städte, die dem Neoliberalismus unterwürfig ihre Infrastruktur zum Fraß vorwerfen und die andern, die Opfer nämlich, die durch den Neoliberalismus zu Grunde gegangen sind und versuchen müssen „Investoren und Kreative und Touristen und was halt heutzutage innerhalb des neoliberalen Paradigmas für Wachstumsversprechen gehalten wird, anzulocken.“…“Da werden eben mehr Coffee-Shops gefördert oder mehr oder weniger prekär Kreative gefördert und, und, und, und attrahiert…“ Ich beende das Zitat an dieser Stelle und komme auf die „Boomtown Detroit“ zurück. Von der ist nämlich anschließend die Rede. Denn die Stadt Detroit „die Stadt von der Saskia Sassen behauptet, sie stirbt… auch Detroit stirbt nicht, sondern hat sogar momentan einen Mini-Boom, nämlich: es ist der Stadt gelungen, äh.. Leute mit Talent und kreativem Potenzial wieder in den Stadtkern zu holen, wo äh.. auch äh.. gewisses Wachstum, natürlich in recht eingeschränkten Sektoren anfängt.“ (Es lässt sich unschwer erkennen, was sich „Professorinnen“ wie Frau Brichetti und Frau Mayer unter Wachstum vorstellen. In dieser Bedeutung lassen sich auch die permanent positiven Wachstumsraten verstehen, die, bei fortdauernden Massenentlassungen und rückläufiger Wirtschaftsentwicklung, von der Bundesregierung verkündet werden.)

Nun stellt Herr Kaul seine Frage noch ein drittes mal. Er reduziert seine Frage jedoch darauf, das Besondere der Stadt Berlin hervorzuheben und den Vergleich zu anderen Städten auszuklammern. Nun, endlich, scheint Frau Mayer die Frage verstanden zu haben und geht näher auf den Umstand ein, dass Berlin jahrzehntelang, aufgrund der Teilung, einen Sonderstatus in Bezug auf alle anderen Städte innehatte. In diesem Zusammenhang kommt Frau Mayer allerdings zu dem Schluss, dass die Stadt Berlin es nach zwanzig Jahren des Zusammenwachsens noch mit Strukturen zu tun hat, die (und jetzt kommt’s) „noch aus dem Feudalismus her zu erklären sind als selbst von der Nachkriegszeit.“ Sogar Herr Kaul schaut in diesem denkwürdigen Moment etwas irritiert drein. Wen wundert’s? Frau Mayer aber hebt jetzt völlig ab und rudert mit den Armen, als würde das ihren Worten zu irgend einem sinnvollen Kontext verhelfen. Um nochmals darauf hinzuweisen: es geht um stadtpolitische Bewegungen der Stadt Berlin und Herr Kaul hat diesen Verweis auch deutlich in seine (vereinfachte) Frage eingebaut. Nur hat Frau Mayer die Frage nun auch zum dritten Mal nicht verstanden und redet über die architektonische Stadtentwicklung vom 19. bis in 21. Jahrhundert, als würde das die Frage beantworten. Das tut es jedoch nicht. Das Einzige, was Frau Mayer nochmals zu erwähnen gedenkt, ist die für Berlin typische „Mischung aus deutschen Strukturen und globalem Neoliberalisierungsdruck“.

Nun interveniert Herr Kaul zum vierten Mal und möchte endlich etwas zu den „stadtpolitischen Bewegungen“ erfahren. Darauf reagiert Frau Mayer sichtlich verstört, so als hätte sie diese Frage zum ersten Mal gehört und realisiert wahrscheinlich, dass sie, nach einer gefühlten Ewigkeit, noch kein gescheites Wort zum Thema der Konferenz beigesteuert hat. Nun endlich, zum Thema „Stadtpolitische Bewegungen“, stellt sie lapidar fest, dass es in Berlin gar keine Bewegungen gibt. Die Frau arbeitet an der FU Berlin und hat, wie es scheint, noch nie etwas von irgendwelchen linken Subkulturen am Prenzlauer Berg und deren Konflikten mit den zugewanderten „Schwaben“ gehört. Sie hat, wie sie zu verstehen gibt, noch nichts von der expandierenden Migrationsbewegung in Neukölln und den kriminellen Verhältnissen gehört, die damit einhergehen und extreme Auswirkungen auf die stadtpolitische Entwicklung haben. „Uns geht’s ja gut!“, meint sie in vollem Ernst (wahrscheinlich ist ihr dieser Satz eingefallen, weil sie dieses Mantra schon mal von der Bundeskanzlerin gehört hat). Damit ist der „Beitrag“ von Frau Margit Mayer zu Ende. In Anführungszeichen deshalb, weil sie weder irgend etwas professionelles beizutragen hatte, noch dass sie auch nur ansatzweise begriffen hat, worin die soziale Problematik ihrer Heimatstadt eigentlich besteht.

Damit beende ich die Analyse zu dieser Auftaktkonferenz. Es wären noch zwei weitere Teilnehmer auf dem Podium zu beschreiben. Da fasse ich mich aber sehr kurz und beschränke mich auf die oben erwähnten linksradikalen Hintergründe beider. Das da im Kern nichts wesentliches zu erwarten ist, das auf „Expertise“ schließen lässt, kann man sicherlich feststellen, wenn man sich dem unangenehmen Unterfangen aussetzt, dieses Video weiter laufen zu lassen.

Kurz gesagt: es fällt einfach nur schwer, diesem Videobeitrag zu folgen. Aufgrund der mangelhaften Expertise der Teilnehmer, die nicht einmal die deutsche Sprache beherrschen wollen, und kaum in der Lage sind, zusammenhängende Sätze sinnvoll auszuformulieren, kann man diesen Redebeitrag getrost als unprofessionell und nutzlos bezeichnen. Inwiefern sich daraus auch nur der geringste praxis- und themenrelevante Erkenntnisgewinn ziehen lassen soll ist nicht ersichtlich. Es ist aber durchaus ein sehr gutes und deutliches Beispiel, welche verheerenden Auswirkungen die Unterwanderung durch Gender-Mainstreaming auf die Lehrstühle deutscher Universitäten hat.

Karsten Mende

Advertisements

3 Kommentare zu „Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung I.G. – Ein Musterbeispiel für Inkompetenz

  1. Ich bewundere Deine Ausdauer und fürchte, ich wäre einer der Betrachter gewesen, die nicht über das Intro des „Moderators“ vorgedrungen wären. Letztlich scheint mir diese „Veranstaltung“, an der, wenn ich es richtig sehe, das WZB beteiligt ist, repräsentativ für den Zustand der deutschen Wissenschaft, die sich nicht mehr durch Ergebnisse und Fakten legitimiert, sondern durch Glaubens-Bekenntnisse. An die Stelle des Wissens ist die ideologische Zuordnung getreten, und es scheint ausreichend, wenn die nicht vorhandene fachliche Kompetenz mit dem Verweis auf „böse Investoren“ ersetzt wird. Das sind dann wohl die Ergebnisse des Zusammenwirkens europäischer Harmonisierung und Abschaffung von Bildung mit der DDRisierung von Wissenschaft und natürlich darf auch der Genderismus nicht fehlen, denn wenn man schon nichts zu sagen hat, dann muss man es zumindest in Gendersprech tun.

    1. Traurig, aber wahr. Die „Fachkompetenz“ der Konferenzteilnehmer, deckt sich in etwa mit der juristischen „Expertise“ von Frau Susanne Baer. Es wäre vielleicht eine gute Idee, die „Plagiatsjäger“ auf die „Promotionen“ von Frau Brichetti und Frau Mayer anzusetzen. Es würde mich brennend interessieren, aus welchen Fremdleistungen, speziell Frau Mayer, sich ihre Promotion „zusammengebastelt“ hat. Es ist wohl eher anzunehmen, dass allein ihre spärliche sprachliche Begabung , aber auch ihr Mangel an Methodik („Ich fang dann mal hinten an…“) und ihre mehr als schwache Auffassungsgabe schon bei einfachen Fragestellungen, kaum für einen Realschul-Abschluß gereicht haben dürfte.

  2. Geben sie dieser Veranstaltung eine Chance! Ich habe mich über Frau Mayers „fachliche“ Darstellung herrlich amüsiert. Man sieht selten jemand, der zwar redet aber nichts sagt und das auch noch mit einer so unglaublichen Langsamkeit leistet. Das ist wie Meeresrauschen, wenn man in eine Muschel horcht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s