Frauen sind intelligenter als Männer? – Zweifel sind erlaubt

In einem vor zwei Jahren auf Spiegel-Online erschienenen Artikel stellt ein neuseeländischer Wissenschaftler namens James Flynn die Behauptung auf, dass  Frauen intelligenter seien als Männer. Interessant ist die Begründung, die der Forscher für dieses Ergebnis anführt: „Eine mögliche Erklärung für die deutlichere Zunahme des IQ bei Frauen ist laut Flynn deren anspruchsvolle Lebensführung. Sie müssen heute multitasking-fähig sein: einerseits den Beruf meistern und in der Regel auch noch die Familie managen.“ 

Ich zitiere, was Wikipedia zu dieser „wissenschaftlichen“ Erklärung zu sagen hat: „Der Einfluss des Geschlechts ist wissenschaftlich bislang noch kaum untersucht. Entgegen landläufiger Meinung zeigen die meisten Untersuchungen keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.“

Ich möchte die „landläufige Meinung“ ein wenig präzisieren. Dieser Mythos besagt nämlich, dass Frauen von Natur aus eher für Multitasking befähigt sein sollen. Worauf sich dieser Mythos begründet? Vielleicht auf Beobachtungen von Frauen, die gleichzeitig telefonieren und in den Spiegel schauen können? Oder gründet sich dieser Mythos auf den Umstand, dass eine Frau in der Lage ist am Tag mehrere Kreditkarten bis auf’s Limit zu schröpfen? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall scheint dieser Mythos, wie alle anderen feministischen Mythen, grober Unfug zu sein. Es ist genau so ein Unfug, wie von Geschwätzigkeit auf eine höhere Kommunikationsfähigkeit zu schließen. Tägliche Erfahrungen im Berufsleben bescheinigen eher, dass diese so genannte „natürliche“ Fähigkeit von Frauen mehr mit unkonzentrierter Arbeit zusammenhängt, was auch mit der Tatsache zu tun hat, dass die weiblichen Beschäftigungen im Beruf sich weniger um den Beruf selbst drehen, als um egoistische oder private Angelegenheiten.

Wir haben hier also einen Wissenschaftler namens James Flynn, der einen unbestätigten Mythos mit einer „landläufigen Meinung“ zu bestätigen versucht. Das ist Grund genug, auch das von ihm vorgestellte „Ergebnis“ in Zweifel zu ziehen. Tatsache ist, dass es keine relevanten Erfindungen gibt, die auf die besondere Intelligenz von Frauen zurückzuführen sind. Wenn Frauen es in der Menschheitsgeschichte gelungen wäre Männer davon abzuhalten Forschung zu betreiben und Entwicklungen voranzubringen, würden wir Menschen heute noch auf den Bäumen sitzen. Weder technische noch kulturelle Fortschritte sind maßgeblich auf „weiblichen Erfindergeist“ zurückzuführen.

IQ-Test:

das ist meiner
das ist meiner

Karsten Mende

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