Die hässliche Wahrheit

Ist es falsch, hässliche Wahrheiten auch in ein hässliches Sprachkleid zu hüllen? Darf ein Autor für seine Meinung überspitzte Formulierungen wählen, wenn seine Meinung im Kern der Wahrheit entspricht? Diese Fragen beschäftigen Gegner wie Befürworter von Akif Pirinçci. Der Bestseller-Autor hat über seine Bekanntheit eine Debatte ins Blickfeld der Öffentlichkeit gebracht, die es, im Sinne der derzeit herrschenden staatsfeministischen Ideologie, eigentlich nicht geben soll. Mit seinem umstrittenen Buch „Deutschland von Sinnen“ hat er sich schlagartig vom „migrationshintergründigen Opfer“ in einen „antifeministischen Täter“ verwandelt. Das heißt, Opferschutz wird diesem Autor nicht mehr gewährt. Zu Anfang hatte

Akif Pirinçci liesst Deutschland die Leviten
Akif Pirinçci liest Deutschland die Leviten

die staatsfeministische Propaganda, ob seiner Herkunft, noch ihre liebe Mühe, ein Feindbild auf den Autor zu projizieren. In der Hoffnung, Pirinçci würde sein Buch relativieren und sich wieder in den bequemen Opferschutz zurückbegeben wollen, lud ihn das ZDF zu einem Interview. Dieses allerdings entwickelte sich zu einem Fiasko für den Sender. Denn Herr Pirinçci schlug das Angebot vom zweiten Staatsfernsehen aus.

Von diesem Moment an wurde der Schriftsteller in eine Reihe mit anderen Persönlichkeiten dieses Landes gestellt, deren Meinung es abzuwürgen gilt. Da es aber in Deutschland (noch) nicht möglich ist, Menschen wegen ihrer ideologisch nicht konformen Meinung physisch kaltzustellen, bedienen sich die staatstragenden Leitmedien dem Mittel des Rufmordes. Thilo Sarrazin hat diese schändliche Praxis erdulden müssen. In ähnlicher Manier wird nun auch gegen Akif Pirinçci vorgegangen. Die vorgebliche Journalistin Julia Bähr moniert sich in der FAZ über eine Lesung Pirinçci’s mit folgenden Worten: „[…]Noch während ich mich frage, warum hier niemand mit Obst und Gemüse gegen diese Lesung protestiert, erhebt sich lauter Gesang.[…]“

Jeder mit gesundem Menschenverstand gesegnete Leser wird wissen, dass es sich bei diesem Wunsch von Frau Bähr nicht um eine vegane Verköstigung handelt. Auch hier wird der Wunsch zur Gewaltanwendung gegen Personen mit missliebigen Meinungen deutlich. Und warum? Weil der Autor bei der Lesung seines neuen Buches Wahrheiten anspricht, die empirisch belegt sind.

Sogar die Süddeutsche Zeitung hat in einem Artikel auf diesen Umstand hingewiesen. Zitat: „Immer wieder wird bekannt, dass junge Mädchen fürs Aufladen des Prepaid-Handys sich überzeugen lassen, Sexfotos oder sexuelle Handlungen zu bieten. Wie verbreitet das ist, zeigen Umfragen über eine Internetsite für Schüler. Von 3000 gaben 25 Prozent an, an ihrer Schule prostituierten sich Mädchen, sehr verbreitet fanden das sogar 15 Prozent. Ein Drittel von ihnen will mindestens einmal Sex mit so einem Mädchen gehabt haben.“ Die Gründe dafür sind: „[…]eine Woche mit der Freundin auf einer Luxusyacht, Sex mit einem Kunden, Hardcore-Fotos, Cannabis rauchen und Kokain schnupfen.[…]“  Und in diesem Artikel geht es um jugendliche Mädchen. So gesehen wirkt Pirinçci’s Beispiel (Gucci-Taschen) ausgesprochen harmlos.

Aufschlussreich zur Untermauerung der Ansprüche von Frauen ist ausgerechnet der Twitter-Account von Juliane Bähr. Man kann eine Aussage wie „Schwesterchen mit neuem Freund im Anmarsch. Werde fragen, ob er Drogen nimmt und wo er sich in fünf Jahren sieht.“ durchaus so auffassen, dass Bähr den Anhang ihrer Schwester daraufhin auslotet, ob er der richtige Fang zur Dauer-Prostituierung ihrer eigenen Schwester ist. Prostitution um des uneingeschränkten Konsums Willen scheint demnach auch ihr nicht fremd zu sein. Ihr Facebook-Konto ist in diesem Zusammenhang eine wahre Fundgrube, auch wenn die Prostitution der Journalistin selbst eher platonischer Natur ist.

Karsten Mende

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3 Kommentare zu „Die hässliche Wahrheit

  1. Hallo Karsten, guter Beitrag. Allerdings fand ich den Fließtext recht schwer lesbar und würde ihm ein paar Absätze gönnen. Das meine ich nicht als Krittelei oder Genörgel, sondern als Hinweis, da du einiges geschrieben hast, was leider im Umfang etwas untergeht. Nichts für ungut, bitte 😉

  2. Ja, das Erschlagen unliebsamer Meinungen ist ein Volkssport aus der extrem linken Ecke geworden aus der auch der Feminismus kommt. Wer jetzt wen aufgesaugt hat, ist eigentlich egal. Ob die linke sich nun des Feminismus bemächtigt hat oder der Feminismus sich der Linken bemächtigt hat – es spielt keine Rolle.

    Kritik an den Bildungsplänen? Homophob! Kritik am Feminismus? Nazischwein!

    Es spielt auch keine Rolle, ob Eltern schwachsinnige Pläne Homosexueller kritisieren, weil sie aus der eigenen Erfahrung mit ihren Kindern sprechen – nein, die feministische, linke Ideologie geht vor!

    Daher muss ein Pirincci auch so reden, wie er redet. Man würde ihm anders doch gar nicht zuhören. Er muss einen gewissen Sturm erzeugen. Als nettes, freundliches Gesäusel hätten seine Worte doch keine Chance.

    Alle, die etwas auf die Meinungsfreiheit geben, sollten froh sein, dass es einen Pirincci und einen Sarrazin überhaupt gibt, die uns daran erinnern, dass wir für die Meinungsfreiheit (mal wieder) kämpfen müssen.

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