Bundeswehr – rechte oder linke Hand, am End‘ verrinnt das Geld im Sand

Die so genannte „Attraktivitätsoffensive“ der Ministerin von der Leyen hatte offenbar lediglich ein Finanzierungsproblem. Darauf war jedenfalls der Focus mit seinem online-Portal ausgerichtet. Nicht etwa die Sinnhaftigkeit der beschlossenen Maßnahmen sind der Kern einer Auseinandersetzung gewesen. Das einzige Problem soll wohl der abnehmend tröpfelnde Förderhahn des Finanzministeriums gewesen sein.

Bundeswehr-Kitas und anderer staatsfeministischer Unsinn: die einzigen "Erfolge" von der Leyens
Bundeswehr-Kitas und anderer staatsfeministischer Unsinn: die einzigen „Erfolge“ von der Leyens

Eine neu erschlossenen Quelle für dieses staatsfeministische Evangelium ist nun ein „Geldtopf“, der, wir ahnen es, ebenfalls aus scheinbar unerschöpflichen Abpressungen der Steuerzahler gespeist wird. In der Süddeutschen wird dieser Betrug unter dem Titel „Schön billig über Umwege“ betitelt, so als ob diese Nonsens-Förderung dadurch die Tributpflichtigen weniger belasten würde. Mit einem widersprüchlichen Taschenspielertrick soll dieser Umstand durch die Medien verschleiert werden.

Der Focus schreibt das so: „Die für 2015 angesetzten Mehrausgaben von 119 Milliarden Euro sollen aus einem Geldtopf kommen, der nicht im Verteidigungsetat angesiedelt ist, sondern in der allgemeinen Finanzverwaltung,berichtete die „Süddeutsche Zeitung“.“  Was aber berichtet die Süddeutsche Zeitung? Zitat: „[…]Von der Leyen muss die Kosten eines Maßnahmenpakets, mit dem sie die Attraktivität der Bundeswehr erhöhen will, durch Umschichtungen im Verteidigungshaushalt bestreiten.[…]“.  (Hervorhebung durch den Autor)

Wie auch immer, es spielt auch keine besonders große Rolle, ob nun durch die linke oder die rechte öffentliche Hand hunderte von Millionen von Steuergeldern in den Frauenfördertopf vergeudet werden. Aber: als Feigenblätter für diese Umverteilung werden neuerdings, laut Focus,  Einheiten benutzt, die unter besonderen Härten ihren Dienst verrichten: „Die sogenannten Erschwerniszulagen sollen erhöht werden, hinzu kommen Spezialregelungen, etwa für Kampfmittelentschärfer.“

Doch erinnere man sich, wie die „Attraktivitätsoffensive“ der Ministerin zusammengesetzt ist:

  • Unliebsame Versetzungen an andere Standorte will die Ministerin eindämmen.
  • An fast allen Kasernen soll es eine Kita geben.
  • Um darüber hinaus ein Familienleben pflegen zu können, sollen Soldaten die Möglichkeit erhalten, in Teilzeit zu arbeiten.
  • Soldaten sollen dank Laptops und neuer Dienstregeln künftig leichter von Zuhause arbeiten können.
  • In Kasernen sollen Flachbildfernseher und kostenlose WLAN-Zugänge zur Verfügung stehen.
  • Ausbilder sollen so trainiert werden, dass sie besser auf die Bedürfnisse der Soldaten eingehen können.

(Quelle: n-tv)

Weit und breit nichts zu sehen von „Erschwerniszulagen“ und „Kampfmittelentschärfern“. Im Mittelpunkt dieser Maßnahmen stehen „Kitas“, Teilzeit- und Heimarbeit. Ob da wohl noch Geld für die „harten Jungs“ übrig bleibt? Zweifel sind grundsätzlich angebracht, wenn eine ausgemachte Staatsfeministin und Genderistin, wie von der Leyen, in einem Ressort ideologisch um sich schlägt, von dem sie nicht den blassesten Dunst hat.

Augenfällig ist jedenfalls, dass all die staatsfeministischen Zielsetzungen von zweifelhaftem „Erfolg“ gekrönt sind und sich hierfür dubiose Finanzierungswege auftun, während nahezu alle anderen Problemfelder in diesem Ressort von Pleiten, Pannen und leeren Kassen gezeichnet sind. Nicht zu vergessen von der umfassenden Verleugnung des grundsätzlichsten Problems in dieser ganzen Angelegenheit:

Karsten Mende

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