In eigener Sache – die Kehrseite hat Geburtstag

Am 1. November 2013 habe ich beschlossen, mit dem Blog „Die Kehrseite“, den Kampf gegen Feminismus, Genderismus und staatliche Indoktrination aufzunehmen.  Ich möchte mich bei allen Mitstreitern bedanken, die mir in diesem Jahr mit Rat und Tat beigestanden haben. Mein weiterer Dank gilt natürlich meinen Lesern in der ganzen Welt. Gerade weil „Die Kehrseite“ noch relativ unbekannt ist, freue ich mich über jeden Besucher, der sich auf meine Seite „verirrt“.

Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass die internen Grabenkämpfe beigelegt werden, aus denen ich mich auch weiterhin konsequent heraushalten werde. Wir haben, im Gegensatz zu den Feministinnen, moralisch gerechtfertigte Ansprüche und ein gemeinsames Ziel. Das dürfen wir niemals aus den Augen verlieren!!!

In diesem Sinne

Karsten Mende

Advertisements

7 Kommentare zu „In eigener Sache – die Kehrseite hat Geburtstag

  1. Die sog. Grabenkämpfe kommen mir manchmal so vor wie seinerzeit die Verteilungskämpfe unter Feministinnen, die sich dann gegenseitig vorwarfen, nicht genug oder nicht richtig feministisch zu sein. Lustig, da es auf Männerseite aktuell und auf lange Sicht nichts zu verteilen gibt.

    1. Zu verteilen nicht, aber zu verlieren. Soll ja vorkommen, dass Leute das Handtuch werfen, weil sie keinen Bock drauf haben von „Friendly Fire“ niedergemäht zu werden. Wir kämpfen schon mit Pfeil und Bogen gegen Panzer. Das darf in unserem kleinen Kreis einfach nicht passieren.

      1. Der einzige, der wie ein Jammerlapenn eingeknickt ist, das war offenbar Arne Hoffmann zur Breivik-Zeit, als er irgendwie auch mit dem Bloggen aufgehört hatte. Es spricht nicht gerade für charakterliche Festigkeit und die Festigkeit der eigenen Standpunkte, wenn man sich von diffusen Vorwürfen hanebüchener Verbindungen ins Bockshorn jagen läßt. Irgendwie hatte er da auch den ganzen Islamophobie-Quark usw. mit dem Thema vermischt, obwohl es bestenfalls ein peripheres Thema in der Männerrechtsbewegung sein dürfte. Dass man innerhalb der Bewegung allerdings auf einiges sonderbares Volk zwischen marktradikalen Neoliberalen („Der Staat finanziert Feminismus, also muss der Staat -gemeint: Steuern usw. – weg!“), religiösen Extremisten und entsprechend gefärbte Abtreibungsgegner usw. stößt, ist nicht neu. Es war schon immer so, dass diejenigen, die ihren Quatsch nicht in Parteien usw. etablieren konnten, sich gerne neue Parteien – siehe Piraten mit den Feministinnen und Linksextremisten – und Bewegungen aussuchen und diese mit ihrem Mist zumüllen. Insofern schadet eine gewisse Wachsamkeit da sicher nicht.

      2. Mag daran liegen, dass Arne sich als etabliert betrachtet. Dass die Feministinnen gern und wild mit der Nazi-Keule um sich schlagen, um ihre Gegner zu diffamieren ist ja bekannt. Für das Establishement, und auch für die, die glauben dazuzugehören, können derartige Anwürfe katastrophale Folgen haben. Gesinnungsterror erzeugt Angst. Feministinnen haben über die Medien ein Bild konstruiert, dass die Männerrechtsbewegung automatisch ins Rechts-außen-Lager projiziert, schon allein deswegen, weil sie selbst als links-extremistisch betrachtet werden (wollen). In radikal-feministischen Kreisen ist mittlerweile jeder ein Nazi, der das Wort „man“ benutzt. Die Exzesse einer gewissen Lann Hornscheidt an der HU belegen ja, dass es auf der Skala des sprachlichen Irrsinns keine obere Grenze zu geben scheint. Daher muss man sich wohl damit abfinden, von diesen bösartigen, gestörten Kratzbürsten als Nazi bezeichnet zu werden.

      3. Ich kann das alles nicht so beurteilen. Ich finde aber, daß wir uns alle als Mannschaft verstehen sollten, auch wenn hier und da mal etwas Fragwürdiges passiert. Es war sicherlich unangenehm, wie Arne Hoffmann seine politischen Empfindlichkeiten in die Sache mit Akif Pirincci gebracht hat. Da kamen dann teilweise recht absurde und tendenziöse Konstruktionen, die nicht hilfreich für das Klima waren.

        Es gibt ja allerdings auch von den Rechten diverse Verfemungen gegen die andere Seite, die ebenfalls fragwürdig sind, wo alles Linke mit Kommunismus und Profeminismus gleichgesetzt wird.

        Ich jedenfalls finde, daß man ruhig deutlich Kritik aussprechen sollte, aber immer in einer Art Gemeinschaftsbewußtsein bleiben sollte. Im Nachhinein würde ich manches bei mir etwas diplomatischer formulieren, aber vom Grundsatz her genauso schreiben.

        Aber man sollte halt trotzdem irgendwie eine gewisse Souveränität wahren und nicht einen auf Spaltung, Verfemung und Dämonisierung machen. Ich kann mit Hoffmanns Islamophilie gut leben bzw. mit den Einseitigkeiten bei diesem Thema. Man sollte dann einfach ganz souverän darüber hinwegsehen und die Sache nicht zu einem Schisma aufbauschen. Es bleiben noch mehr als genug Gemeinsamkeiten und jeder trägt auf seine Weise etwas zum großen Ganzen bei.

        Das ist meine Einstellung. 🙂

        Oder anders ausgedrückt: Wir tun auch selbst einiges dafür, daß manche Dinge unnötig eskalieren. Man sollte die Baustellen und Konflikte, die wir haben, einfach mit mehr Lang- und Großmut betrachten und erkennen, daß alles halb so wild ist. 🙂

        Ich fühle mich mit dieser Haltung jedenfalls wesentlich besser.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s