Falschbeschuldigungen – Feministen scheitern an ihren Lügen

Da hat der Nikolaus ja mal eine schöne Bescherung in den Stiefel gestopft. Kaum hat man die Praline mit Rosenbrock-Füllung verdaut, bekommt man direkt noch einen kandierten Apfel aus Übersee oben drauf. „Oh, Du Fröhliche……“ fällt mir dazu ein.

Der vorgebliche „namhaften GeschlechterforscherHinrich Rosenbrock ist von seinen feministischen Gesinnungsgenossinnen von der Radikalen-Vereinigung „Autonomes FrauenLesbenReferat“ *) Gewalttaten gegen Frauen bezichtigt worden. Eine ausführliche Analyse dieser Anwürfe gibt es bei Hadmut Danisch dazu. Im Gegensatz zu feministischen Kreisen ist es jedoch unter „maskulistischen“ Bloggern Usus, nicht vorschnell Schuldsprüche auszuposaunen oder einen derartig Beschuldigten von aller Schuld frei zu sprechen. Das sollen bitte die Gerichte tun (sofern es in dem Fall überhaupt zu einer Verhandlung kommt).

gefallenen feministischer Engel: Hinrich Rosenbrock
gefallener feministischer Engel: Hinrich Rosenbrock

Was jedoch immer wieder thematisiert werden muss sind Falschbeschuldigungen von vermeintlichen „Opfern“. Nach bekannt gewordenen Fällen, wie den Fall des Lehrers Horst Arnold, der von seiner „Kollegin“ Heidi Külzer der Vergewaltigung bezichtigt wurde und daraufhin verurteilt und inhaftiert wurde, mehren sich Pressemeldungen, dass auch in anderen Fällen Vergewaltigungen erfunden worden seien. Ob in Regensburg, Bremen oder anderswo, immer wieder kann der Vorwurf der Vergewaltigung durch Zweifel und Widersprüchlichkeiten entkräftet werden. Allzu oft stellt es sich heraus, dass Mädchen und Frauen diesen Vorwurf zu Unrecht erheben. Die Gründe dafür sind vielseitig. Von psychischen Störungen bis hin zur puren Rache; es gibt eine große Fülle von Ursachen und Motivationen, die Frauen dazu veranlassen Lügengeschichten über angebliche Vergewaltigungen zu verbreiten.

Nun kommt noch eine Falschbeschuldigung aus den USA dazu. Das Magazin „Rolling Stone“ berichtete über eine Massenvergewaltigung an einer amerikanischen Universität (University of Virginia). Die Autorin Sabrina Rubin Erdely hat es nämlich unterlassen eine umfassende Recherche zu ihrer Story einzuholen und sich lediglich auf Aussagen des angeblichen Opfers „Jackie“ verlassen. Durch diese mangelhafte Berufsausübung ist ihr Arbeitgeber nun in die peinliche Situation geraten, sich von der Konkurrenz (Washington Post) darüber belehren zu lassen, wie denn ordentliche journalistische Arbeit auszusehen hat: „There’s another basic principle in journalism: Every story has two sides. In fact, every story has many sides. Rolling Stone decided to run with just one of them. To its everlasting regret.“ (WP)

Eindeutig eine journalistische Fehlbesetzung: Obwohl sich Rolling Stone von ihrer Story distanzierte, erklärte Sabrina Erdely, sie hätte es nicht besser machen können.
Eindeutig eine journalistische Fehlbesetzung: Sabrina Erdely

Folge dieser Unterlassung ist, dass die gesamte Story als Falschbeschuldigung aufgeflogen ist. Denn eine anschließende Recherche hat ergeben, dass die Veranstaltung, auf der die angebliche Massenvergewaltigung stattgefunden haben soll, gar nicht veranstaltet worden ist. Dazu im Handelsblatt: „Phi Kappa Psi äußerte sich ebenfalls am Freitag: „Unsere anfänglichen Zweifel an der Geschichte haben sich nur immer weiter verstärkt, je tiefer wir uns in die Lage eingearbeitet haben.“ Am besagten Wochenende etwa habe überhaupt keine Veranstaltung stattgefunden. Jegliche Verbindungen zu „rituellen sexuellen Übergriffen im Rahmen der Einschwörung neuer Mitglieder“ wurden „aufs Schärfste“ zurückgewiesen.

Schon kurz nach Veröffentlichung der Geschichte hatten Blogger und Medien Zweifel an Details geäußert und auch die Autorin konnte diese in Interviews nicht zerstreuen. Am Ende war es die Washington Post, die den Bericht dann soweit demontierte, dass Rolling Stone die Notbremse ziehen musste.“

Beruhigend ist, dass es (wenigstens im Ausland) noch Journalisten gibt, die ihren Job ordentlich machen, und die nicht völlig von der ideologischen Ausrichtung der zeitgeistigen politischen Strömung auf Linie gebracht worden sind. Beunruhigend ist allerdings, dass, speziell in Deutschland, aus solchen Fällen regelmäßig die falschen Schlüsse gezogen werden. Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn das Handelsblatt schreibt: „Steinschlaggefahr: In einem spektakulären Schritt distanziert sich das Magazin „Rolling Stone“ von einer ebenso spektakulären Geschichte über eine angebliche Gruppen-Vergewaltigung auf einem Universitätsgelände in den USA. Ein schwerer Rückschlag für den Kampf gegen Gewalt an Frauen und für das Magazin selbst.“ (Hervorhebung durch den Autor)

Denn: anders als das Handelsblatt es sieht, ist die Aufdeckung einer Falschbeschuldigung und eine darauf erfolgte Gegendarstellung, als Erfolg für eben diesen Kampf zu werten. Denn in der Masse der Falschbeschuldigungen wird es zunehmend schwieriger, echten Fällen von Gewalt an Frauen die ihnen gebührende Glaubwürdigkeit zu erteilen.

Karsten Mende

*) Update: Die Seite Autonomes FrauenLesbenReferat hat den ursprünglichen Text inzwischen aus dem Netz genommen und durch eine neue Hetzschrift ersetzt. Hier kann das Original abgerufen werden.

Nachtrag zum Update

Am 25. Dezember 2014 haben unbekannte, vermutlich feministische Netzaktivisten den Originaltext mit dem geänderten Schreiben überschrieben und somit gelöscht. In Zusammenhang mit der Straftat der Falschbeschuldigung, spreche ich hierbei mit dem kriminalistischen Terminus der Spurenverwischung.

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8 Kommentare zu „Falschbeschuldigungen – Feministen scheitern an ihren Lügen

  1. > Heidi Külzer der Vergewaltigung bezichtigt wurde und daraufhin verurteilt und inhaftiert wurde,
    Ist die inhaftiert worden?
    Ich habe bisher nur gelesen, dass am 2014-10-22 entschieden worden sei, dass sie in Haft müsse. Ob sie in Haft ist, geht daraus nicht hervor. Wäre sie im Gerichtssaal in Haft genommen worden, hätte das in einem der Zeitungsberichte gestanden.

    1. Hab ich mich da so missverständlich ausgedrückt? Die Rede ist natürlich von Horst Arnold, der verurteilt und inhaftiert wurde. Sollte das nicht klar aus der Formulierung hervorgehen, bitte ich um Entschuldigung.

      1. Mein Fehler! Dein Text ist ok. Ich habe den Text mit einer anderen Erwartung gelesen, und es falsch verstanden.
        Ich bin auf deine Seite gestoßen, weil ich nach etwas mit „Heidi Külzer“, was in den letzten Tagen veröffentlich wurde, gesucht habe, in der Hoffnung, endlich eine Meldung darüber zu finden, ob sie Knast sei.

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