Genderistische Non-Kommunikation

Ein kleiner Personenkreis im Hause der Humboldt-Universität zu Berlin hat sich ein großes soziologisches Ziel gesteckt. Unter den Gläubigen der „Gender Studies“ hat sich nämlich die Ansicht verbreitet, dass die deutsche Sprache von scheinbar diskriminierenden Maskulismen nur so durchzogen sein soll. Deshalb ist es für diesen Kreis der Erleuchteten nun von übergeordneter Relevanz, diesen Makel unserer Sprache zu beseitigen. Unter dem Titel „feministisch sprachhandeln“ hat eine gewisse Lann Hornscheidt einen linguistischen Leitfaden erarbeitet, der dieser diskriminierenden Eigenschaft entgegenwirken können soll.

Es ist bekannt, dass Lann Hornscheidt unter einer subjektiven sexuellen Identifikationsstörung leidet. Sie hat, auf gut deutsch, ein Problem zu erkennen, ob sie Männlein oder Weiblein ist.  Desweiteren hat sie wohl eine nicht minder ausgeprägte Relevanz ausgemacht, ihr persönliches Störungsmuster als gesellschaftliches Problem zu betrachten und sich dazu in einer nur ihr verständlichen Form äußern zu müssen. Es besteht in gewisser Weise ein Mitteilungsbedürfnis von Lann Hornscheidt. Aber dieses Bedürfnis stellt noch lange kein Kommunikatiomsbedürfnis dar. Diesen Umstand scheint Hornscheidt bei ihrer Sprachwandelei vergessen zu haben. Da man als Zuhörer oder Leser erst eine linguistische Codierung auswendig lernen muss, um überhaupt mit ihr in Verbindung zu treten, kann man das linguistische System, dass Profx Hornscheidt zu benutzen pflegt als in sich geschlossenes System betrachten. Das ist in etwa mit einer Sekte zu vergleichen, die sich bewusst einem Zugang von außen verschließt. Da Sprache allerdings ein allgemeingültiges Kommunikationsmittel zu sein hat, sind die sprachwandlerischen Ergüsse von Lann Hornscheidt nichts weiter als Nonsens. Die damit verbundenen Absichten können noch so gut gemeint sein; eine akademische Leistung sind die dafür erbrachten Anstrengungen aber in keinem Fall, da die „Ergebnisse“ nur im persönlichen Rahmen von Hornscheidt und ähnlich veranlagten Individuen irgend eine Relevanz haben.

Das hat nichts mit Kommunikation zu tun, sondern ist Non-Kommunikation, so zusagen ein Selbstgespräch, dass sie mit den ideologisch gleichgeschalteten „Hirnhälften“ ihrer Studierixe führt. Nichts jedoch, dass als gesellschaftliches Gemeingut, wie eine Sprache, gültig sein kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der persönliche Blog von Hornscheidt mittlerweile aus dem Netz genommen wurde.

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Wer weiss, was sich dort für abstruse Einfälle dieser psychisch kranken Person angesammelt haben. Irgendwie will man es gar nicht wissen und lediglich hoffen, dass Lann Hornscheidt im nächsten Jahr nicht den selben medialen Stellenwert eingeräumt bekommt wie bis 2014 und so bald wie möglich von der akademischen Bildfläche verschwindet.

Ich wünsche allen Lesern der Kehrseite einen guten Übergang und einen guten Start ins Jahr 2015.

Karsten Mende

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4 Kommentare zu „Genderistische Non-Kommunikation

  1. Hallo Michael,

    ich weiss nicht, was ich anders mache, aber wenn ich diesen ominösen Lann-Blog aufrufe, bekomme ich auf allen Reitern die gleiche Fehlermeldung. 404 ! Dieser Blog ist eine Netz-Leiche. Auch der Link, den du mir geschickt hast, kommt zum selben Ergebnins. Ist auch egal. Es wäre jedenfalls zu wünschen, dass dieser Person die Möglichkeiten genommen werden, weiterhin junge Seelen mit ihrer kranken, persönlichen Einstellung zu indoktrinieren.
    In diesen Sinne, 2015, der Kampf gegen Genderismus, nicht nur an Universitäten, geht weiter.

    Ich wünsche Euch ebenfalls einen guten Rutsch.

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