False-Flag Angriff auf die Meinungsfreiheit

je suis charlie

Wer sich in diesen Tagen mit dem Attentat auf die französischen Satire-Zeitung Charlie-Hebdo auseinandersetzt ist leicht geneigt den Islamismus als Urheber dieser Tat zu verorten. All zu leicht wird dabei aber vergessen, dass politische Satire sich nicht nur kritisch mit dem Islam auseinandersetzt, sondern allgemein auf politische und ideologische Verwerfungen reagiert; wie es ein Merkmal von Satire ist: eben mit Humor.

Der Islam ist dabei nur ein Gegenstand unter vielen. Genauso werden andere Religionen und Institutionen auf die Schippe genommen. Auch Kanzlerinnen und Präsidenten sind oft und gern auf satirischen Titelseiten zu finden. Im Gegensatz zu irgendwelchen unbekannten Revolverhelden hätten diese (in der Regel sehr eitlen und narzistisch veranlagten) Personen also ein persönliches Interesse an der Einschüchterung potenzieller Kritiker. Die Frage, in wie weit staatliche Stellen in dieses abscheuliche Verbrechen involviert sind, ist also auf keinem Fall damit ausgeräumt, dass die Schützen mit islamistischen Parolen auf sich aufmerksam gemacht haben. Denn auch bei diesem Blutbad stellt sich die Frage nach den Nutznießern. Und das sind, wen wundert’s, wieder einmal NICHT Muslime.

Die eigentlichen Nutznießer dieser Aktion sind Regierungen und Eliten, denen die Pressefreiheit noch nicht genug ausgehöhlt wurde und die am liebsten auch noch die leiseste Stimme der Kritik an ihrer Politik zum schweigen bringen wollen. Ich habe es schon in einem anderen Zusammenhang gesagt, aber es ist eine Tatsache, dass nur Feministinnen blöd genug sind, ihre Untaten direkt mit sich selbst in Verbindung zu bringen. Intelligenteren politischen Übeltätern ist die subtile Methode der „False-Flag“-Aktion bekannt, die den Vorteil beinhaltet, dass man auch von der Aktion partizipieren und Andere dafür zu Sündenböcken machen kann. Islamismus ist auch in diesem Fall nur ein Vehikel, mit dem die Mahnung an die Konsequenz jeglicher Kritik unters Volk gebracht wird.

In diesem Zusammenhang hier ein paar Titelbilder von Charlie Hebdo, die dieser Tage eher seltener zu sehen sind, die bei Überlegungen über die Nutznießer dieser Schandtat aber wichtig sein können,

Hollande 1Hollande 2Hollande 3

auch wenn diese es verstehen andere Täter und deren Motivationen für ihre Absichten zu benutzen.

Karsten Mende

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