Joghurt aus Vaginalsekret?!

Veganer können sich bei folgendem Artikel entspannt zurücklehnen und sich einen grinsen. Allen anderen aber, die auch gern einmal auf Milchprodukte zu ihrer täglichen Ernährung zurückgreifen, könnte es durchaus passieren, dass ihnen der Appetit auf Joghurt zukünftig vergeht. Haben sich einige Kritiker der Geschlechterforschung in der Vergangenheit darüber ausgelassen, dass dieser akademische Zweig praktisch keine Ergebnisse vorzuweisen hatte, wurde ich heute, auf grauenvolle Weise, eines Besseren belehrt.

Auf der Seite MOTHERBOARD stößt man auf einen Artikel, der abstoßender kaum sein kann. Unter der Überschrift „How To Make Breakfast With Your Vagina“ wird dem (wie auch immer) überraschten Leser geschildert, dass es wohl noch eine Marktlücke zu sein scheint, Joghurt aus Vaginasekreten zu gewinnen. Und prompt findet sich eine „Wissenschaftlerin“ der University of Wisconsin in Madison dazu ein diese Lücke zu schließen. Cecilia Westbrook hat den entsprechenden „Selbstversuch“ unternommen. Ausgehend von dem Umstand, dass eine Vagina der Tummelplatz  hunderter verschiedener Bakterienstämme ist,

Cecilia Westbrook stellte aus ihren Vaginalsekreten "Joghurt" her.
Cecilia Westbrook stellte aus ihren Vaginalsekreten „Joghurt“ her.

und dass ein wesentlicher Anteil davon so genannte Laktobazillen sind, reifte in ihr der abartige Gedanke, aus ihren eigenen Sekreten „Joghurt“ zu „kultivieren“. Weiter in dem Artikel heisst es, dass Westbrook diese Widerlichkeiten durchaus ernst meint: „But Westbrook didn’t make her yogurt just for the sake of some amazing jokes. And she certainly didn’t make it because she was hungry. She knew enough about the chemistry of the vagina to think that eating a batch of yogurt made from her ladyjuices would be good for her. Seriously.“ 

Nun besteht seit einiger Zeit das Bestreben der UNO, die Essgewohnheiten des Homo Sapiens umzukrempeln und die Gaumen dieser Art an gewisse „Naurprodukte“ wie Insekten zu gewöhnen. Mit zu meist mangelndem Erfolg, versteht sich. Ist auch dieser „Selbstversuch“ unter dieser elitären Erziehungsmaßnahme einzuordnen? Ich befürchte fast, dass dem so ist und hege den Verdacht, dass es in Zukunft passieren kann, dass man sich derlei „Produkte“ auf das Butterbrot schmiert, ohne zu ahnen, was man anschließend zu verspeisen gedenkt. Auch das ideologische Programm des „Gender-Mainstreaming“ ist von der UN-Bürokratie in die untergeordneten administrativen Ebenen eingeschleust worden, ohne dass es dazu jemals öffentliche Debatten gegeben hätte. Und im Rahmen der heutigen Lebensmittelproduktion ist man als Verbraucher schon lange nicht mehr sicher, dass man auch das bekommt, was auf der Packung steht. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Appetit, verbunden mit der Hoffnung, dass Pflaumenmuß wirklich noch etwas mit Obst zu tun hat.

Karsten Mende

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9 Kommentare zu „Joghurt aus Vaginalsekret?!

  1. Das mit den Veganern ist doch nicht etwa frauenfeindlich gemeint? Immerhin sind Menschenfrauen doch keine Tiere und daher ihr Vaginalausfuß kein tierisches Produkt.

    PS. Man ist, nachdem die Ekelgrenze schon durch den Forschungsbericht gesenkt ist, in Versuchung zu fragen: Gibt’s den Jogi auch in rot … 🙂

  2. Veganern geht es tatsächlich darum, Tierleid zu vermeiden. Viele Veganer sind auch nicht besonders menschenfreundlich. Mich widert das oft an, wenn Veganer Tierrechte über Menschenrechte stellen.

    Bin selber Veganer. Außerdem ist die Szene feministisch verseucht. 😉

    Wo grabt ihr alle immer solche Sachen aus?

  3. „Vaginella“ zum Frühstück., „Genderella“ zum Mittag und am Abend dann das gute alte „Feministrum“ als Brotaufstrich zum Trockengebäck?

    Nein danke. Mein Gemüse ist Fleisch, solches aber sicherlich nicht, es ist nicht mal ein junges. Und dass die Selbstversuchende eine Nana-Mouskouri-Gedächtnisbrille trägt, wundert mich bei ihrem heroischen Selbstversuch nicht im Geringsten.

    Proll-Wirtz des Tages: Was sagt ein Blinder, wenn er an einem Fischstand vorbeikommt?
    – Hallo Mädels, etwa … (?)

    Man verzeihe mir meinen Humor, der mir nach diese genüsslichen Lektüre wohl kurzzeitig entgangen zu sein scheint.

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