Bahar Mustafa & #killallwhitemen – Scotland Yard ermittelt

Bekanntlich soll man den Tag nicht vor dem Abend loben. Dass aber nun im Fall der „Diversity-Beauftragten“ der Goldsmiths-University, Bahar Mustafa, Scotland Yard Ermittlungen eingeleitet hat, ist eine erfreuliche Entwicklung; eine nämlich, die zur Nachahmung anregen sollte. Wenn auch Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität nicht ganz das Maß an Radikalität aufbringt und nicht einen Mordaufruf verharmlost, wie ihre Schwester im Geiste am Goldsmiths College,

Schwestern im Geiste: Bahar Mutafa und Lann Hornscheidt
Schwestern im Geiste: Bahar Mustafa und Lann Hornscheidt

so sind ihre Aufrufe zu Straftaten nicht weniger evident und daher ebenfalls ahndungswürdig. Denn bei extremistischen Ideologien heißt es nicht umsonst: ‚Wehret den Anfängen!‘ Was passieren kann, wenn man extremistischen Ideologien bis zu ihrem totalen Zusammenbruch keinen Einhalt gebietet, hat die Geschichte mehrfach gezeigt. Und wenn ideologische Extremisten in deutlicher Form zum Mord aufrufen, tut man gut daran das ernst zu nehmen und diesen Wahnsinnigen nicht die Möglichkeit einzuräumen, ihre Absichten in die Tat umzusetzen.

Auch sollte sich niemand von den vermeintlich stärker ausgeprägten empathischen Charaktereigenschaften von Frauen täuschen lassen. Sofern sie der Realität entsprächen (was ich bezweifle), sind sie auf keinen Fall bei extremistischen Feministinnen und Genderistinnen zu finden. Hier rufe man sich ein klassisches Beispiel von Alice Schwarzer in Erinnerung, um diese Illusion gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ihre Reaktion auf die Gewalttat von Lorena Bobbit, die ihrem schlafenden Ehemann den Penis abgeschnitten hatte, lässt kein erhöhtes Maß an Empathie erkennen.

Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!

Alice Schwarzer: Emma 1994 (Quelle: Wikipedia)
Hier schreibt eine Feministin, die eine solche Gewalttat nicht nur gutheißt, sondern in besonders abartiger, zynischer Manier den Tod des Gewaltopfers regelrecht herbeiwünscht. Der Hashtag #killallwhiteman hat in diesem Kontext eben nicht nur eine rhetorische Note, sondern beinhaltet durchaus den Willen zur Tat. Und wer denkt, dass sich dieser Extremismus auf „weiße“ Männer beschränkt, der sei auf den Hashtag #killallmen hingewiesen, der von nicht minder radikalisierten Extremisten als Kommunikationsplattform genutzt wird.
Daher ist zu hoffen, dass die jetzt eingeleiteten Ermittlungen auch Konsequenzen für Bahar Mustafa nach sich ziehen, selbst wenn ihr diese die Möglichkeit bieten sich als „feministische Märtyrerin“ zu präsentieren. Gemäß dem Spruch ‚Wehret den Anfängen!‘ ist es an der Zeit, diesen gestörten Extremisten zu zeigen, dass sie den Bogen überspannt haben. Und wer den Bogen überspannt, dem fliegt er um die Ohren.
Karsten Mende
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