Lügenpresse – Tim Hunt ist NICHT freiwillig gegangen

Ich lese gerade einen Artikel in der Dailymail und bin wieder einmal aufgebracht. Vor kurzem gab es einen Eklat auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Süd-Korea, der dem Wissenschaftler und Nobelpreisträger Sir Tim Hunt den Job gekostet hat. Langjährige Erfahrungen im Labor haben den Biologen zu der witzigen Randbemerkung gebracht, dass Frauen im wissenschaftlichen Umfeld des öfteren nicht professionell auf Kritik reagieren, sich persönlich angegriffen fühlen und daraufhin in Tränen ausbrächen. Das ist eine, auch in anderen beruflichen Umfeldern, oft zu beobachtende Reaktion und eigentlich auch kein weiteres Problem. Man hat sich darauf eingestellt. Nur reden darf man wohl darüber nicht mehr. Als Folge auf diese Bemerkung ist ein Shitstorm über den Wissenschaftler hereingebrochen, der ihn letztlich seinen Job gekostet hat. Erst wurde behauptet, Tim Hunt wäre freiwillig von seiner Honorar-Professur zurückgetreten. Später hat er selbst eingeräumt, dass dieser Rücktritt auf Druck von außen erfolgt ist und man ihm eben keine Wahl gelassen hat.

Rufmörderin Connie St Louis
Rufmörderin Connie St Louis

Trotzdem behauptet die Intitiatorin dieser miesen Kampagne, Connie St Louis, rotzfrech, es wäre seine Entscheidung gewesen und sie bereue die Konsequenzen ihrer Denunziation in keiner Weise. Ihr wäre es wohl in erster Linie um „Journalismus“ und in zweiter Instanz um „Frauen in der Wissenschaft“ gegangen, so die Rufmörderin.

Dem kann getrost entgegen gehalten werden, dass es ihr weder um das eine noch um das andere gegangen sein kann, dass die Ideologie „Feminismus“ ihre einzige Triebfeder zu ihrer schändlichen Aktion gewesen ist und sie im Gegensatz zu ihrem Opfer als gewissenlose Lügnerin entlarvt ist. Sir Tim Hunt hat in seinem Ansehen jedenfalls gepunktet, weil er es gewagt hat, in diesen (feministisch verdrehten) Zeiten eine Selbstverständlichkeit anzusprechen und damit seinen Job zu riskieren. Connie St Louis hat mit ihrer Kampagne Minuspunkte eingefahren, da diese „Story“ ihre Intentionen verdeutlicht und sie damit aus dem Kreise der ernst zu nehmenden Journalisten verbannt hat. Die handwerklichen Fehler, die mich stark an die Falschmeldung des Rolling Stone erinnern, als es darum ging eine vermeintliche Vergewaltigung auszuschlachten, sind sehr ähnlich, aber in diesem Falle nur noch zweitrangig. Ob es zu einem ähnlichen Rückzieher seitens dieser Feministin kommt, wage ich zu bezweifeln, da ihr ja auch noch die Möglichkeit offen steht, die Rassismus-Karte auszuspielen. An diesem heißen Eisen möchte sich, sehr wahrscheinlich, niemand in der „Qualitätspresse“ die Finger verbrennen.

Karsten Mende

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3 Kommentare zu „Lügenpresse – Tim Hunt ist NICHT freiwillig gegangen

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