Genderwahn und der Aufstand der Wissenschaft

An deutschen Universitäten haben sich verschiedene Unwesen etabliert. Sei es die Humboldt Universität in Berlin, die das Zentrum verschiedener totalitär-ideologischer Umtriebe geworden ist, wie auch diverse (um nicht zu sagen alle) Universitäten geringeren Rufes, die sich einen ideologischen Wettkampf mit der Brutstätte in Berlin liefern. Allen dieser Fakultäten ist eines gemeinsam: die so genannten „Gender-Studies“ haben, einem Krebsgeschwür gleich, die Kontrolle über den Lehrbetrieb übernommen.

„Gender-Spinne“ der HU-Berlin

Wie das Schaubild des ZtG der HU aufweist, gibt es keinen Fachbereich mehr, der nicht in irgend einer Form von den „Gender-Studies“ beeinflusst wird. Ein Beispiel der Technischen Universität München zeigt, dass es nicht nur die Geisteswissenschaften sind, die der ideologischen Zersetzung durch den völlig haltlosen und unwissenschaftlichen Genderismus ausgesetzt sind. Der Informatiker und Blogger Hadmut Danisch führt schon seit langem einen heldenhaften und zermürbenden Kampf gegen den institutionalisierten Genderismus an der HU.

In sofern ist es sehr erfreulich, dass sich jetzt erstmals deutliche und scharfe Töne gegen eine Ideologie vernehmen lassen, die seit Jahrzehnten das akademische Umfeld verseucht und den wissenschaftlichen Betrieb nahezu zum erliegen gebracht hat.

Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera
Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Prof. Dr. Ulrich Kutschera, ein Evolutionsbiologe der Universität Kassel war zu Gast bei Moderator Ingo Kahle vom Radiosender „Inforadio RBB“ und hat ein klares und unmissverständlich offenes Zeichen gegen die Gender-Ideologie gesetzt. Der Forscher äußert sich in diesem Interview besorgt über die sektenhafte Unterwanderung der akademischen Welt durch ein Programm, dass mit der Frauenkonferenz in Peking 1995 Einzug in die politische Gestaltung der Gesellschaft gehalten hat: das „Gender-Mainstreaming“.

Bis heute hat sich, wie Hadmut Danisch nachweisen konnte, keinerlei wissenschaftlicher Niederschlag durch dieses Programm aufweisen lassen, obwohl es von allen maßgeblichen Institutionen mit Millionen (wenn nicht Milliarden) von Steuergeldern gefüttert wurde. Im Gegenteil reagieren Genderisten äußerst zurückhaltend und ausweichend, wenn sie auf Ergebnisse ihrer „Forschung“ angesprochen werden und den wissenschaftlich korrekten Nachweis ihrer Behauptungen erbringen sollen.

In solchen Fällen werden zumeist die genderistisch bei Fuß stehenden Medien zur Hilfe gerufen, die jegliche Kritik an der Gender-Ideologie ausschalten sollen. So ist die FAZ im Jahre 2014 der verwirrten Genderistin Lann Hornscheidt zur Hilfe geeilt, als die Kritik an ihrer vollkommen gestörten Sprachverhunzung zu laut wurde. Die Kernfrage, was dieser ideologische Unsinn an einer Universität zu suchen hat, sucht man in diesem weinerlichen Artikel von Antonia Baum vergebens, was möglicherweise dem Umstand geschuldet ist, dass sie an der HU studiert hat und daher selbst der Gender-Sekte verfallen ist. Eine objektive und sachliche Auseinandersetzung ist daher kaum vom ehemaligen Qualitätsmedium FAZ zu erwarten.

Im Falle von Prof. Dr. Kutschera war es nun die ZEIT, die sich den deutlichen und sachlichen Worten des Forschers angenommen hat. Nicht aber, etwa wie bei Lann Hornscheidt, hat sich das Blatt für die Argumentation des Forschers ausgesprochen, sondern schon in der Überschrift des Artikels dem Wissenschaftler, wie es heute bei Diffamierungen der Presse üblich ist, eine „Phobie“ unterstellt, wenngleich man sich aus taktischen Gründen für die deutsche Bezeichnung „Angst“ entschieden hat. Aber im Grunde läuft dieser Artikel auf die Frage hinaus, wie Prof. Kutschera es wagen konnte, die Ideologie des „Gender-Mainstreaming“ auch als eine solche zu bezeichnen. Wiederum greift man auf das altbekannte Stilmittel der Entwertung der wissenschaftlichen Arbeit des Professors zurück, indem die Autorin Chatherine Newmark abfällig von „Herrn Kutschera“ schreibt; einer Unterlassung, die für Genderisten, welche sich weigern zu ihren vermeintlichen Forschungsergebnissen Stellung zu beziehen zwar völlig berechtigt ist, bei einem gestandenen Wissenschaftler der Biologie aber nichts weiter als eine bodenlose Unverschämtheit darstellt.

Prof. Kutschera jedenfalls reicht es. Nachdem vor kurzem einer seiner Artikel, in dem er, wie auch im Interview, den Genderismus mit dem Kreationismus vergleicht, vom Humanistischen Pressedienst zensiert und gelöscht worden war, hat er nun seine deutlichen Worte in einem Radiogespräch wiederholen dürfen. Was der geneigte Hörer da geboten bekommt ist eine sehr informative und wissenschaftliche Klärung der biologischen Beschaffenheit des Lebens und der Sexualität. Es hat mich nicht überrascht, wenn auch gefreut, dass ich in diesem Gespräch wissenschaftliche Bestätigung für einen Artikel bekommen habe, den ich Anfang 2014 hier auf der Kehrseite veröffentlicht habe. Der Titel des Artikels lautet „Was ist Homosexualität nicht?“ und setzt sich mit der wissenschaftlichen Definition von Sexualität auseinander. Allein eine wissenschaftliche Behandlung dieses Themas reicht jedoch heutzutage aus, um von genderistisch indoktrinierten Netz-Aktivisten als „homophob“ gebrandmarkt zu werden. Diese Indoktrination hat ihre Ursprünge sehr wahrscheinlich nicht in deutschen Universitäten, wird aber über diese Institutionen massiv verbreitet. Und das kann man ja wohl als nichts anderes als eine Schande höchsten Grades bezeichnen.

Was sind Universitäten wert, aus denen heraus Wissenschaftler für ihre Arbeit angegriffen, diffamiert und bedroht werden und in denen sich ein ideologischer Ungeist ausgebreitet hat, dessen geistig verwirrte Protagonisten nicht für ihre kriminellen Handlungen belangt werden?

NICHTS!

Karsten Mende

Advertisements

5 Kommentare zu „Genderwahn und der Aufstand der Wissenschaft

  1. Die beabsichtigte und bisher gut verborgene gesellschaftszerstörende Wirkung von Gender Mainstreaming wird sicher nicht gleich von allen bemerkt werden. Aber bald deutlich werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist.
    Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge
    des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der
    Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und
    Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.amazon.de/trifft-Frauen-Kinder-zuerst-Genderismus/dp/394581801X)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s