Feministische Wahrnehmungsstörungen

Auf der Kehrseite war es im September recht ruhig gewesen. Der Grund dafür ist nicht etwa darin zu sehen, dass es nichts zu berichten gegeben hätte, sondern darin, dass ich aufgrund eines Umzuges mit reichlich Komplikationen die Blog-Aktivität hinten anstellen musste. Ich habe selbstverständlich beobachtet, was auf Seiten der feministischen Maschinerie an Unheil angerichtet wurde, konnte aber bislang nicht Stellung dazu beziehen.

Julie Bindel wünscht sich KZ's für Männer
Julie Bindel wünscht sich KZ’s für Männer

Da wäre zum Beispiel die britische Feministin Julie Bindel zu nennen, die mit dem absurden und menschenverachtenden Vorschlag, alle Männer in Konzentrationslager zu sperren, an die Öffentlichkeit herangetreten ist. Zum besseren Verständnis dieser Person sollte hinzugefügt werden, dass sie der Ansicht ist, dass der feministischen Perspektive nicht genügend medialer Raum zur Verfügung gestellt würde. Eine solche Behauptung aus der Feder einer Frau, die das britische Top-Medium The Guardian als Plattform für ihre Hass-Ideologie missbraucht, ist nicht ungewöhnlich. Auch Anne Wizorek hat, meines Wissens nach, schon darüber gejammert, dass für Feministinnen keine mediale und politische Infrastruktur zur Verfügung stände und sie daher gegen antifeministische Definitionsmacht wehrlos seien. Wie lächerlich das ist, zeigt sich doch schon darin, dass Frau Wizorek von einer Talkshow zur anderen gereist ist, und überall ihren ideologischen Sondermüll deponieren konnte, mit freundlicher Unterstützung der Medien, versteht sich. Auch die Farce, die um die Sendung „hart-aber-fair“ inszeniert  wurde, ist nicht dazu geeignet eine solch infame Behauptung zu stützen. Dass Feministinnen und Vertreter der Gender-Ideologie bei ihrer Selbstdarstellung nicht gut weg kommen, ist wohl eher deren völliger Kompetenzlosigkeit geschuldet, als einer Unterrepräsentanz in der Presse. Auch auf politischer Ebene ist, besonders in Deutschland, wohl kaum von einer „antifeministischen Omnipräsenz“ zu reden, wie es Frau Wizorek andeutet, wenn sie sich darüber beklagt, dass sie der Kritik von Antifeministen wehrlos gegenüber stünde. So weit ich es beurteilen kann, gibt es wohl kaum ein „Qualitätsmedium“, dass sich den Anliegen von Antifeministen neutral und sachlich geöffnet hat. Es gibt auch kein Ministerium oder irgend eine andere staatliche Institution, in der Antifeministen oder wenigstens Männerrechtler vertreten sind. Feministinnen jedoch haben ein Ministerium für ihre Anliegen: das Frauenministerium, geleitet von Frauenministerin Manuela Schwesig. Auch haben sie eine juristische Instanz, nämlich die höchste: das Bundesverfassungsgericht, für ihre Zwecke mit einer Radikalfeministin unterwandert: der Verfassungsrichterin Susanne Baer.

Um dieses Thema hier abzuschließen sei lediglich darauf hingewiesen, dass sich die antifeministischen Aktivitäten in Deutschland auf ein paar Blogs beschränken, die keinerlei finanzielle Förderungen von Seiten des Staates genießen, ebenso wie ihnen kaum mediale Publikationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Es handelt sich bei solchen Behauptungen um klassische feministische Wahrnehmungsstörungen.

Feministin Anita Sarkeesian
Feministin Anita Sarkeesian
Feministin Zoe Quinn
Feministin Zoe Quinn

Im Rahmen dieser Betrachtung komme ich nun auf einen anderen Fall zu sprechen, der als Beleg dienen kann, wie sehr sich feministische Anliegen auf politischer Ebene behaupten können. Nachdem sich die Schauspielerin Emma Watson bei der UNO für eine feministische Kampagne präsentieren konnte, haben nun auch die Feministinnen Anita Sarkeesian und Zoe Quinn bei der UN vorgesprochen, um dort für Zensur im Internet zu werben. Genauer gesagt, haben diese Aktivistinnen auf höchster internationaler Instanz eingefordert, dass Kritik an der feministischen Ideologie als „Hate-Speech“ klassifiziert und strafrechtlich behandelt werden soll. Auch hier zeigt sich deutlich, dass feministische Anliegen auf der höchsten politischen Ebene beachtet werden, während Kritik am Feminismus mit Haftstrafen geahndet werden soll. Wie Frau Wizorek auf die Idee kommen kann, dass ihrer Ideologie zu wenig Rückendeckung zugedacht würde ist daher völlig schleierhaft. Da Feministinnen aber offensichtlich an Wahrnehmungsstörungen leiden, könnte man auch hier wieder auf psychische Auffälligkeiten bei Feministinnen zurückgreifen, die ich an anderer Stelle schon herausgearbeitet habe.

Will einen Mann wegen Widerspruch ins Gefängnis werfen: Steph Guthrie
Will einen Mann wegen Widerspruch ins Gefängnis werfen lassen: Steph Guthrie

Jedenfalls ist es sehr bedenklich, wenn Feministinnen ungestraft Männern mit Konzentrationslagern drohen können, während Kritik an solchen absurden Maßnahmen strafbar werden soll. Das ist leider keine Zukunftsmusik, sondern schon geschehen. In Kanada ist ein Mann verhaftet worden, weil er es gewagt hatte einer Feministin auf Twitter zu widersprechen. Ihm droht eine Haftstrafe für ein halbes Jahr, und das obwohl er es war, der von den feministischen Aktivistinnen belästigt wurde. Es wird wirklich gefährlich für andere als feministische Meinungen. Sarkeesian und Quinn wollen Strafbarkeit erreichen, wenn ihre Gefühle verletzt werden, und wer Feministinnen kennt versteht, wie schnell das gehen kann. Manchmal reicht schon ein falscher (oder fehlender) Blick, um das labile emotionale Gerüst dieser psychisch verwirrten Personen zu erschüttern. Bezeichnend ist, dass auch in diesem Fall Anita Sarkeesian involviert war, wenn auch nur virtuell. Ausgangspunkt dieses Falles war ein Videospiel, bei dem man ihr ins Gesicht schlagen kann. Über dieses Spiel kann man getrost geteilter Meinung sein. Nur dass es in dem Fall gar nicht um das Spiel ging, sondern um eine Auseinandersetzung zwischen Gregg Elliott und den Feministinnen Steph Guthrie und Heather Reilly. Besonders bedauerlich ist, dass Gregg Elliott den Feministinnen auch noch bei der Veröffentlichung eines Posters geholfen hat, nur um anschließend in eine Falle zu tappen, die Kanada in ein feministisches Minenfeld verwandelt hat. Das Recht auf freie Meinung ist sehr gefährdet, wenn man Feministinnen die Definitionsmacht überlässt. Davor ist auch Europa und Deutschland nicht gefeit. Auch hier werden Anstrengungen unternommen Zensur im Internet durchzusetzen. Die Aktivitäten von Heiko Maas zielen in die selbe Richtung: abweichende Meinungen zu verbieten und unter Strafe zu stellen. Was „Hate-Speech“ letztlich alles sein soll ist völlig unklar und es ist zu befürchten, dass auch Meinungen dazu gehören, die der feministischen Ideologie widersprechen. Es kommt bei alledem nämlich nicht mehr darauf an, was man sagt (oder schreibt), sondern nur noch darauf, ob irgend jemand behauptet, dadurch in seinen Gefühlen verletzt worden zu sein.

Die Frage, wer in Wirklichkeit wehrlos ist, ist damit hinreichend beantwortet. Feministinnen jedenfalls sind es nicht.

Karsten Mende

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Ein Kommentar zu „Feministische Wahrnehmungsstörungen

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