Das genderfeministische Netzwerk und die Omertà

In der letzten Zeit hat die Kontroverse um Gender-Mainstreaming (GM) eine neue Qualität erreicht. Nach den unsäglichen genderfeministischen Aktivitäten um die Sendung „hart-aber-fair“ und einer massiven Medienkampagne gegen die anhaltende und fundierte Kritik am Genderismus, hat es nun erstmals gewalttätige Anschläge gegen Kritiker des Genderismus gegeben. Innerhalb weniger Tage wurden zwei Brandanschläge verübt. Der erste Anschlag galt der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die sich unter anderem gegen die Gender-Ideologie positioniert hat. Mag dieser Anschlag nicht unmittelbar mit dem Genderismus verknüpft sein, bleiben bei dem zweiten Anschlag gegen die Organisatoren der „Demo für alle“ keine Zweifel an der Motivation der Täter.

Diese Eskalation der Gewalt ist die konsequente Reaktion eines Systems, dass auf Lüge, Betrug und Korruption aufgebaut wurde. Offenbar bestehen bei führenden Genderisten Ängste davor, dass man ihnen zu tief in die Karten schaut. Der Einsatz von Gewalt gegen Kritiker zeigt aber auch, dass Genderisten ihre komplette „argumentative“ Energie aufgezehrt haben und nun nicht mehr anders können, als auf Gewalt zurückzugreifen. Sie hatten bisher eigentlich mehr als genügend Zeit und Möglichkeiten ihr Anliegen argumentativ zu vermitteln. Seit Gender-Mainstreaming 1995 auf dem Weltfrauenkongress in Peking erstmalig genannt wurde, haben Genderisten jedoch nichts hervorgebracht, was außerhalb des Feminismus und der ihnen nahestehenden LGBT-Gruppen auf Zustimmung hätte stoßen können.

Gänzlich unbemerkt hat sich GM in politische Institutionen eingeschlichen; ohne jegliche parlamentarische Debatte oder gar demokratische Legitimation! Seit GM am 23. Juni 1999 auf verfassungswidriger Grundlage beschlossen wurde (Gleichstellung ist kein grundgesetzliches Staatsziel), hat sich eine Infrastruktur herausgebildet, die bis in die untersten administrativen Ebenen greift. Trotzdem hat es lange Zeit nach Einführung dieses Leitprinzips kaum Medienberichte dazu gegeben, obwohl dieses verfassungsfeindliche Prinzip übergeordnete Priorität im administrativen Handeln genießt. Nur langsam sickerten Informationen zu GM durch die Presse und das auch erst, nachdem sich Kritik an diesem Prinzip angemeldet hatte. Erst in den letzten Jahren ist die Medienresonanz zu GM so laut geworden, dass es auch in der Öffentlichkeit überhaupt zu einem Thema wurde. Seit dem stehen Genderisten argumentativ mit dem Rücken zur Wand.

Alle Bemühungen von Genderisten, GM als positive Politik zur Gleichberechtigung zu verkaufen, scheitern an dem esoterischen, aber auch betrügerischen Charakter dieser Ideologie. Einige der Gender-Protagonisten scheinen wirklich von der vermeintlich moralischen Überlegenheit ihrer Ansichten überzeugt zu sein, während andere von den kriminellen Umständen aus erster Hand wissen und diese bewusst in Kauf nehmen. GM wird von Politik und Medien als „progressiv“ angepriesen, angeblich von „wissenschaftlichen Fakten“ gestützt. Zur Behauptung dieser angeblichen Fakten werden haltlose Theorien der „Gender-Studies“ herangezogen, die bei näherer und methodischer Betrachtung nichts als heiße Luft beinhalten und oftmals auf psychische Probleme von „Genderforschern“ zurückzuführen sind. Auf welcher dünnen theoretischen Substanz diese „Fakten“ stehen wird deutlich, wenn man „Genderforscher“ und ihre Unterstützer explizit auf die Ergebnisse dieser „Forschung“ anspricht. Bisher weigern sich alle angeschriebenen Stellen Auskunft über ihr vermeintliches Forschungsgebiet zu geben. Wie an anderer Stelle beschrieben, wurde eine interne Kampagne zum Boykott dieses Auskunftsersuchens gestartet. Unter Androhung von Repressalien wurden „GenderforscherInnen“ davon abgehalten, die wissenschaftliche Untersuchung ihres „Forschungsgebietes“ zu unterstützen. Ich zitiere dazu Beate Kortendiek:

„Die aufgeführten Veröffentlichungen und der Fragebogen geben Anlass, die wissenschaftliche Substanz der Untersuchung zu hinterfragen. Die ForscherInnen in der Geschlechterforschung sollten bedenken, ob sie sich an einem solchen Unternehmen in irgendeiner Form (auch durch Ausfüllen des Fragebogens) beteiligen wollen.“ (Quelle: ZtG HU-Berlin, Hervorhebung: Die Kehrseite)

Mit anderen Worten: wer sich beteiligt wird aus dem Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung ausgeschlossen. Wer zur wissenschaftlichen Evaluierung der „Gender-Studies“ beiträgt erhält keine Förderung mehr. Diese Drohung ist mehr als deutlich vernehmbar. Dieses Verhalten lässt jedenfalls nicht auf eine seriöse Forschungsgrundlage schließen. Sie ist jedoch ein Markenzeichen der organisierten Kriminalität. Es ist erschreckend, wie sehr die Beschreibung von organisierter Kriminalität auf die Strukturen und Verhaltensweisen der „Gender-Studies“ zutreffen. Selbst zur Bekämpfung von Gegnern und Kritikern wird auf Methoden der organisierten Kriminalität zurückgegriffen.

genderfeministisches Netzwerk
genderfeministisches Netzwerk

Einen Überblick über die globale Struktur dieses Netzwerkes kann man sich auf der Seite feministnetworkproject verschaffen. Alle gelb markierten Punkte auf dieser Karte bezeichnen Niederlassungen der „Gender-Studies“ an Universitäten und Fachhochschulen. Diese Karte ist jedoch in der Hinsicht unvollständig, dass hier weite Teile der Unterstützer nicht aufgeführt sind. Es fehlen zum Beispiel sämtliche politischen Parteien, die Gender-Mainstreaming fördern. Ebenso sind die unterstützenden Medien nicht auf der Karte enthalten. Auch eng mit diesem Netzwerk verbundene Extremisten, wie die Antifa, sucht man auf dieser Karte vergeblich. Diese sind letztlich aber von maßgeblicher Bedeutung bei der gewalttätigen Bekämpfung von Gegnern und Kritikern dieses Netzwerkes.

Es ist also nicht übertrieben, wenn man das genderfeministische Netzwerk mit der Mafia vergleicht. Auch das Schweigegelübde dieser kriminellen Organisation, die Omertà, ist sehr ähnlich, wie auch der Umgang mit Abweichlern. Dass es dabei noch keine Todesopfer gegeben hat, kann ich nicht bestätigen, leider aber, beim Blick auf die Karte, auch nicht ausschließen.

Karsten Mende

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2 Kommentare zu „Das genderfeministische Netzwerk und die Omertà

  1. Gender bedeutet, leistungslos Kohle abzugreifen, indem der Wirt epresst und eingeschüchtert wird. Die Mafia geht so vor. Sobald die Angst vor der Mafia verschwindet, fehlt der Mafia das Druckmittel und trocknet aus. Wie lange benötigt die Wissenschaftsministerin, um sich aus ihrer Angststarre infolge der Umarmung durch den Gender-Lobbyismus zu befreien? Oder hat sie gar keine Angst und hält die Manipulation durch den Genderismus für eine Tat zum Wohle der Gemeinschaft? Ist sie ein Feigling oder einfältig?

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