Kriminelle Netzwerke in NRW-Schulen?

Ist es kriminell, jemanden vorsätzlich mit einem tödlichen Virus zu infizieren? Diese Frage kann ich nicht vollständig juristisch beantworten. Dazu fehlt mir das Hintergrundwissen um die Bewertung der Straftat. Aber grundsätzlich sollte man in einem Rechtsstaat diese Frage bejahen können. Sollte es jedoch in dieser Frage für irgend welche Minderheiten Ausnahmeregelungen geben, kann man nicht mehr von einem Rechtsstaat sprechen.

NRWIch stelle diese Frage im Zusammenhang einer Aussage des Sprechers des Netzwerkes SchLAu NRW, eines schwul-lesbischen Indoktrinationsnetzwerkes, das vom Gesundheitsministerium NRW gefördert wird. Dieser Vertreter ist mit folgender Aussage an die Öffentlichkeit herangetreten: „Ich habe HIV und würde es wieder tun! Ich habe regelmäßig Sex ohne Kondom. Schutz durch Therapie macht es möglich. Menschen mit HIV sind nicht kriminell!“ (Quelle: sat1 nrw.de)

Natürlich hat dieser Vertreter richtig erkannt, dass es nicht kriminell ist mit HIV infiziert zu sein. Kann das aber im Umkehrschluss bedeuten, dass alle Handlungen dieser gesundheitlichen Risikogruppe als legal zu betrachten sind? Immerhin könnte ein Strafgericht auch zu dem Schluss kommen, dass die oben bestätigte Handlung mindestens auf Totschlag hinauslaufen könnte, unter der Berücksichtigung grober Fahrlässigkeit.

Denn dass die intimen Kontakte ohne entsprechenden Schutz so risikolos sind, wie es der „schlaue Vertreter“ zu meinen glaubt, geben die heute im Handelsblatt veröffentlichen Zahlen nicht her. In Deutschland, so heißt es dort, sind die Neuinfektionen mit dem HI-Virus um 7% gestiegen. Auch ist dort zu erfahren, dass dieses Virus im EU-Raum überwiegend bei Geschlechtskontakten unter Männern weitergegeben werde. Was wohl auch daran liegen könnte, dass sich die Infizierten hierzulande durch ihre vermeintliche Therapie in einer Sicherheit wägen, die gar nicht gegeben zu sein scheint. Die Zunahme der Neuinfektionen in der EU steht nämlich einer Abnahme in weltweitem Maßstab gegenüber.

Barbara Steffens
NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (B’90/Die Grünen)

Die Interpretation dieser Zahlen lässt jedenfalls den Schuss zu, jegliche schulische Indoktrination von Vereinen wie „SchLAu“ zu verbieten und die Förderung ebendieser mit Steuergeldern unverzüglich einzustellen, da an keiner Stelle der Webseite des Vereines auch nur ein einziger Hinweis auf die Gesundheitsrisiken durch die Lebensweise dieser Randgruppe zu finden ist. Eine thematische Bearbeitung im Bildungswesen ist jedoch ohne ausdrückliche Verweise daraufhin, nicht nur mangelhaft, sondern in fahrlässiger Weise lebensgefährlich.

Sylvia Löhrmann
NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (B’90/Die Grünen)

Dass die gesundheitlichen Risiken von diesem vom NRW-„Gesundheitsministerium“ geförderten Netzwerk nicht nur tabuisiert und verharmlost, sondern auch noch bewusst in Kauf genommen werden, hat der Sprecher dieses Vereines mehr als verdeutlicht.

Ob aber diese eigentlich zwingenden Konsequenzen von dem grünen Doppelgespann der NRW-Landesregierung, Steffens & Löhrmann, auch gezogen werden, ist mehr als unwahrscheinlich. Dem müsste nämlich eine umfassende Revision ihrer ideologischen Glaubensbekenntnisse vorangehen. Man kann nur hoffen, dass die genderistische Ideologie mitsamt ihren Protagonisten aus allen Ebenen der Politik und der Verwaltung entfernt wird.

 

Karsten Mende

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20 Kommentare zu „Kriminelle Netzwerke in NRW-Schulen?

  1. Hmm…
    Zuallerestmal ist jeder selbst verantwortlich dafür, sich zu schützen. Zum sex ohne Gummi gehören zwei. Ist ein HIV positiver Mensch in behandlung und ist die Virenlast unterhalb der Nachweisgrenze, dann ist eine Weitergabe des HIV extremst unwahrscheinlich (unwahrscheinlicher als bei einem nichtgetesteten Mann der regelmässig ungeschützten Sex mit Männern hat).
    Dass irgendwer, der in der Sexualaufklärung tätig ist generel ungeschützten Sex propagiert ist allerdings ne andere Nummer. Gibt ja nicht nur das HI Virus.

    1. Mit der Nachweisgrenze ist das so eine Sache, bei einem Virus, dass es nicht erlaubt , dass man es wirklich kennenlernt, bevor es mutiert. Ich halte solche Aussagen für irreführend.

      1. Es benoetigt eine anzahl von viren, dass eine ansteckung stattfindet. Wird die virenlast reduziert, so wird eine ansteckung unwahrscheinlicher. Das ist wissenschaftlich gesichert. Ob sie direkt null ist.. Hmmm… Vielleicht nicht. Aber das ist sie auch nicht bei einer frau, die ohne voegelt. Das risiko muss jeder fuer sich selbst bewerten und eingehen oder eben nicht.

      2. Die Anzahl von Viren bei einer Infektion ist jedoch keine fixe Größe und kann sich unter ungünstigen Verhältnissen deutlich über die vermeintliche Nachweisgrenze erhöhen. Bei HI-Viren wäre das insofern verhängnisvoll, weil sie so wandelbar sind und immer wieder Wege finden ihren Wirt und seine Maßnahmen zu umgehen. Deswegen ist es ebenfalls gesichert, dass ein HIV-Infizierter diesen Status bis an sein Lebensende behält. Man kann nur den Ausbruch der eigentlichen AIDS-Krankheit herauszögern, mehr nicht.

      3. Außerdem ist hier wohl eher die Verantwortungslosigkeit zu beanstanden und der Umstand, dass diese verantwortungslosen Leute auf Schüler losgelassen und mit Steuergeldern gefüttert werden.

  2. Es scheint justiziabel zu sein:

    Landgericht Augsburg
    Vom Liebhaber mit HIV angesteckt: 75.000 Euro Schmerzensgeld

    Ein Mann steckt seinen Liebhaber mit dem HI-Virus an und ruiniert damit ein junges Leben. Einblicke in ein menschliches Drama.

    [..] Der Kläger, ein Türke Anfang 30, hatte mit einem deutlich älteren Mann ein Jahr lang eine sexuelle Beziehung. Benutzten sie anfangs noch Kondome, kam es später zu ungeschütztem Sex. Der junge Mann hatte ausdrücklich nach einer Erkrankung gefragt. Der Partner verschwieg ihm seine HIV-Infektion. Das hatte der Mann, der jetzt in Landsberg lebt, im Strafverfahren in München gestanden. Eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten hat er dafür erhalten.

    Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Vom-Liebhaber-mit-HIV-angesteckt-75-000-Euro-Schmerzensgeld-id17567686.html

    Insofern halte ich die Aussage des Sprechers für, gelinde gesagt, bedenklich. Mal abgesehen davon ist ein Verschweigen einer ansteckenden ‚Geschlechtskrankheit‘ in diesem Zusammenhang eine auch menschlich arme Sache.

  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Nadja_Benaissa#Gerichtsverfahren
    Soviel zum Strafrecht…

    Die Aussage oben ist jedoch erst mal garnichts, ausser sehr dumm, wenn man Sex ohne Kondom trotz HIV Virus propagiert… Ein Schlüsselsatz ist:

    „Schutz durch Therapie macht es möglich. “

    Hierzu müsste man jetzt wissen was diese Therapie ist etc. etc. etc.
    Ich kann aber auch sonst Sex ohne Kondom haben, wenn der Partner z. B. darüber aufgeklärt ist etc. etc. etc. Somit propagiert obiger Satz erstmal nix, ausser das heute Aids sowas wie Schnupfen ist, dank Therapie, das wir jetzt bitte alle ohne rumvögeln können und und und.

    Und wenn man wegen jedem Schwachsinn den einer in einem Verein mal losgelassen hat, man diesen gleich dicht macht, dann gute nacht deutschland… inkl. Nicht Feminist…

      1. „Ein ehemaliger Sprecher vom Netzwerk SchLAu NRW postete auf Facebook, dass er Sex ohne Kondome hat und seinen Partnern nichts von seiner HIV-Krankheit erzählt.“

        Wenn das jetzt indoktrinieren von Schülern ist, das ein ehemaliger Vorsitzender mal was auf Face-Bock schreibt, sollten wir gleich den Face-Bock dicht machen… 🙂

    1. „Und wenn man wegen jedem Schwachsinn den einer in einem Verein mal losgelassen hat, man diesen gleich dicht macht, dann gute nacht deutschland… inkl. Nicht Feminist…“

      Richtig! Sehr richtig, nur was, ausser politischer Wille, befähigt überhaupt diesen Verein an Schulen zu unterrichten?

      Sie können, wie andere Vereine auch, ihre Bildungsangebote ausserschulisch feil bieten.

    2. Nochwas.

      „Schutz durch Therapie macht es möglich“

      Was?

      „Ich habe regelmäßig Sex ohne Kondom. “

      Ein typische Ichmensch als neuer LGBTI … Gutmensch verkleidet. Sein ihm genehmes Schwanzgefühl, um mal Deutsch zu reden, ist ihm wichtiger als die Gesundheit seiner Sexpartner.

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