Auf ein Neues…

Um das Jahr 2015 mit einem Wort zu beschreiben fehlen eigentlich die Superlative. Daher braucht es mehrere Worte. Da es nicht im Themenfeld der Kehrseite liegt, sich mit Wirtschaftprognosen oder Migartionsfragen zu befassen, könnte man meinen, die Kehrseite hat im diesem Jahr ein Schattendasein geführt. Allerdings sagen mir allein die Zahlen in meiner Statistik, dass dem nicht so ist. Auch im Bereich des Genderfeiminismus haben sich im Laufe dieses Jahres Ereignisse abgespielt, die sich nahtlos an die Irrungen und Wirrungen des Vorjahres angeschlossen haben und sogar das Zeug hatten die Absurditäten von 2014 noch zu toppen.

Noch vor einem Jahr habe ich mir zum Beispiel nicht vorstellen können Artikel zu schreiben, welche die Herstellung von Joghurt oder Brot aus Vaginalsekreten zum Inhalt haben könnten. Andere Entwicklungen hingegen waren vorhersehbar. Dass es zu einem Gesetz für die Frauenquote kommen musste, war ebenso abzusehen wie der Umstand, dass die Kehrseite Angriffen von Gesinnungswächtern ausgesetzt werden würde.

Rückblickend muss ich schon schmunzeln, wenn ich an die im Mai vorgefallenen Ereignisse rund um „AfD-Watch“ denken muss. Haarklein und minutiös haben diese Idioten viele meiner „Verfehlungen“ in einem Steckbrief aufgelistet. Dummerweise haben sie aber anschließend den Fehler begangen, einen mit mir nicht verwandten Namensvetter aus dem brandenburgischen zu bezichtigen, der auch noch Polizeikommissar ist. Als wäre das nicht genug der Schande, haben sie auch noch seine Privatadresse, Telefonnummer und seine Dienststelle veröffentlicht, in der irrigen Annahme, mir damit ans Bein pinkeln zu können. Das hatte schon was. Hatten diese Deppen vielleicht geglaubt, mich zum schweigen zu bringen, haben sie nur erreicht, dass ich meine Arbeit intensiviert und auch auf ungewöhnliche Maßnahmen zurückgegriffen habe, die ich zuvor nicht in Erwägung gezogen hätte. Auch hat dieser Angriff die Zusammenarbeit mit Mitstreitern noch verstärkt. In diesem Zusammenhang gilt mein Dank Michael Klein von sciencefilesder daraufhin ebenfalls den Angriffen von „AfD-Watch“ ausgesetzt war und mir wirklich eine große Hilfe war in diesem Fall.

Ein besonderes Erlebnis in diesem Jahr war es jedoch, mich im Sommer mit den Machern von „NICHT-Feminist„, dem ersten deutschen Online-Magazin von Nicht-Feministen zu treffen. Das war das High-Light des Jahres 2015 und ich hoffe sehr im nächsten Jahr wieder einmal bei einem Treffen in Berlin dabei sein zu können. Mein besonderer Dank geht an Wolle Pelz, den ich als sehr dufte Typen, wie man in Berlin sagt, kennen gelernt habe. Wolle, wir sehen uns! Aber auch alle Anderen, die ich in Berlin getroffen habe sind mit Dank und Gruß mehr als „mitgemeint“.

Kurzum, es war ein aufregendes Jahr, dieses 2015, und ich wünsche allen Mitstreitern, sowie natürlich auch meinen Lesern, einen,wie man bei uns im Bergischen Land sagt, guten Übergang!  (für die Afd-Wächter: das liegt in NRW 😉 ) .

Silvester.jpg

Mein ganz persönlicher Dank gilt einem Leser in Leipzig, der mir in sehr informativen und langen Gesprächen über die Kehrseite (und auch sonst) eine große Hilfe war. Danke Kollege!

Rutscht gut rüber und kommt gut an, im neuen und hoffentlich erfolgreichen Jahr 2016.

 

Karsten Mende

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4 Kommentare zu „Auf ein Neues…

  1. Wir haben uns in Berlin auch sehr darüber gefreut, dass Du sogar zweimal da warst.

    Ich durfte feststellen, dass neben mir zumindest ein weiterer Rock’n’Roller am Start ist. Leider hat es dieses Jahr nicht mehr in NRW geklappt. Ich werde aber wohl bald wieder dort aufschlagen!

    Dann freue ich mich auf ein Wiedersehen! Lass uns dann in einen Proberaum gehen, damit ich mich mal hinter der Schießbude blamieren kann, weil ich ich so fürchterlich eingerostet bin…!

    Hau rein und alles Tolle für 2016!

    wolle

  2. Es wird 2016 so weitergehen: Gender Mainstreaming ungesund für Frauen, Mütter und Kinder.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie“ (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“ (http://www.amazon.de/trifft-Frauen-Kinder-zuerst-Genderismus/dp/394581801X)

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