Climate Change VS. Feminism – The Winner Is…

Es mag vielleicht ein wenig überraschen, doch die feministische Raserei, alles und jeden in irgend einer Weise des Sexismus zu bezichtigen hat ausnahmsweise doch einmal zu einem wünschenswerten Ergebnis geführt. Kurz bevor ich die Kehrseite eröffnete, arbeitete ich an einem Projekt, das ich leider nicht weiter verfolgen konnte (oder wollte). Erinnern wir uns zurück an die Zeit, als der mediale Mainstream noch einem Themenkomplex allerhöchste Priorität eingeräumt hatte, dessen globale Bedeutung damals zur Existenzfrage der Menschheit schlechthin aufgeblasen wurde: der so genannte „Klimawandel“. Damals ähnlich ideologisch aufgeladen, wie es heute die „Flüchtlingskrise“ ist, hatte dieses Thema das Potenzial die Gesellschaft in gleicher Weise zu spalten. Als Gipfel der Abscheulichkeit sprach sich damals ein Professor der Musikwissenschaft (!) an der Universität in Graz dafür aus, Zweifler an der damaligen Klima-Hysterie mit dem Tode zu bestrafen. Jedenfalls hatte ich mir damals die E-Mails der „Climategate“-Affäre heruntergeladen und den mühseligen Versuch gestartet, diese in die deutsche Sprache zu übersetzen. In diesen E-Mails lassen sich eindeutige Hinweise auf massive Formen der Korruption auffinden. Zudem gibt es darin en masse Anhaltspunkte in Bezug auf inhaltliche Manipulationen in Sachen „Klimaforschung“, mit all den unwissenschaftlichen Begleiterscheinungen, die sich in ähnlicher Weise bei den „Gender-Studies“ wiederfinden lassen. Durch einen Festplatten-Crash ist leider kurz darauf das Wenige verloren gegangen, das ich bis dahin bearbeiten konnte. Das unsäglich schlechte Englisch dieser Korrespondenzen hatte mich im Anschluss davon abgehalten die Arbeit wieder aufzunehmen.

Pachauri
Ex-Klima-Guru des IPCC: Rajendra Pachauri

Lange Rede, kurzer Sinn: ein mathematisches Gesetz besagt, dass die Multiplikation zweier negativer Werte ein positives Ergebnis zur Folge haben. Und mit dieser simplen Gesetzmäßigkeit wurde nun auch das „Climate & Energy Institute“ an der Yale University konfrontiert. Im Jahre 2009 wurde das Institut mit großem Tam-Tam und scheinbar unbegrenzten finanziellen Mitteln an der renommierten amerikanischen Eliteschule eingerichtet. Unter der Führung des ehemaligen Vorsitzenden des Weltklimarates (IPCC), Rajendra Pachauri, der in seriösen Kreisen der Klimawissenschaft den zweifelhaften Ruf eines fachfremden Laien genießt, hatte sich somit an einer der wichtigsten wissenschaftlichen Bildungsstätten der Welt die Ideologie des „menschengemachten Klimawandels“ ungestört ausbreiten können. Bis zu seinem Rücktritt im Jahre 2015 wurden seine fehlerlastigen Klimamodelle der Welt als Wissenschaft verkauft, obwohl sich längst herausgestellt hatte, dass es sich dabei lediglich um haltlose Ideologie handelte, sein Institut im Zusammenhang mit dem angeblichen Klimakiller CO² (beabsichtigt?) Ursache und Wirkung verwechselte und darüber hinaus den Effekt von CO² auf das Klimageschehen massiv überbewertet hatte. (Dass auch die vorgebliche Physikerin im deutschen Kanzleramt, Angela Merkel, mit diesem Nonsens politisch hausieren ging, mag da nicht weiter ins Gewicht fallen, da man ihr ohnehin jeglichen Sinn für Rationalität absprechen, jedoch einen außerordentlich ausgeprägten Hang zu ideologischer Pflichterfüllung nachsagen muss.)

Schon der Rücktritt beim IPCC war von Anschuldigungen angeschoben worden, die aus feministischen Kreisen immer wieder gern vorgebracht werden, um Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen. Die Rede war von Belästigungen, unangemessenem Verhalten und „anzüglichen E-Mails“ (Quelle: SPON). In die selbe Kerbe schlägt man nun auch von Seiten der Yale University. Auch dort soll Pachauri sich „sexistisch“ betätigt haben. Nun ist, nicht erst seit der schändlichen Affäre um den Wissenschaftler Sir Tim Hunt, die Hinterhältigkeit feministischer Intrigen bestens bekannt. Zweifel an solchen Anschuldigungen sind durchaus berechtigt. Sollte Pachauri sich also wirklich an seinen Untergebenen vergangen haben, so ist es den permanenten und zumeist haltlosen Sexismusvorwürfen aus feministischen Quellen zu verdanken, dass hier die Glaubwürdigkeit eher auf Seiten des beklagten Eisenbahningenieurs Pachauri steht, als auf Seiten der Klägerinnen.

Meine Sympathie für den indischen ex-Funktionär ist sehr gering. Das anmaßende und abschätzige Gebaren gegenüber seinen Kritikern, die, im Gegensatz zu ihm, allesamt Experten auf ihrem Gebiet sind, lassen eigentlich kaum Raum für Wertschätzung seiner Person. Auch der Umstand, dass die Tätigkeiten von Pachauri in Gänze der wissenschaftlichen Arbeit abträglich waren, halten mein Bedauern über die Schließung des Klima-Institutes in Yale in Grenzen. In diesem Fall lässt sich lediglich feststellen, dass hier zwei Ideologien gegeneinander ausgespielt wurden. Dass das Fehlverhalten nur einer Person gleich zur Einstellung eines gesamten Forschungsfeldes führen sollte, ist schon ein wenig seltsam. Sollte die „Klimaforschung“ wirklich die damals beanspruchte Priorität und der „Klimawandel“ die dramatische Bedeutung haben, die der Welt täglich medial verkündet wurde, hätte man wohl eher mit einem Austausch auf der Führungsebene reagiert, als mit der Schließung des Institutes. Da aber der „Klimawandel“ nur auf politisch-ideologischer Ebene eine Rolle spielte, auf dem politischen Kompass der heutigen Zeit aber nicht mehr zu finden ist, ist klar wer in dieser ideologischen Schlacht als Sieger vom Platz gehen musste.

The winner is… Feminism!

(und ausnahmsweise ist es mir egal)

Karsten Mende

Advertisements

Ein Kommentar zu „Climate Change VS. Feminism – The Winner Is…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s