Die Anti-Gender-Hotline

Im Kampfblatt der SPD, Vorwärts, mokiert man sich über einen Telefonservice, der für italienische Eltern eingerichtet wurde. Das „Telefono anti-gender“ bietet Hilfe und Informationen für Eltern in der Lombardei an, die sich gegen die Indoktrination durch Gender-Ideologen zur Wehr setzen.

Der Telefonservice „Telefono anti-gender“ wurde eingerichtet, um Eltern, sowie Schülern eine Anlaufstelle zur Verfügung zu stellen. Im Mai wurde dieser Service für 30.000 € gestartet. Das Projekt befindet sich in einer 12-monatigen Testphase. Da in Italien verhindert werden konnte, dass die Gender-Ideologie allumfassend in Schulen eindringen konnte, liegt der Verdacht nahe, dass Genderisten über Umwege ihre Ziele durchsetzen. Um dem Ausmaß an Verheerungen entgegenzuwirken, das durch das Wüten von Genderisten angerichtet wird, ist eine Telefon-Hotline nur ein schwacher Trost.

Über Sinn und Unsinn von Telefon-Hotlines im allgemeinen lässt sich wahrlich streiten. Dass aber ausgerechnet die SPD die relativ geringen Kosten dieser Hotline moniert ist eine Frechheit. Was diese parasitäre Partei bisher schon an Finanzmitteln veruntreut und in die Taschen ihrer eigenen Genderisten geschleust hat, spricht allen Verhältnismäßigkeiten Hohn. Dass Genderisten weder Kosten noch Mühen scheuen, um ihren Zielen nachzukommen, kann man in Deutschland beobachten, wo die Gender-Ideologie mit Millionen (wenn nicht Milliarden) an Steuermitteln ausgestattet ist und allumfassend in sämtlichen Institutionen eingebettet wurde. Es zeigt jedoch, dass die Genossinnen bei ihrem Prestigethema keinen Spaß verstehen.

Die Gender-Lobby ist auch in Italien sehr gut vernetzt. Wenn sich auch nur der kleinste Widerstand gegen ihren ideologischen Wahn regt, werden sofort die schwersten Geschütze aufgefahren. Noch sind es nur verbale Attacken, denen sich die Betreiber und Nutzer der Hotline ausgesetzt sehen. Es würde mich jedoch nicht überraschen, wenn es der sozialistischen Internationale gelingt, dieses kleine Flämmchen des Protestes gegen ihr genderistisches Umerziehungsprogramm zu ersticken. Wann die Sozialdemokraten ihre Kampftruppen in Stellung bringen, um auch physisch gegen die Hotline vorzugehen bleibt abzuwarten.

Karsten Mende

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2 Kommentare zu „Die Anti-Gender-Hotline

  1. Das fing alles schon früher an. Die Substantivierung der Sprache – „beispielhaft“ in den ehemals kommunistischen Ländern und auch in der gesamten linken Szene – tötet die Lebendigkeit der Sprache. Der Schein wird immer wichtiger als das Sein, vorgelebt von Politikern, Schauspielern und nun auch den geschwätzigen Kunstkritikern. Es wird Zeit, dass sich alle ähnlichen Seiten wie diese vernetzen. Kleiner Hinweis: Wenn schon die berechtigte Kritik am Schulwesen, dann sollte sie auch frei von Rechtschreibfehlern sein. Noch etwas: Man könnte ja auch einmal herausfinden, wieviel Prozent (nicht „Prozentpunkte“ – auch wieder solch ein wichtigtuerisches Gerede) der Lehtrer ihre Kinder auf Gymnasien statt auf Gesamtschulen schicken oder schicken würden/wollten. Und noch besser: Wieviel Prozent davon GEW-Lehrer sind. Ich weiß, dass automatisch Schüler aus Bayern besser waren als unsere Berliner Schüler, wenn sie von dort unten hieher kamen. Dieser Kommentar passt auch zum „hausgemachten Dilemma“. Ganz einfach: Ungleiche gleich behandeln ist ungerecht.

    1. Ich weiß um meine Tendenz zum Schwafeln. Ich habe schon Auszüge meiner Texte durch den „Bla-Bla-Meter“ gejagt. Die Ergebnisse waren miserabel. Das ist aber meine Art zu schreiben. Ihnen gefällt es nicht, andere Leute mögen es. Mir geht es nicht um kleine, verzeihliche Fehler, die sich immer mal einschleichen, sondern um Sätze wie: „ich binn dan mahl bier Hohlen.“ Leider sind solche Kommentare keine Seltenheit und scheinen heute niemanden mehr zu stören. Die Frage, was da grundsätzlich schief läuft, ist durchaus erlaubt. Wenn nämlich sogar Lehrerinnen solche Fehler machen, muss man daraus folgern, dass selbst in der höchstklassigen Schulform das Niveau drastisch gesunken ist. Ich bin der Meinung, dass solche Fehler (Tiger mit „ie“) auch an einem Berliner Gymnasium nicht passieren dürfen. Ihr Kommentar ist übrigens auch nicht fehlerlos. 😉
      Was die Vernetzung unserer Seiten angeht, bin ich anderer Meinung. Ich denke, dass Vernetzung nur dann Sinn macht, wenn man an einen stabilen Knotenpunkt anknüpfen kann. Diesen gibt es aber nicht. Unsere Seiten funktionieren ähnlich wie Guerilla-Einheiten, kleine eigenständige Zellen, die zwar lose verbunden sind, aber doch unabhängig von einander funktionieren. Im Gegensatz zu unserem Gegner sind wir sehr heterogen und haben eben keine satten Förderquellen (Knotenpunkt) im Rücken. Es gibt sehr wohl verschiedene Sammelpunkte, an denen über Neuveröffentlichungen informiert wird. Einer davon ist das FAKTUM-Magazin, der andere ist Arne Hoffmann mit GENDERAMA. Mehr Vernetzung halte ich in unserer Situation nicht für sinnvoll, so lange wir und unsere Anliegen bekämpft werden wie der Vietcong.

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