Feminismus – Eine temporäre Hülle

In meinem am 18. November erschienenen Artikel habe ich die Frage aufgeworfen, ob der Feminismus und mit ihm die genderistische Ideologie es überhaupt wert ist übergeordnet betrachtet und bewertet zu werden. Die Frankfurter Erklärung greift diesen Gedanken ebenfalls auf und kommentiert ihn damit, dass die Fehlentwicklungen, die mit dem Feminismus einhergegangen sind, trotzdem korrigiert werden sollten. Dem pflichte ich bei. Das sollten sie definitiv. Wollepelz vom FAKTUM-Magazin schrieb mir in einem Kommentar, dass er meine Reaktion für gefährlich halte. Es scheint, dass der Artikel Irritationen hervorgerufen hat, die ich nun ausräumen möchte.

Um es vorweg zu sagen: die gesellschaftlichen Verwerfungen durch den Feminismus sind immens! Obwohl es sich bei den Vertretern dieser Ideologie um eine Minderheit handelt, schafft diese Minderheit es doch der Mehrheit der Bevölkerung ihren Willen aufzuzwingen. In nahezu allen öffentlichen Bereichen werden Frauen bevorzugt behandelt, obwohl es im Rahmen des Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht statthaft ist. Frauen geben scheinbar überall den Ton an. Männer werden heute wie selbstverständlich diskriminiert und herabgewürdigt. Im TV sind es Figuren wie Sandra Maischberger, Anne Will oder Marietta Slomka, die den Zuschauer feministisch berieseln. Auch in Zeitschriften oder Online-Portalen der gängigen Verlagshäuser geben heute überwiegend Frauen den Ton an und die wenigen dort verbliebenen Männer reden ihnen nach dem Mund. Die feministische Doktrin wirkt erdrückend. Männliche Perspektiven findet man in dieser abgehobenen und von den alltäglichen Erfahrungen losgelösten Kaste eigentlich kaum noch.

Auch die Politik wird, nicht nur durch die unrühmliche Besetzung des Kanzleramtes, von Frauen dominiert. Männer müssen sich auch dort der feministischen Ideologie unterordnen, sollte ihnen am Fortgang ihrer Karrieren gelegen sein. Kritische Töne hört man nur von Aussteigern oder denen, die das Ende ihrer Laufbahn bereits fest im Blick haben. Durch die feministische Diktatur wurde im politischen Umfeld ein Klima der Angst geschaffen. Widerstand gegen dieses Regime gibt es quasi nur durch Parteien, die vom Mainstream als „rechtspopulistisch“ gebrandmarkt wurden, in Deutschland vertreten durch den politischen Neuling AfD, in Österreich durch die FPÖ. Nur in diesen Parteien (und ähnlichen Parteien in anderen Ländern) findet heute noch echte Oppositionsarbeit statt. Mögen die Grünen oder Linken sich im Bundestag auch als Opposition bezeichnen, sie sind es nicht, weil die Regierungsparteien ihnen programmatisch nahezu deckungsgleich sind. Der Feminismus ist Staatsdoktrin, so viel steht auf jeden Fall fest.

Es besteht jedoch Grund zur Annahme, dass konservativ-libertäre Kräfte in Deutschland und Europa Aufwind bekommen und dem Beispiel der USA folgen. Man kann zu Trump stehen wie man will. Dass er ein rüpelhafter Hauklotz ist, weiß ich auch. Nur: er sammelt überwiegend intelligente und rational denkende Menschen hinter sich, Menschen die in der Lage sind Gefahren zu erkennen und den Mut haben sich Ideologien wie dem Feminismus zu widersetzen, Menschen, denen etwas an der freiheitlichen Grundordnung der aufgeklärten Welt gelegen ist. Und damit ist er attraktiv für die breite Masse der Bevölkerung, die sich von der bisherigen ideologischen Allmacht in die Enge getrieben sieht und auch nicht bereit ist, eine verwerfliche Ideologie gegen eine noch viel üblere zu ersetzen. Diese wünschenswerte Entwicklung würde dazu führen, dass der Feminismus auf dem Müllhaufen der Geschichte landet, weil diese Ideologie dadurch die politische Rückendeckung verlieren würde, die sie braucht wie ein Junkie die Nadel. Ohne diesen Schutz ist der Feminismus nichts mehr.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass auf kurz oder lang die noch viel üblere Ideologie in Europa mächtig werden könnte. Eine Ideologie, die in anderen Weltgegenden sehr erfolgreich expandiert ist. Eine Ideologie, die aber mit Feminismus so gar nicht vereinbar ist: der Islam. Interessant ist, wie sich moderne Feministinnen dieser Ideologie bereitwillig unterwerfen und jetzt schon versuchen, von ihr zu partizipieren, ganz einfach dadurch, dass sie es komplett vermeiden auf die frauenfeindliche Grundhaltung des Islam aufmerksam zu machen und alle die es tun als „Rechtsradikale“ beschimpfen. Der Feminismus scheint für sie nur eine temporäre Hülle zu sein, die unter islamischem Herrschaftsanspruch schneller abgelegt werden könnte, als wir Antifeministen es fassen können.

Der Feminismus ist nur ein politisches Nebenprodukt des derzeitigen ideologischen Gesamtpaketes, das mehr und mehr an Boden verliert, sei es, dass es durch den libertären Aufwind hinweggefegt wird, oder aber vom Islam geschluckt wird wie von einem schwarzen Loch.

Das war es, was ich mit dem Artikel „Feminismus ist kein Top-Thema mehr!“ zum Ausdruck bringen wollte.

 

Karsten Mende

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10 Kommentare zu „Feminismus – Eine temporäre Hülle

  1. Ich finde nicht, dass Trum ein „rüpelhafter Hauklotz“ ist. 😛
    Er gibt intelligente Dinge von sich, ist mehrfacher Vater und hat sich ganz gut im Wahlkampf gegen die weltweite Presse geschlagen. Das konnte er nicht, weil er ein „Hauklotz“ ist. 😉

    Du hast Slomka gesagt… 😀 Da werde ich zum rüpelhaften Hauklotz…

    Deine Gedanken zum Islam kann ich so unterschreiben. Interessant ist allerdings, dass der Feminismus dem Islam die Türen so weit öffnet und sich damit das eigene Grab schaufelt. Man weiß allerdings nicht was schlimmer ist: Der Islam oder der Feminismus. Ich befürchte, es ist der Islam.

    Gruß ins Bergische. 😉

    1. Er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, nicht so ein geschmeidiger Diplomatentyp. Das macht ihn auf dem Pflaster, auf dem er sich künftig bewegt zum „rüpelhaften Hauklotz“. Allerdings ist dieser Typ Mensch in der Politik so selten, dass er schon dadurch auffällt. Wie er so persönlich ist, kann ich nicht sagen, ich kenne nur die Hochglanzvideos seiner „heilen Welt“, denke aber, dass er sehr bockig werden kann, wenn Melania ihm kein Sandwich macht. 😉

      1. …und das wiederum geht uns nichts an. Ich denke allerdings, dass Melania ohnehin nicht viel Zuhause machen wird. 😉

        Fragt man sich aber, ob der Mann von dat Angela ihr ein Sandwich macht oder umgekehrt? 😀

      2. Dennoch habe ich Hoffnung, dass die politische Korrektheit bald weg ist und etwas unternommen werden kann.

        Schweden ist nicht weit weg. Dort ist schon alles im ARSCH.

      3. Schweden ist uns nur um Längen voraus. Ebenso die USA. Die Amerikaner haben jetzt die Kurve gekriegt. Schweden wird das erste Land sein, dass komplett umkippt, weil es dort am schlimmsten ist. Das, was Schweden gerade durchmacht, gehört dazu, das ist der Punkt, wo eine ideologisch gefangene Gesellschaft hin muss, um den Heilungsprozess einzuleiten.Es sind ja nicht die schwedischen Bürger, die allesamt politisch korrekt verseucht sind. Dort herrscht genau so Meinungsvielfalt wie bei uns. Nur ist der PC-Deckel dort fester drauf. Dort knallt es bald gewaltig. Und dann ist die linke Polit-Mafia völlig hilflos und nur noch Zuschauer einer Entwicklung, auf die sie keinen Einfluss mehr haben.

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