Guten Übergang!

Das Jahr 2016 begann mit einem Paukenschlag, der bis ans Ende dieses Jahres nicht verklungen ist. Die Attacken von Migranten auf Passanten am Kölner Hauptbahnhof sind weltweit ein Synonym geworden für das Verhalten von vielen jüngeren muslimischen Männern, die, von der Heimat und Familie entwurzelt, auf eine Gesellschaft treffen, die sie, laut ihren archaischen Glaubenssätzen zutiefst verachten müssen. Wie sich diese Verachtung zeigt, konnte man im Laufe dieses verhängnisvollen Jahres an vielen Orten in ganz Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten, beobachten. 

Diese Angriffe auf unsere Gesellschaft hier im einzelnen aufzulisten ist nicht meine Absicht. Die Auswirkungen dieser Taten und die zukünftige Entwicklung sind wesentlich interessanter, als der Blick zurück vermuten lässt. Die Stimmung in Deutschland, dem Hauptziel der orientalischen Invasion, ist vollständig gekippt. Vor einem Jahr noch galten Migranten nicht nur der Regierung als sakrosankt. Es waren wenige Mahner gewesen, die Ende 2015 auf die anstehenden Probleme, die es auch 2015 schon gab, hingewiesen hatten. Bis Köln wurden diese aber mit medialem Sperrfeuer eingedeckt, sobald sie sich auch nur kurz aus der Deckung wagten. Köln änderte das. Die meisten früher für „scharf“ gehaltenen Waffen im Propagandakrieg haben sich im Vorfeld von Köln schon derartig abgenutzt, dass sie nach Köln kaum noch Wirkung hatten. So steht die Regierung von Merkel, samt ihrer Gefolgschaft heute nahezu wehrlos da und versucht sich gegen Kritik mit Mitteln abzuschirmen, die sich immer wieder als Rohrkrepierer erweisen. Auch hier lohnt es nicht die einzelnen Fälle aufzuzählen. Der letzte unwürdige Aktionismus diese Art war der Angriff auf die Achse des Guten, der für die Achse einen massiven Bekanntheitsgrad geschaffen hat. Sein Initiator jedoch hat sich damit mächtig in den Fuß geschossen. Auch zukünftige Aktionismen dieser Art werden ins Leere laufen, so viel ist sicher. Die Bürgerentscheidung zum „BREXIT“ im Juni, sowie die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA weisen den Weg, den die westlichen Gesellschaften insgesamt bereit sind einzuschlagen. Auch in Deutschland und Österreich wird sich der Wandel in diese Richtung langfristig nicht aufhalten lassen.

Eine wichtige Aufgabe im kommenden Jahr wird daher sein die Kräfte dieses Wandels zu beobachten, besonders wenn der politische Gegner schwächelt. Zu oft schon in der Geschichte hat sich gezeigt, dass Erfolg zu fehlender Bodenhaftung und extremistischen Tendenzen führt und immer wieder Verwerfungen erzeugt, die anschließend mühsam eingeebnet werden müssen. Dadurch werden gesellschaftliche Ressourcen verbraucht, die nutzbringender eingesetzt werden können.

Ich wünsche allen Lesern der Kehrseite einen guten Rutsch ins neue Jahr und setze darauf, dass uns die Meinungsfreiheit erhalten bleibt, allen anders lautenden Befürchtungen zum Trotz.

 

Karsten Mende

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4 Kommentare zu „Guten Übergang!

  1. Danke und ebenfalls beste Wünsche für das Jahr 2017 und die nächsten Jahre!

    Beobachten und das Herumklicken in den Empörungsblasen des Internets wird nicht reichen um Polizisten auf der Straße zu helfen, wieder so angstarm wie in den 80-gern ihre Arbeit machen zu können.
    Selbst wenn noch heute Nacht die Grenzen dicht gemacht werden würden, würde der bereits im Land hausende und vagabundierende Krebs ohne radikale Therapie weiterwuchern (tiny.cc/Warnung).

    1. Wir müssen aber höllisch dabei aufpassen nicht die Interessen zu verraten, für die wir einstehen. Man ist schnell geneigt dem politischen Gegner ebenso das Maul zu verbieten, wie er das mit uns plant. Die Frage ist aber, ob das Meinungsfreiheit ist, oder Unterdrückung der anderen Art. Mein Wunsch ist es das Pendel des Extremismus in der Mitte zum Stillstand zu bringen und nicht nur immer den Wimpernschlag zu genießen, wenn es dort auf dem Weg zu seinem jeweiligen Endpunkt vorbei rauscht. 😉

      1. Richtig. Radikalität bedeutet im positiven Sinne konsequente, aber verhältnismäßige Wurzelbehandlung. Das Wort radikal gehört leider zu den politisch verbrannten, da die negative Bedeutung ursprünglich nicht die dominante war.

        Der Grad der Verhältnismäßigkeit ergibt sich aus der Sprache, welche die Adressaten verstehen beziehungsweise respektieren. Wenn die Sprache der großen Blümchenkinder, Ponyhofbehüteten und Gutmenschen wirkt, dann sollte es dabei bleiben.
        Wenn nicht, dann darf das Umschalten auf eine härtere Gangart nicht zu ängstlich und zögerlich erfolgen, da sonst Geld und „Human Ressourcen“ vor Eintritt einer relevanten Wirkung verbraucht sind und die Zukunftslosigkeit unserer Nachkommen besiegelt wird.

        Bei der Gelegenheit auch dir, Wollepelz, die besten Wünsche. Es tut mir leid es nicht zu schaffen alle und alles zu lesen.

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