Ein WC für ein Geschlecht – Unisex

Bedenke, was du dir wünschst, es könnte dir gewährt werden!

Diesen weisen Rat müssen nun auch Feministinnen beherzigen, deren dringlichstes Anliegen die Einführung der Unisex-Toiletten war und bisweilen noch ist. Die Stadt New York City hat mit Beginn des Jahres 2017 Unisex-Toiletten für alle öffentlichen Gebäude verpflichtend verordnet. Bekannt als Trendsetter für die ganze Welt, geht die Stadt am Hudson River voran, in eine „diskriminierungsfreie“ Zukunft, in der jeder seinen geschlechtsspezifischen Gelüsten nachkommen kann, ohne sich „ausgeschlossen“ fühlen zu müssen. Noch im Jahre 2015 gingen Feministinnen für diesen „Fortschritt“ in gewohnt militanter Art auf die Barrikaden. Nun eingeführt, merken einige von ihnen, dass es unter Umständen doch nicht so eine gute Idee war die Geschlechtertrennung auf Toiletten aufzuheben, gehen doch besonders für Frauen dringend benötigte „Schutzräume“ damit verloren. Wieder einmal werden hier Bedürfnisse, die vor allem für Frauen wichtig zu sein scheinen, den Befindlichkeiten einer verschwindend geringen Minderheit geopfert.

Die feministische Heuchelei um die Unisex-Toiletten hat in Wirklichkeit nur einen Hintergrund. Es geht Feministinnen ausschließlich darum Männern ihre Refugien zu nehmen. Sie wollen es Frauen ermöglichen, auch Männertoiletten mitzubenutzen, aber nicht umgekehrt! Jetzt, da es Männern ermöglicht wird in die Intimsphären von Frauen einzudringen stellen sie plötzlich fest, dass ihr jahrelanges Gezänk um eine Nichtigkeit wieder einmal nach hinten losgegangen ist und sie am Ende nicht das erreicht haben, was sie eigentlich wollten. Ich wage zu behaupten, dass es den meisten Männern nicht viel ausmacht, wenn sie öffentliche Toiletten mit Frauen teilen müssen, zumal es für empfindliche Gemüter unter ihnen noch immer Kabinen gibt, die sie hinter sich schließen können. Für Frauen stellt die Unisex-Toilette offensichtlich eher ein Problem dar.

Bleibt mir am Ende nur darauf hinzuweisen, dass es nicht Männer, nicht Donald Trump und auch nicht die AfD war, die sich für die Abschaffung weiblicher Schutzräume eingesetzt hatten, sondern Feministinnen, die in blindwütigem, ideologischem Eifer berechtigten Anliegen und Interessen von Frauen in den Rücken gefallen sind. Gender-Mainstreaming, das sollte jetzt wirklich jedem klar werden, ist eben nicht die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede, wie uns die „Gender-Experten“ Anton Hofreiter und Andrea Roedig einreden wollen, sondern deren konsequente Ablehnung, so wie es der Begriff UNISEX (!!!) auch überdeutlich formuliert.

 

Karsten Mende

 

Advertisements

Ein Kommentar zu „Ein WC für ein Geschlecht – Unisex

  1. Die Interessen der Frauen werden in Zukunft immer weniger berücksichtigt werden , denn bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei ist zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Denn wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.)
    Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.) und – wie in einem kürzlich mit Mehrheit akzeptierten EU-Zwischenbericht (NOICHL-Bericht) betont – zu „Humankapital“, dessen „umfassende Nutzung“ geboten sei. Ohne aus medizinischer Sicht auf gravierende Probleme und Gefahren näher einzugehen, wird sogar mit einer erschreckenden ökonomisch , feministischen Denkweise neuerdings von einer Fortpflanzungsindustrie gesprochen mit Eizellabgabe, Eizellenarbeiterinnen, Uterusverleih und Reproduktionstourismus.
    Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
    (siehe dazu auch Büchlein: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s