Genderistische Ambitionen – Susanne Lummerding spricht „Klartext“

Die Verstrickungen der linksextremistischen Szene in die Planung und Umsetzung der Massenmigration sind hinlänglich bekannt und belegt. Die speziell gender-feministische Beteiligung daran führt hingegen ein Schattendasein und wird von den Massenmedien weitestgehend unterschlagen.  Eher kleinlaut und verstohlen fielen vor einem Jahr die feministischen Reaktionen auf die massenhaften sexuellen Belästigungen von Frauen aus. Es schien, als wären Wizorek & Co. von den Ereignissen in Köln überrascht worden und stünden ihnen ratlos gegenüber. Lediglich Alice Schwarzer positionierte sich damals laut und deutlich gegen die kriminellen Vergehen auf der Domplatte. Andere, besonders die jüngeren Feministinnen taten sich damals mehr damit hervor die mittlerweile zum Standard erhobene Floskel der „rechtspopulistischen Instrumentalisierung“ zu bemühen und sich an Kritikern dahingehend abzuarbeiten ihnen Heuchelei zu unterstellen. Den genötigten, zum Teil vergewaltigten Frauen hingegen standen sie eher kühl bis sogar ablehnend gegenüber, sowie diese es wagten ihre traumatischen Erlebnisse öffentlich bekannt zu geben. Für eine politische Bewegung, die vorgeblich für die Rechte von Frauen eintritt, mutet dieses Verhalten paradox an. Denn wenn man die soziale Ausprägung von Migranten aus den betreffenden Regionen analysiert, ist genau bei dieser Gruppe das seit Jahrzehnten feministisch propagierte Feindbild des „Patriarchats“ auszumachen. Ginge es Genderistinnen also wirklich um Frauenrechte, wäre die Frontlinie zwischen ihnen und muslimischen Migranten eindeutig auszumachen. Warum ist sie das aber nicht? Woher rührt diese seltsame Verbindung zwischen zwei scheinbar zutiefst gegensätzlichen gesellschaftlichen Leitbildern? Aufschlussreich ist dazu ein Beitrag von  Susanne Lummerding im Blog feministische studien.

Die aus Österreich stammende „Gender-Professorin“, die an der Kunsthochschule Berlin als Gastprofessorin für Theorie und Geschichte tätig ist, ist fest in die internationalen Verflechtungen der ominösen „Gender-Studies“ eingeflochten.

Der am 26. Januar 2016 erschienene Beitrag mit dem Titel „Wer|Wen definiert „Willkommenskultur“?  Teilen von Definitionsmacht – gegen identitäre Grenzsicherung“ ist ein typisches Beispiel genderistischer Verwirrung. Es ist zum Teil sehr schwierig zu ergründen, was Lummerding überhaupt ausdrücken will. Die übliche Vermischung von Begriffen, die in keinem Zusammenhang zueinander stehen, macht es anfangs unmöglich dem Kontext dieses Beitrages nahezukommen.

Für eine kritische Auseinandersetzung mit der Funktion von Grenzziehungen und Grenzsicherungen in Bezug auf Identitätskonstruktionen wie Geschlecht, Nation oder Gemeinschaft, in Bezug auf deren wechselseitige Bedingtheit und hinsichtlich kritischer Handlungsoptionen wäre allerdings die Frage zu stellen, ob es sich bei augenscheinlich gegensätzlichen Phänomenen wie „Willkommenskultur“ einerseits und z.B. nationalstaatlich definierten Grenz-‚Sicherungen‘ andererseits tatsächlich um zwei klar voneinander abzugrenzende Praxisformen handelt; bzw., wenn nicht, welcher Art deren Verschränkung ist, in welcher Weise beidem eine strukturähnliche Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungslogik zugrunde liegt und was dies für eine identitätskritische und antidiskriminatorische Praxis (in unterschiedlichsten – forschenden, edukativen, aktivistischen, beraterischen, künstlerischen oder anderen – Praxisfeldern) bedeuten könnte.

(Hervorhebungen: Die Kehrseite)

Die „wechselseitige Bedingtheit“ der „Identitätskonstruktionen Geschlecht, Nation oder Gemeinschaft“ ist ein solches typisches genderistisches Bla, Bla. Gibt es überhaupt eine wechselseitige Bedingtheit zwischen Geschlecht einerseits und Nation andererseits? Festzustellen ist, dass eben genau diese sehr fragwürdige These nicht Teil der Fragestellung ist!

Vollkommen losgelöst von geschichtlichen oder kulturellen Zusammenhängen geht es dann weiter, wenn Lummerding es „erhellend“ findet, wie die Realität einer zum Teil gewaltbereiten und unserer westlichen Gesellschaft zumindest befremdlich, wenn nicht feindlich gegenüberstehenden Gruppe von Migranten mit der Realität einer vollkommen wehrlosen und ideologisch verblendeten Gruppe von Einheimischen zusammenstößt. Im Hintergrund muss bedacht werden, dass die Kritiker der Masseninvasion von Lummerding und ihresgleichen mit dem Attribut „rechts = schlecht“belegt sind, die unkritischen Helfer allgemein als „links = gut“ angesehen werden. Zwar wird diese Zuweisung nicht explizit vorgenommen, ist aber über das politische Umfeld, in dem sich Lummerding bewegt, vorauszusetzen.

Wirklich erhellend ist allerdings der nächste Absatz dieses wirren Pamphlets, in dem Lummerding ausnahmsweise klar und deutlich ihre Forderung zur Sprache bringt, die sich auch umgehend nach den Ereignissen von Köln in der deutschen Gesetzgebung niedergeschlagen hat.

[…] und nicht etwa längst notwendige Korrekturen im geltenden Sexualstrafrecht sondern eine Verschärfung der Asylgesetze gefordert wird.

(Hervorhebung: Die Kehrseite)

Wie schnell Feministinnen es vor einem Jahr vermochten die Vorgänge der Silversternacht für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und beim Justizministerium die Umsetzung einer Gesetzesänderung einzufordern spricht Bände. Dass diese Verschärfung des Sexualstrafrechts schon vor dem Jahreswechsel 2015/2016 beschlossene Sache war und die Schandtaten von Köln mit dieser Änderung überhaupt nichts zu tun hatten, steht auf einem anderen Blatt. Man fragt sich zu Recht, was will Lummerding eigentlich noch? Während es Frauen durch diese beschlossene Verschärfung ermöglicht wird frei heraus Männer der Vergewaltigung zu bezichtigen, mussten wir im Laufe des Jahres 2016 immer und immer wieder erleben, dass Vergewaltiger mit Migrationshintergrund unter den fadenscheinigsten Ausreden auf freien Fuß gekommen sind. Für wen also gilt dieses, schon verschärfte Sexualstrafrecht nicht? Für die wirklichen Täter! Denen wird von Ámtswegen gern ein Bonus eingeräumt, der einer empfindlichen Strafe im Wege steht. Einheimischen Männern aber gelingt es kaum noch Beziehungen zu Frauen einzugehen, weil sie immer und überall damit rechnen müssen, fälschlicherweise der sexuellen Nötigung bezichtigt und dafür aufs Schwerste bestraft zu werden.

Da wäre aber noch ein anderer wesentlicher Punkt, der die Genderistin Lummerding massiv zu stören scheint. Haben doch die Designer des „Refugees Welcome“-Logos den Fehler begangen eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Tochter, abzubilden und damit gegen das oberste genderistische Prinzip verstoßen, nachdem die Familie als die verabscheuungswürdige Institution schlechthin zu gelten hat, wenn sie sich denn so zusammensetzt.

Das Muster binär und heteronormativ definierter Gemeinschaft von Familie wie Nation wird aber letztlich auch in dem vielfach präsenten „Refugees Welcome“-Logo als ein das Schema einer binär gegenderten Kleinfamilie aufrufendes Bild reproduziert. Repräsentationen von Identitätspositionen jenseits binärer Genderkonstruktionen und entsprechender heteronormativer Zuschreibungen im Sinn gesellschaftlicher Segregation scheinen – auch in migrationsaffinen Zusammenhängen – ganz offenbar wenig geeignet, vereindeutigende Grenzen von (schützenswerter) Gemeinschaft oder nationaler Identität sicherzustellen.

Dass die von Lummerding ins Spiel gebrachten „Identitätspositionen jenseits binärer Genderkonstruktionen“ in der Welt, aus der die allermeisten Migranten stammen, als verwerfliche Sünde gelten und zum Teil mit dem Tode bestraft werden, kommt ihr gar nicht in den Sinn. Abgesehen davon, dass zum überwiegenden Teil junge Männer in Europa eingewandert sind und man Familien unter ihnen mit der Lupe suchen muss, beweist auch dieser von Lummerding vorgebrachte Kritikpunkt, wie weltfremd und ungebildet Genderisten zuweilen sind und wie sehr es sie wurmt, wenn die Realität nicht ihrer ideologischen Scheinwelt entspricht.

Unbegründet gegen ihre Kritiker zu keilen gehört natürlich auch für die Genderistin Susanne Lummerding zum guten Ton, die berechtigten Sorgen der von genderistischen Maßnahmen betroffenen Bürger zu diskreditieren ebenso. Sie geht in diesem Punkt so weit, diese aus der Zivilgesellschaft auszugrenzen. Dass unter den von ihr genannten Personen auch viele Menschen zu finden sind, die es einfach  nur satt haben dieser „Professorin“ ihre nutzlose Tätigkeit zu finanzieren und sich dafür auch noch beschimpfen zu lassen, stört eine Genderistin vom Schlage Lummerding nicht weiter.

Die Sorgen der ‚besorgten Bürger’­*, die sich zu einem unübersehbaren Teil auch in antifeministischen, diskriminierenden und zutiefst antidemokratischen Angriffen nicht nur gegen Geflüchtete, sondern auch gegen kritische, anti-diskriminatorische Positionen manifestieren, erscheinen auf diese Weise als klar abgrenzbar von Positionen der ‚Zivilgesellschaft’.


Damit wären die für die Kehrseite relevanten Absätze abgearbeitet. Was unter „‚Ströme’, ‚Fässer’, ‚Festungen’“ folgt ist ein Nachweis völliger Begriffsstutzigkeit Lummerdings und erinnert stark an den Versuch eines Blenders, in einer Umgebung auf sich aufmerksam zu machen, in der er nichts zu suchen hat. Im Falle von Susanne Lummerding ist diese Umgebung eine Universität. Wenn diese Frau nicht in der Lage ist, die aus den folgenden Bildern resultierenden Analogien zu erfassen, dann hat sie an einer Universität wirklich nichts verloren.

Der Teil ihres Artikels unter dem Subtitel „„Schienenersatzverkehr“ als politischer Begriff“ ist lediglich für die Staatsanwaltschaft von Belang, sollte es irgendwann einmal zu einer juristischen Aufarbeitung hier näher beschriebener illegaler Aktivitäten kommen. Bleibt am Ende noch die Hoffnung, dass Genderisten wie Lummerding sich an ihre eigenen Worte erinnern, wenn der Zeitgeist sich dreht und sie die von ihnen okkupierte „Definitionsmacht teilen“ müssen.

Ein Teilen von Definitionsmacht als agonaler Prozess des kontinuierlichen Ausverhandelns bedeutet also eine bewusste Aufrechterhaltung der Debatte als per definitionem nicht beendbarer und offener Prozess, in dem Machtverhältnisse keineswegs selbstverständlich, sondern vielmehr permanenter Begründung bedürfen und jederzeit zur Disposition stehen.

Zweifel daran, dass radikal ideologisierte Genderistinnen wie Frau Lummerding an einer Debatte interessiert sind, die ihre Ideologie zur Disposition stellt, sind berechtigt, ist für einen solchen „offenen Prozess“ nämlich Kritik unabdingbar. Außerdem sind sämtliche Genderisten ihren Kritikern bisher jegliche Begründung ihrer wirren Thesen schuldig geblieben. Ich bin sicher, dass sie überhaupt nicht fähig sind welche zu liefern.

Lehrreich war dieser Artikel dahingehend, dass sich einmal mehr Indizien dafür finden lassen, dass der Gender-Feminismus, wie er staatlich propagiert und gesetzlich verankert wurde, mit den Anliegen von Frauen nichts gemein hat und deren Interessen auf dem Altar gänzlich anderer politischer Absichten geopfert werden. Wichtiger als Frauenrechte, scheint für Genderisten die Zerstörung der westlichen Gesellschaftsstruktur zu sein und genau hier ist der die Schnittstelle auszumachen, an der sich ihre politischen Ambitionen mit denen radikaler Islamisten kreuzen.

 

Karsten Mende

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6 Kommentare zu „Genderistische Ambitionen – Susanne Lummerding spricht „Klartext“

  1. Junge, pass auf Dich auf. Nicht, dass da noch was abfärbt. 😉

    Ich habe das Video nicht ausgehalten und ihren Text auch nicht… Warum lässt man die machen? Die bekommen da auch noch Kohle für…!

      1. Na, da bin ich ja beunruhigt oder so. 😉

        Ich merke das aber bei mir oft, wie sehr mich der Sch… belastet. Dabei hätten wir doch so coole andere Beschäftigungen… Musik!

  2. Ich bete inständig zu Kek, auf dass diese Kreaturen von ihren Lieblingen bedacht werden mögen. Eine Mischung aus „Necklacing“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Necklacing), ein bisschen Taharrusch und dem guten alten Hochhausköpper sollte das Bedürfnis nach exotischen Kulturen vielleicht befriedigen.

    Sie haben es so bestellt, so mögen sie es auch essen. Ich werde meinen „unterdrückerischen“ Arsch jedenfalls nicht für diese Geier erheben.

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