Katzenjammer bei EMMA

Feministinnen jammern gern und oft. Im Unterschied zu früher bedauern sie aber mittlerweile, dass genau der gesellschaftliche Zustand erreicht worden ist, den sie seit Jahrzehnten einfordern. Inwiefern die Zeitschrift EMMA von Alice Schwarzer überhaupt noch repräsentativ für die feministische Szene ist, kann ich nicht beurteilen. So lange sich aber das Missy Magazine lediglich mit Lifestyle und ähnlichem belanglosen Zeug beschäftigt, muss wohl das Blatt von Frau Schwarzer als einzige belastbare journalistische Quelle dieser weibischen Subkultur herhalten. Und jetzt halten Sie sich fest! Der neueste Artikel der EMMA trägt den Titel:

Silvester: Geht Ideologie vor Realität?

Das ist wirklich ein Knaller!

Natürlich war Frau Schwarzer damals die einzige Feministin, die sich für die von Migranten angegangenen Frauen ins Zeug warf, während ihre jüngeren Genossinnen durch seine seltsame Sympathie mit den Tätern auffielen. Die EMMA war wirklich eines der ersten bis dahin nicht politisch belasteten Medien, die sich klar und deutlich zu den Tätern äußerte. Auch muss man Frau Schwarzer und ihrem Team zugestehen, dass sie schon vor den Ereignissen von Köln kritisch über die islamischen Ideologie berichteten, allerdings ohne dafür aufs Korn genommen zu werden. Diesen Nimbus, im Strom der politisch korrekten Presseorgane mit zu schwimmen, hat Schwarzer offensichtlich mit ihrem berechtigten Rant zu Köln geopfert.

Mein Mitleid mit der Grande Dame des Feminismus in Deutschland hält sich allerdings in Grenzen. Auch ihrem unermüdlichen Streben nach völliger Ideologisierung der Politik ist es schließlich zu verdanken, dass aus einem demokratischen Staatswesen, wie dem der Bundesrepublik Deutschland, ein ideologischer Moloch geworden ist, der sich von der Realität in jeder erdenklichen Hinsicht verabschiedet hat.

 

Karsten Mende

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Ein Kommentar zu „Katzenjammer bei EMMA

  1. Tja, st halt doch nicht alles wie im dummdeutschichweisswieduzutickenhastgenderumerziehungsfilm, wo die zierliche Superquotentuss alles umnietet und flachkloppt, was sich meilenweit im Umkreis an männlichem zeigt und Batallione von Niedergesteckten der souveränen, weisen und überragend klugen Frau Kommissarin zum Abtransport hinterlässt.
    Immer blöd, wenn sich die Realität nicht ans einseitig vereinbarte Script hält.

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