Feministinnen brüllen „Allahu Akbar“

Feministinnen in Deutschland haben in Berlin auf einer Anti-Trump-Demo mit dem islamischen Ruf „Allahu Akbar“ auf sich aufmerksam gemacht. Entweder ist diese seltsam anmutende Geste auf erhöhte Aufmerksamkeit ausgerichtet oder aber diese Verbindung zwischen Feminismus und Islam hat einen realpolitischen Hintergrund. Wie verhalten Feministinnen angesichts der Exzesse der Migranten reagierten ist bekannt. Die offene Hinwendung zum Islam ist lediglich eine Steigerung feministischer Irrsinnigkeit. Dass diese vom Wahn beseelten Gestalten diesen Schritt gegangen sind ist nur folgerichtig. Immerhin haben rationale Geister schon längst erkannt, dass bei diesen ideologisch völlig vernebelten Zeitgenossen ein erhöhter Bedarf an gruppendynamischer Radikalität besteht, die sich nun endlich unter dem Banner des Halbmondes voll entfalten kann. Die westliche Gesellschaft mit ihrem Harmoniebedürfnis hat ihnen dafür wenig Spielraum gelassen. Der radikale Islam, der auch vor Massenmord nicht zurückschreckt, bietet da Alternativen.

Mich überrascht diese unheilvolle Koalition jedenfalls nicht. Bei der Bekämpfung von Demokratie und Freiheit haben sich schon ganz andere Allianzen gebildet. Und dieses Ziel ist es doch letztlich, was beide Ideologien eint.

Ein wenig kommt mir das aber auch wie eine Verzweiflungstat vor. Bisher hatten Feministinnen ihren Halt in der Berliner Politik gesucht und gefunden. Offenbar hat sich mit Trump als US-Präsidenten die Erkenntnis durchgesetzt, dass diese Rückendeckung sehr fraglich wird, wenn sich die politische Wetterlage dreht. So kann ich mir die Abkehr vom politischen Establishment erklären. Feministinnen fühlen sich von der Elite verraten, um „ihre“ Präsidentin im Oval Office gebracht und gehen jetzt vollständig zur Feindschaft gegen den Westen über, in dessen Gesellschaft sie nie wirklich Fuß fassen konnten.

 

Karsten Mende

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6 Kommentare zu „Feministinnen brüllen „Allahu Akbar“

  1. Ich bin nicht sicher, ob die ‚Damen‘ mit dem Ergebnis ihrer Bemühungen zufrieden und glücklich werden.
    Vielleicht sollte man sie zu einem längeren Bildungsaufenthalt in einem streng islamischen Land verhelfen um ihnen die kulturellen Eigenarten durch Anschauungsunterricht am eigenen Leibe zu verhelfen?

  2. Habei zwei Artikel zu geschrieben. Feminismus und Islam. Widersprüchlich wie der Feminismus selbst.

    Es geht immer schneller auf die Wand zu.

    http://www.faktum-magazin.de/2016/07/der-islam-und-der-feminismus-eine-allianz-des-schreckens/

    und

    http://www.faktum-magazin.de/2016/08/islam-und-feminismus-ii-eine-allianz-des-schreckens/

    Lustig war eine Feministin, die mich gestern auf Facebook geblockt hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dass jemand ein Video postet, in dem Feministinnen „Allahu Akbar“ schreien. Reichlich irre, wenn man die eigenen Schwestern nicht ertragen kann, sich selbst aber immer noch als Feministin ansieht. 😉

  3. Sind Feministinnen nun postfaktisch, alternativfaktisch oder sind postfaktische Feninistinnen schon Trumpfaktisch? Vielleicht auch fiktionsfaktisch?
    Ja, was gäbe es denn noch: fakefaktisch?
    Aus dem schönen amerikanischen Wort „brainfucked“ ließe sich bestimmt auch was mit faktisch ableiten.
    Ach gibt es ja schon im Deutschen: „Hirnschiss“

  4. Es ist bekannt, daß Feministen in Vergangenheit sich an alles rangewanzt haben, aus dem sie meinten, einen politischen Vorteil ziehen zu können: Die maoistische Theorie von Haupt- und Nebenwiderspruch, die durch die postmoderne Intersektionalitätstheorie abgelöst wurde, Poststrukturalismus, Postkolonialismus und Multikulturalismus wurden gekapert, die Grünen, die Linken, die SPD und die Piraten wurden infiltriert und nun scheint der Islam dran zu sein. Warten wir ab, ob die Feministen ihn ebenfalls zerstören können. Das wäre auf jeden Fall eine interessante Entwicklung.

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