Anabel Schunke – Tichys Star oder Sternchen?

Die Medienlandschaft in Deutschland ist weitestgehend eine Monokultur. Was kein Wunder ist, gehört sie doch zu einem Gutteil der SPD. Aus diesem Grunde ist es eine Wohltat, wenn es in Zeiten der Meinungskontrolle und Zensur doch erfolgreiche Neugründungen gibt, die für ein wenig Abwechslung sorgen und Anregungen zu dringend notwendigen Debatten geben. Eines dieser kleinen Lichtblicke ist Tichys Einblick (TE), ein Blatt, dass sich als liberal-konservatives Meinungsmagazin versteht und durch ein recht hohes publizistisches Niveau gekennzeichnet ist.

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Anabel Schunke (Tichys Einblick)

Die Autorenschaft bei TE setzt sich aus zum Teil sehr namhaften Persönlichkeiten zusammen, die, zumindest in konservativen Kreisen, eine gute Reputation genießen. Allerdings gesellt sich in diesem Kreis eine junge Dame, die sich einen sehr zweifelhaften Ruf „erarbeitet“ hat. Dieses Sternchen im Staraufgebot hört auf den Namen Anabel Schunke und bezeichnet sich als Model und Journalistin. Nun, wer TE aufmerksam ließt, stellt schnell fest, dass die Artikel von Frau Schunke sowohl sprachlich wie auch inhaltlich den Artikeln der anderen Autoren nicht gewachsen sind und sehr an die Ergüsse von unreifen Feministinnen erinnern, die beim Missy Magazine schreiben.

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Lauren Southern (The Rebel Media)

Unangenehm aufgefallen ist Schunke auch auf Facebook. Ich hatte ihren Account eine Weile abonniert, weil ich sie anfangs für eine deutsche Lauren Southern hielt, deren Account ich ebenfalls folge. Während mir aber Lauren durch und durch sympathisch geblieben ist, hat sich Anabel als die Diva offenbart, die sie schon in der Schule war, diese typische Art Göre, die im deutschen Bildungswesen gute Noten und Abitur geschenkt bekommen. Bei der kanadischen Rebellin finde ich wesentlich mehr Detailtiefe und einen breiteren thematischen Rahmen als bei Anabel, die offenbar sehr viel Zeit mit Trash-TV und Soaps verbringt, während Lauren die Brennpunkte der Welt besucht und wirkliche journalistische Arbeit betreibt. Abgesehen von Selbstbeweihräucherungen und anderen Medien gegebene Interviews ist von ihr auf Youtube kaum etwas zu finden, was auch nur annähernd an die Qualität von investigativem Journalismus herankommt.

Alles in allem halte ich das deutsche Model für eine Blenderin, die es irgendwie geschafft hat Roland Tichy schöne Augen zu machen, um sich auf diese Weise einen Platz in der Autorenschaft von TE zu sichern. Ihren Facebook-Account habe ich jedenfalls storniert und ich verschwende auch keinen Blick mehr auf ihre Artikel bei TE, einem Online-Magazin, dass ich ansonsten sehr schätze und im überwiegend welken Blattwerk deutscher Medien gerne sprießen sehe. Ich bin gespannt, ob die zunehmende Kritik ihren Chef erreicht und er dieser aufreizenden Rufschädigung nicht doch nahelegt auf einer Plattform zu publizieren, die ihrem Intellekt und ihrem Niveau entspricht.

Übrigens: Anabel Schunke ist eine Feministin und schon aus diesem Grund mit Vorsicht zu genießen. Es kann also durchaus möglich sein, dass eine Absicht dahinter steckt einer journalistisch hochwertigen Neuerscheinung Schaden zuzufügen.

 

Karsten Mende

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16 Kommentare zu „Anabel Schunke – Tichys Star oder Sternchen?

  1. Ja, vielen Dank…
    Jetzt habe ich versucht mir „dat Anabel“ bei youtube in verschiedenen Clips anzusehen. Bei ihr treffen viele Klischees zu, die zeigen, dass das „böse Patriarchat“ die Welt für Frauen einfacher gestaltet hat.

    Sie hat sich offenbar von Anfang an über ihr Aussehen in den Mittelpunkt rücken wollen. Intellektuell ist sie eher auf bescheidenem Niveau. Ich glaube nicht, dass um irgendeinen Kerl mit vergleichbaren „Leistungen“ so ein Spektakel gemacht werden würde. Mit dieser Dame bekommt Tichy bei mir einige Punkte Abzug.

    Dein Artikel war in seiner Konsequenz (youtube-Clips !) sehr anstrengend für mich. 😀
    Auch ich habe sie auf Facebook recht schnell wieder verlassen, ohne mich sonderlich viel mit ihr beschäftigt zu haben. Ihre Auslassungen auf ihrer Seite haben da innerhalb kürzester Zeit gereicht. Nun wurde meine Entscheidung bestätigt.

    Danke! 😉

  2. Anabel Schunke ist in erster Linie auch eine Zensorin; eine, die alles ablehnt bzw. redigiert, wenn es ihr nicht passt. Eine Schickse ersten Grades, wenn es darum geht, Meinungen, ihr genehm, umzuformen oder gleich mal rundum abzulehnen.

    Was diese Tussi bei „Tichys Einblick“ zu suchen hat – ich weiß es nicht?!

    Aber ich habe diese egozentrischen Ergüsse von ihr manchmal kommentiert und wurde zensiert. Diese Frau ist alles, aber kein Gewinn für solche und s.g. Einblicke. Abgrümde würde es bei dieser ‚Schickse‘ wohl eher treffen.

    Anabel Schunke: Eine Konformistin durch und durch.
    Dann lieber Jennyger auf „Freie Welt“
    Die hat mehr im Kopf!

    Oder, wie Renhard Mey es mal besang;

    „Du bist so wunderbar negativ“ (aus dem Song)

  3. Der Autor argumentiert nicht, sondert nur Worte auf dem Niveau des Hundegebells ab, er diskutiert nicht, sondern diffamiert, beleidigt und denunziert . Er disqualifiziert sich damit selbst.

    1. Ich teile hier lediglich meine Meinung mit, die sich aus Beobachtungen und Erfahrungen ergibt. Eine Meinung zudem, die auch von anderen Leuten geteilt wird, die ebenfalls mit Frau Schunke Kontakt hatten und sich eingehender mit ihrem Verhalten und ihren Äußerungen befasst haben. Links sind übrigens zum Anklicken da. Dort findet man Argumente zur Genüge.

    2. Hi Psycho 😉 Mag sein, dass sich dieser Rant auf Anabel ziemlich dreckig liest, aber das sind die allgemeinen und üblichen Beschreibungen und Formulierungen auf meiner Seite, bei der oft genug dokumentierten Realitätsbeschreibung. Man kann mir vorhalten, dass ich nicht mit ihr zur Schule gegangen bin. Man kann sicher auch davon ausgehen, dass ich von den Kontakten bei Tichy keinerlei Kenntnis habe. Das ist nicht der Punkt. Fakt ist aber, dass es an Schulen tatsächlich seit langem Usus ist Mädchen zu bevorzugen. Viele Jungs hatten in ihrer Schulzeit einen Groll auf diese konformen Streberinnen, die dann noch extra punkten konnten, weil sie von der Natur mit Gnade behandelt wurden. Anabel hat es daher ungleich einfacher gehabt als viele andere Mädels. Ich habe gelesen, dass sie hauptsächlich modelt und daher Tichy nur ein Nebending von ihr ist. Ihren Artikeln ist diese Priorität oft genug anzumerken. Sie spielt aber in einer Liga mit Größen, die ihre Prioritäten im Journalismus sehen und deren Artikel die damit verbundene Ernsthaftigkeit auch durchblicken lassen. Und in dieser Archivsammlung von sehr guten bis hervorragenden Autoren wirkt Anabel Schunke deplatziert. Nicht nur mir fällt dieser Umstand auf. Sie ist ein Model, dass aus mir nicht bekannten, aber auch nicht nachvollziehbaren Gründen bei Tichy schreibt und allein dadurch einen einen gehobenen Stellenwert einnimmt, den sie als einfache Bloggerin mit ihren Artikeln kaum hätte erreichen können. Auch nicht mir ihrem Aussehen. Was das bedeutet, kann jeder Blogger verstehen, der mit weit besseren Artikeln in die Bedeutungslosigkeit hinein schreibt.

      1. Es gibt so viele Frauen, die sich nicht die Bohne für Politik interessieren, und die Autorin modelt und könnte es auch dabei belassen und aus Idealismus schreibt sie trotzdem. Ist doch geilo?!

  4. Ich habe über ein Jahr Tichyseinblick gelesen und kommentiert. Die Artikel von Anabel Schunke empfand ich wie ein Schulmädchenaufsatz und habe oft gedacht, das ist nun das Produkt einer Bildungspolitik, welche den Namen nicht verdient. Beim Studiengang Politikwissenschaft ( welchen sie belegt) stehen bei mir immer regelmäßig die Haare zu Berge. Noch schlimmer empfand ich einen Herrn Oliver Weber, ein Möchtegern-Intelkektueller, seine Sätze konstruiert und gestelzt. Aber am allerschlimmsten empfinde ich die Foristen, welche noch zu solchen oberflächlichen und nichtsagende Artikeln freudig Beifall klatschen. Sich als Publizist zu beschreiben ist eine dümmlich Arroganz, die einen Joachim Fest oder Sebastian Haffner verunglimpft .Auch einige andere Autoren waren für mich nicht “ das gelbe vom Ei“. Ich habe dann nur noch Herrn Paetow gelesen, aber ich glaube er hat aufgehört dort seinen Wochenrückblick zu platzieren. Da gefällt mir der Blog von H.Danisch oder Klonovsky besser.

  5. Ich finde sie ganz cool. Sie spricht mich an, weil sie ungefähr so alt ist wie ich und in meiner Lebenswelt unterwegs ist. Die anderen Autoren sind halt eher die weisen Herren des Alters, und daher immer der gleiche Schlag.

    Hochwertiger sind deren Artikel zwar. Aber man muss auch an den Nachwuchs denken, sowohl was Leserschaft als auch was Autoren anbelangt 😉

  6. Danke dem Verfasser, mich auf Anabel Schunkes Kommentare und Tichys Einblick aufmerksam gemacht zu haben. Habe mir einige Kommentare durchgelesen und finde, dass diese Substanz, die aus jedem Artikel spricht, von den Beiträgen hier – einschließlich dem des Herrn Mende – nicht ansatzweise erreicht wird. OK, gelernt ist gelernt, aber vermutlich wird die Dame, die von Schulmädchenaufsätzen schreibt, wahrscheinlich in ihrem Leben nicht einen einzigen Aufsatz mit diesem Niveau schreiben können. Selbst wenn Anabel Schunke alt und hässlich wäre, hätte ich das so geschrieben. Aus dem Artikel von Herrn Mende und den meisten Kommentaren schreit ganz einfach Neid.

    1. Interessant zu erfahren, dass jemand von einer gänzlich unbekannten Webseite auf „Tichys Einblick“ aufmerksam gemacht wurde. Nur, glaubwürdig ist das nicht. Klappern gehört ja bekanntlich zum Geschäft. Und solche Kommentare haben einen „trolligen“ Geschmack. Daher fasse ich diese Kritik als erhöhtes Level an Resonanz auf und nehme das so zur Kenntnis.

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