„Friendly“ Fire – Anabel Schunke auf verbaler Amokfahrt

Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern.

Diese Aussage gilt in gewisser Weise auch für moderne, elektronische Medien, mit der Einschränkung, dass das Verlinken auf alte Artikel mühevolle Suche in Archiven erspart und so einem betagten Werk neue Blüte verliehen werden kann. Geschehen ist dies bei einem Artikel, der vor einem Monat (im heutigen, schnelllebigen Zeitgeschehen sind das Lichtjahre) auf der Kehrseite erschienen ist und die Autorin Anabel Schunke behandelte.

Wie schon im Artikel beschrieben, schenke ich Frau Schunke auf Facebook keine Beachtung mehr. Daher ist es mir entgangen, dass sie dort neuerdings völlig hohl dreht und dazu übergegangen ist, andere Blogger und deren Arbeit zu diffamieren. David Berger, der Betreiber des Blogs philosophia-perennis (pp), hat auf seiner Seite ein Facebook-Posting von Frau Schunke zitiert, dass sowohl ihr Niveau, sowie ihren journalistischen Intellekt widerspiegelt. Gehört es eigentlich zur beruflichen Selbstverständlichkeit eines investigativ tätigen und kritischen Journalisten, sämtliche relevanten Quellen zumindest zur Kenntnis zu nehmen, bittet Schunke ausdrücklich darum, von diesen verschont zu bleiben. In ihrem kindischen und schnippischen Ton verwirft sie diese Quellen als „Müll“ und „Rotz“ und versteigt sich in der Ansicht, dass diese dem politischen Gegner in die Hände spielen würden.

Wenn man in Betracht zieht, dass sie noch im Jahre 2014 für DIE LINKE tätig war und von dieser Partei für die Stadtratswahl aufgestellt wurde, kommen erhebliche Zweifel an ihrer zur Schau gestellten politischen Position auf.

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Zwar ist ihr Profil mittlerweile von der Webseite der Partei getilgt worden, aber die Spuren im Netz sind trotzdem erhalten geblieben. Ähnlich soll sie wohl auch bei der CDU unterwegs gewesen sein. Dieses Verhalten erinnert sehr an eine andere Feministin, die ebenfalls eine politische Partei nach der anderen in ihre Karriereplanung einbezogen hat und mittlerweile aktiv für DIE LINKE tätig ist: Anke-Domscheit-Berg. Aus dieser Sicht stellt sich die Frage, wer denn eigentlich der „politische Gegner“ von Anabel Schunke ist.

Ich hatte in meinem Artikel schon auf den Umstand hingewiesen, dass Anabel Schunke sich als Feministin sieht und auch in diesem Verständnis publiziert. Insofern ist sie, zumindest für mich und meine Kehrseite, genau das Paradebeispiel des politischen Gegners. Daher möge man mir meine mangelnde Rücksicht auf die Befindlichkeiten dieser Autorin verzeihen. Sie kämpft, wie irrtümlich von einigen Kommentatoren bei pp angemahnt wird, eben nicht auf unserer Seite. Jedenfalls nicht aus der Sicht eines Feminismus-Kritikers. Sie ist geradezu eine Symbolfigur des modernen Feminismus. Völlig talentlos in gehobene Positionen befördert zu werden und ohne entsprechenden Leistungsnachweis Karriere zu machen ist doch der eigentliche Zweck dieser Ideologie. Auf dieser Ebene erfüllt Frau Schunke alle Bedingungen mit Bravour.

Karsten Mende

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9 Kommentare zu „„Friendly“ Fire – Anabel Schunke auf verbaler Amokfahrt

  1. Dir kann geholfen werden: Anabel Schunke im einsamen Duett mit Rüdiger Wohltmann

    Rüdiger wer?

    Nun, dieser Polizist beteiligte sich mit Verve an der s.g. „Hexenjagd“ (O-Ton die „Zeit“) gegen die damalige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling, welche es wagte, sich auch für Männer einzusetzen und deshalb dringend entfernt gehörte.

    Bilder und einen weiterführenden Link findet man hier: https://philosophia-perennis.com/2017/02/23/anabel-schunke-epochtimes-und-philosophia-perennis-sind-muell-und-rotz/#comment-11578

    Tja Anabel oder der Polizist Rüdiger. Wer will da wohl nicht mehr mit dem/der Anderen abgebildet werden? Man wird es wohl nie erfahren – und ich sicherlich keinen Kommentar bei „Tichys Einblick“ mehr durchbekommen, sofern die da noch schreiben darf. Nun ja, c’est la vie …

    Anabel, die so herrlich unintellektuelle, wird sich ggf. nun einen neuen Laden gesucht haben, vielleicht bei der AfD, man weiß es nicht. Eloquent und selbstlos, wie solche Damen eben sind: Ich bin Alles und ihr seid Nichts – es sei denn, ihr spendet mir (dazu forderte sie ja in ihrem Heulsusen-Video und dem Reizwäscheposting ja auf …

    1. Ich war echt überrascht, dass David auf meinen Artikel verlinkt hat. Hat wohl vorher keiner ein kritisches Wort über dieses Gör geschrieben. Danke für das Bild. Damit ist der Beweis erbracht, dass es wirklich sie war und nicht eine Namensvetterin. 😉

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