Rachel Dolezal und Bruce Jenner – Opfer ideologischer Verwirrung

Erinnert sich noch jemand an Rachel Dolezal? Das ist die Frau, die sich offenbar so ihrer hellen Haut schämte, dass sie es vorzog ihren Teint zu verdunkeln und fortan als „Schwarze“ ihr Dasein zu fristen. Auf Breitbart ist zu erfahren, dass Dolezal aufgrund ihres Betruges ziemlich tief gefallen ist. Rachel Dolezal, die frühere Präsidentin der lokalen Abteilung der National Association for the Advance of Colored People (NAACP), gab dem Guardian ein Interview, in dem sie tränenreich ihre aktuelle Situation schilderte. Derzeitig ist sie wohl arbeitslos, lebt von Lebensmittelmarken und ist von Obdachlosigkeit bedroht.

Dolezal, die sich lange in ihrer selbstgewählten „Opferrolle“ gefiel, ist auf dem Boden der Realität aufgeschlagen wie ein Komet. Niemand ist gewillt ihr einen Job zu geben, nicht einmal in einem Supermarkt. Ehemalige Kollegen wollen auf einmal nichts mehr von ihr wissen, ja sie nicht einmal kennen. Überall sonst wird sie erkannt und ausgelacht, obwohl sie ihren Namen geändert hat. Die einzigen Angebote bekommt sie für Reality-TV oder Pornos. Sowohl die Schwarzen als auch die Weißen wenden sich mit Grausen ab, wenn sie auf der Bildfläche erscheint. Alle Karten, die Dolezal in ihrer „Opferrolle als schwarze Frau“ ausspielen konnte, trumpfen jetzt nicht mehr.

There’s nobody saying, ‘Well, that’s racist if you say that about Rachel’, or ‘That’s sexist if you say that about Rachel.’

Jetzt erst, so wird ihr allmählich bewusst, kommt sie in die Situation wirklich ein Opfer zu sein, ein Opfer von ideologischer Verwirrung und der Auflösung von naturgegebenen Identitäten. Als wäre die groteske Verwandlung von Michael Jackson ihr keine Lehre gewesen, muss sie nun hautnah miterleben was passiert, wenn man seine Identität verleugnet und plötzlich zwischen die Fronten gerät.

Ähnliches ist auch im Zusammenhang mit der Gender-Ideologie zu beobachten. Auch da versuchen Ideologen bewusst, die naturgegebenen Identitäten aufzulösen und in Beliebigkeit zu verkehren. Die Resultate sind ähnlich. Als Beispiel hierfür kann man Bruce Jenner heranziehen, der in Frauenkleidern und mit dem Kunstnamen „Kaitlyn“in der Öffentlichkeit auftritt. Obwohl er von den meisten Medien für seine Pseudo-Identität gehätschelt wird, musste auch er spüren, wie es um ideologische Lippenbekenntnisse steht, wenn es wirklich darauf ankommt. Als er nämlich zur „Woman of the Year“ gekürt wurde, traf ihn der Bannstrahl feministischer Verachtung, mit der durchaus berechtigten Anmerkung eben keine echte Frau zu sein. Alle, besonders aus dem feministischen Lager vertretenen, genderistischen Leitsätze zählten nichts mehr, als ein gebürtiger Mann es wagte einen Titel einzusacken, der eigentlich Frauen vorbehalten ist.

 

Karsten Mende

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2 Kommentare zu „Rachel Dolezal und Bruce Jenner – Opfer ideologischer Verwirrung

  1. Nicht umsonst ist Verrat oder Vertrauensbruch in Dante’s Inferno auf der tiefsten Stufe seiner imaginierten Hoelle. Dolezal hat die schwarze Identitaet durch Vortaeuschen verraten, genauso wie ihre eigentliche weisse Identitaet. In dem schwarz-weiss Klassenkampfklima in den USA ist das unverzeihlich. Wenn jemand des Verrats faehig ist kann man ihm/ihr nie wieder vertrauen und auch nicht mit einem solchen Menschen zusammen leben.

    Der Fall Bruce Jenner beweisst, dass Feministinnen an den Genderschwachsinn selbst nicht glauben. Die verachten die Journalisten und die Zeitschriften, die ihn zur ‚women of the year‘ gemacht haben und Bruce nur deshalb, weil er sich nicht – wie Feministinnen das von Maennern erwarten – unterwuerfig zurueck genommen hat. Fuer die ist das Verrat an der biologischen Frau. Den Genderbloedsinn nutzen die nur um ein paar Totschlagargumente zu generieren, weil sie keine wirklichen Argumente haben.

  2. Ich mag ja Bruce Jenner dafür, dass er die müßige Diskussion darüber, was Männer alles besser können als Frauen, auf ein ganz neues Niveau gebracht hat.

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