Das schwarze Loch des Genderismus

Die neueste Meldung um das Frauenministerium von Manuela Schweig dreht sich um die Einführung eines neuen Kontrollorgans gegen „sexistische“ Werbung. Die so genannte Genderforscherin (Gender-Studies sind keine Wissenschaft!) Stevie Schmiedel von „pinkstinks“ wurde damit beauftragt Werbung zu melden und zu zensieren, die nicht in die Zerrbilder der feministischen Gender-Ideologie passen. Auf twitter gab „pinkstinks“ bekannt eine App entwickeln zu wollen, über die Meldungen dieser Art entgegengenommen werden sollen. Gefördert wird diese Zensur natürlich aus dem Hause Schwesig. Ob es diese App tatsächlich einmal geben wird ist zumindest zweifelhaft, denn die Vermutung liegt nahe, dass es hier lediglich um die Quersubventionierung einer der vielen Gender-Aktivistinnen geht, die in anderen, gewinnbringenden Bereichen nicht einsetzbar sind. Jegliche Aufwendung in handfeste Initiativen würden letztlich an der Fördersumme zehren. Daher richtet sich die Kontrollfunktion auch an den Werberat, der, ebenfalls von einer Genderistin geleitet, keine direkten Sanktionsmöglichkeiten hat. Schmiedel kann also im Grunde nur in den Wind pusten. Die Frage, die sich hier stellt ist nicht, ob Unternehmen Eingriffe zu befürchten hätten (haben sie nicht), sondern vielmehr, warum zwei gleiche Stellen für Genderistinnen existieren sollen, die beide keinen direkten Einfluss auf die Werbewirtschaft haben.

Hier geht es meiner Meinung nach lediglich um eine weitere Veruntreuung von Steuergeldern und die Hoffnung von Frau Schmiedel, dass sich nach der „Sommerpause“ die Aufregung gelegt hat und sie ihrer angekündigten Nutzlosigkeit die ersehnte Tatenlosigkeit folgen lassen kann, um möglichst viel von den Fördermitteln auf ihrer privaten Habenseite verbuchen zu können. Vom finanziellen schwarzen Loch des Genderismus sind schon Unsummen an Steuern verschluckt worden und geprüft wird im Zusammenhang mit Genderistinnen sowieso nichts. Das verbietet sich in der herrschenden Diktatur des Staatsfeminismus von selbst.

Die Aufregung um das Thema „sexistische Werbung“ ist meines Erachtens die Energie nicht wert, die dabei verschwendet wird 1) weil sexistische Werbung im Trend liegt

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und 2) Werbung von zumeist sehr einflussreichen Konzernen in Auftrag gegeben wird, mit denen man sich nicht wirklich anlegen möchte. Sollte es wirklich zu Änderungen in Werbeinhalten kommen, dann lediglich deshalb, weil diese den Interessen dieser Konzerne auch dienlich sind und keineswegs auf die Empörung einer arbeits- und nutzlosen Genderistin hin, deren Auskommen von staatlichen Fördermitteln abhängt. Das Kräfteverhältnis zwischen beiden Seiten ist mehr als klar.

 

Karsten Mende

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