MGTOW bekommt Nachwuchs

Die MGTOW-Bewegung (Men Going Their Own Way) bekommt rasanten Zuwachs. Waren es zu Anfang einige wenige, von ihrer Umgebung als „Beziehungsverlierer“ geschmähte Männer, die sich komplett vom weiblichen Geschlecht lossagten, hat sich diese Bewegung in relativ kurzer Zeit in der ganzen westlichen Welt verbreitet. Inzwischen greifen sogar die Mainstream-Medien dieses Thema auf, denn ein besonderer Ableger von MGTOW hat sich zumindest in Australien herausgebildet. Dort sind es nämlich Jugendliche, die bewusst auf eine Beziehung mit Mädchen verzichten.

Auf news.com.au wird über einen Jungen berichtet, der ausführlich seine Entscheidung begründet. Er beschreibt Erlebnisse seines Bruders, der von seiner Ex-Freundin mit einer Reihe von Falschbeschuldigungen bei der Polizei angezeigt wurde. Auch berichtet er über den Leidensweg, den zum Beispiel sein Onkel durchmachen musste, als sich dessen Ehefrau nach 40 Jahren Ehe von ihm trennte und ihn dann bis auf die Knochen ausgenommen hat.

Das sind die Auswüchse des in westlichen Gesellschaften etablierten Staatsfeminismus, dem man als Mann kaum etwas entgegensetzen kann. Haftstrafen aufgrund haltloser Behauptungen von Frauen zerstören die Lebensperspektive von jungen Männern. Unterhaltsforderungen ruinieren letztlich das gesamte Lebenswerk eines Mannes, von dem Frauen zwar die ganze Zeit gelebt haben, aber oft kaum etwas zu dessen Entstehung beigetragen haben. Jederzeit können Frauen auf diese Weise Männern den Boden unter den Füßen wegziehen. Solche Erfahrungen schrecken ab. Es ist daher nachvollziehbar, wenn Männer (und jetzt auch schon Jungs) dieser existenzbedrohenden Gefahr aus dem Weg gehen. Denn Maßnahmen, wie sie auch in Deutschland gesetzlich festgeschrieben worden sind, tragen ihr Weiteres zur Rechtsunsicherheit von Männern bei. Forderungen von Feministinnen, dass Falschbeschuldigungen ungeprüft Glauben zu schenken ist, haben im Milieu des Staatsfeminismus gute Aussichten ebenfalls Gesetz zu werden.

So haben diese Jungs, die ebenfalls unter dem Staatsfeminismus zu leiden haben, einen Ableger von MGTOW ins Leben gerufen. TGTOW (Teens Going Their Own Way) ist keine Antwort auf MGTOW, sondern richtet sich gegen die feministisch verzogenen Prinzessinnen im Teenager-Alter, die glauben, sie können ebenso rücksichtslos und bösartig mit Jungs ihres Alters umgehen, wie sie es von ihren Müttern, Tanten und besonders ihren Lehrerinnen tagtäglich vorgelebt bekommen. Die Doktrin ist: egal, was ein Mädchen tut, sie ist immer das arme Opfer, immer die Unterdrückte und Benachteiligte. Diese Doktrin hat sich dermaßen in den Köpfen von einem Großteil junger Frauen festgesetzt, dass sie nicht mehr wahrnehmen können, wie sehr diese an der Lebenswirklichkeit vorbei geht.

Auf einer MGTOW-Facebook-Gruppe habe ich vor Kurzem einen Kommentar gelesen, der auf die Ziele von MGTOW (TGTOW) anspielt, denn die beziehungslose Gesellschaft kann nur ein Etappenziel sein, das versteht sich von selbst. Der Kommentar kann damit umschrieben werden, dass die vom Feminismus fehlgeleiteten Frauen irgendwann derartig zahlreich gemieden werden, dass sie um Aufmerksamkeit bettelnd, auf Knien angekrochen kommen und sich vernünftig an die Spielregeln einer Beziehung halten. An die Spielregeln, die seit Jahrhunderten Gültigkeit hatten und bestens funktionierten. Die Hoffnung, dass sich über die Bewegungen von MGTOW (TGTOW) Ergebnisse einstellen, die Antifeministen verwehrt blieben, sind nicht illusionär. Antifeministen haben ihre Gegnerschaft in einer völlig ideologisch verblendeten Kaste von Aktivistinnen, denen mit sachlichen Argumenten nicht beizukommen ist. MGTOW hingegen greift in die Lebensgeschichte von Frauen allgemein ein und stellt diese vor die Wahl sich entweder zu ändern, oder aber allein zu bleiben. Wie sich zeigt, kommen Männer mit der zweiten Option wesentlich besser zurecht, als Frauen, die einen Halt in ihrem Leben brauchen. Immer deutlicher wird es auch für Frauen, dass die feministische Illusion der „Frauenemanzipation“ ein Irrweg ist, der für Frauen und ihre biologischen Umstände fatale Auswirkungen hat.

Karsten Mende

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2 Kommentare zu „MGTOW bekommt Nachwuchs

  1. Jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht und bei dem sich der Sexualtrieb soweit beruhigt hat, dass er zumindest 30 Minuten pro Tag klar denken kann, kommt zu diesem Schluss!

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