„Wir haben genug vom Feminismus“

Der Feminismus als Staatsdoktrin, der in Politik und Medien schon längst den Status einer Religion angenommen hat, stößt weltweit auf Ablehnung. Wie schon der 15 jährige australische Junge Tom* mit den Worten

There’s a growing number of men who’ve had enough — enough of feminism and enough of being told they have to work for a greater good, which doesn’t actually exist.“ (Hervorhebung: Die Kehrseite)

seine Entscheidung begründete dem weiblichen Geschlecht den Rücken zuzuwenden, hat genau diese Begründung auch in anderen Zusammenhängen eine Bedeutung. Wer erinnert sich nicht an den Flop, den das feministische Remake des erfolgreichen Blockbusters „Ghostbusters“ eingefahren hat? So geht es jetzt auch einem Produzenten von einst erfolgreichen Comic-Heften, deren Absatz unter dem politisch-ideologischen Gespinst der „Gender-Diversity“ einbricht. Der Vizepräsident des Comic-Verlags Marvel, David Gabriel, beschreibt, dass die Leser ihrer Comic-Serien über die Rollen der „Helden-Frauen“ lediglich die Nase rümpfen. So zumindest sind seine Beobachtungen.

“I don’t know that that’s really true,” he continued. “But that’s what we saw in sales. We saw the sales of any character that was diverse, any character that was new, our female characters, anything that was not a core Marvel character, people were turning their nose up against.”

Natürlich hatte diese Beobachtung von David Gabriel einen feministischen Shitstorm zur Folge, unter dessen Last er letztlich zusammenbrach. Angeblich soll es wohl im Merchandising Nachfrage nach den Diversity-Charakteren gegeben haben, aber seine Aussage ist verräterisch, denn es ist lediglich ein künstlicher Anschub erzeugt worden, unter Reduzierung des Angebotes der Hauptcharaktere. So kann man natürlich auch Verkäufe erzielen, indem man die nachgefragten Produkte zurückstellt und lediglich Substitute anbietet und diese mit einem ideologischen Schleifchen versieht. Die Befürchtung nämlich, dass die Kernelemente dieser Serie vernachlässigt werden, schwingt in seinem Dementi deutlich mit.

“We have also been hearing from stores that welcome and champion our new characters and titles and want more,” he declared in a complete 180-spin. “They’ve invigorated their own customer base and helped them grow their stores because of it. So we’re getting both sides of the story and the only upcoming change we’re making is to ensure we don’t lose focus of our core heroes.”

Wie auch immer man es zu vertuschen und zu beschönigen versucht: „Gender-Diversity“ floppt an allen Schauplätzen, an denen diese Farce aufgeführt wird. Immer mehr Menschen durchschauen diesen gigantischen Schwindel und lehnen sich dagegen auf.

Ähnlich dürfte es auch in der PC-Spielwelt sein, die größtenteils von männlichen Spielern konsumiert wird. Auch dort sind die „Helden-Frauen“ eher geduldet, als beliebt und geistern als ideologisch aufgezwungenes Anhängsel über den Monitor. Abgesehen von der Rolle „Lara Croft“ aus der „Tombraider“-Reihe, hat es in der Spielwelt keine „Frau“ geschafft sich zu etablieren. Dieses Phänomen lässt sich ganz einfach erklären. „Lara Croft“ war eine Neuerscheinung eine einsame Kämpferin zu einer Zeit, als sowohl die Spielindustrie, als auch die Technik gerade erst aus der virtuellen Strichmännchen-Phase heraus kam. Zu einer Zeit außerdem, als die westliche Welt noch längst nicht dermaßen aufdringlich mit „Gender-Identitäten“ und der gleichen penetriert wurde. Das hielt sich alles noch im Rahmen und man hat „Lara Croft“ ihren Erfolg noch gönnen können. Heute aber ist das Thema total überreizt und so von politisch motivierten Interessen überlagert, dass es die meisten Menschen nur noch ankotzt. Harte Wortwahl zwar, aber so sieht es aus. Außerdem hat die stetige Aufklärung über die hinterhältigen feministisch-politischen Intrigen zu einer inneren Protesthaltung der zumeist männlichen Konsumenten geführt. Die Leute durchschauen die Propaganda und kaufen sie nicht mehr. Die Realität hat den Gender-Ideologen eben nicht den erhofften Gefallen getan, sich ihrem Wunschdenken anzupassen. ‚Mädchen = rosa, Jungs = blau‘ ist und bleibt absatzfördernd. Gegenteilige Feldversuche sind gescheitert; an der Realität gescheitert.

Karsten Mende

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3 Kommentare zu „„Wir haben genug vom Feminismus“

  1. Ja, wie sich die Werktätigen vom Kommunismus befreien mussten, müssen sich dereinst die Frauen vom Feminismus befreien. Es ist nicht die Aufgabe der Männer, den Frauen auch hierbei mal wieder beizustehen.

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