Feministischer Journalismus – eine Offenbarung

So langsam scheint wohl auch den Medien ein Licht aufzugehen, dass die junge Generation Feministinnen in gesellschaftlichen Fragen und Herausforderungen keine ernstzunehmenden Partner sind. Ich hatte ja schon am 4.Januar geschrieben, dass die aktionistische Garde der „Netzfeministinnen“ es versäumt hatte einen #Aufschrei zu den Silvester-Attacken zu zwitschern. Anne Wizorek, die sonst eigentlich keine Gelegenheit auslässt ihr zartes Stimmchen zu erheben und den dämlichsten männerverachtenden Stuss von sich zu geben, hatte ganz kleinlaut zugegeben nichts von den Ereignissen von Köln, die sich jedoch schon zuvor an anderen Orten abgespielt hatten, gewusst zu haben.

Lohaus
null Ahnung: Msy. Stefanie Lohaus

Diese völlige Ahnungslosigkeit verblüfft nun langsam auch die Presse. In der faz.net ist heute ein Artikel mit der Überschrift „Keine Ahnung, viel Meinung“ erschienen, der am Beispiel von Stefanie Lohaus, der Mitherausgeberin des Missy Magazine, zum Thema hatte, was hier auf der Kehrseite allzu oft beschrieben wurde. Dass nämlich Feministinnen vom Schlage Stefanie Lohaus nichts weiter tun, als sich in ihrer überheblichen Selbstgefälligkeit zu sonnen und ohne irgendwelche Kenntnisse die absurdesten Forderungen zu stellen. Auch dass Feministinnen besonders von den Staatsmedien mit Samthandschuhen gestreichelt werden, ist nicht neu, jedenfalls nicht den Lesern dieser Seite. Bei der FAZ scheint diese Erkenntnis jedoch für Verblüffung zu sorgen. Der Grund dafür war ein „Interview“ der eingebildeten „woman on web“ Lohaus im Deutschlandfunk.

Dieser Staatssender wollte von der Feministin Stellungnahmen zur Verschärfung des Sexualstrafrechts hören und es stellte sich heraus, dass Lohaus nicht die geringste Ahnung zu diesem Thema hatte. Nicht die Spur. Michael Hanfeld von der FAZ stellt vollkommen zu Recht fest, dass ein Journalist an dieser Stelle des Gespräches freundlich und bestimmt aus der Leitung gegangen wäre. Dass es Stefanie Lohaus trotzdem gewährt wurde, ihr dümmliches Geschwätz abzusondern ist eine Offenbarung. Zeigt sie doch das intellektuelle und sprachliche Niveau einer jungen Frau, die ebenfalls von sich behauptet eine Journalistin zu sein.

In einem Wort beschrieben ist dieses Gestotter von Lohaus nur eines: grottenpeinlich! Darauf im Einzelnen einzugehen, erspare ich mir. Das ist es wirklich nicht wert.

Karsten Mende

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2 Kommentare zu „Feministischer Journalismus – eine Offenbarung

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