Mundtot – Gegenstimmen zur Frauenquote

Das Presseecho zur Frauenquote gibt ein erschreckendes Bild über das Demokratieverständnis und das Verständnis zur Marktwirtschaft in diesem Land wieder. Ich werte dies als betrübliches Zeichen, dass der staatsfeministische Meinungs-Terror ein fester Bestandteil des Medien-Mainstreams geworden ist. Differenzierte und sachliche Berichterstattung, die dem Anspruch der Presse als vierte Gewalt gerecht würde, gibt es nicht mehr. Wenn ich die Pressemeldung des Handelsblattes zur Frauenquote lese, habe ich den Eindruck, dass die Redaktion dieser ehemaligen Wirtschaftszeitung komplett von der Zentrale der EMMA aus gesteuert wird. Wieder einmal wird klar, dass diese Zeitung nicht mehr in der Lage ist, zu diesem zentralen und einschneidenden Thema einen eigenständigen und für ein Wirtschaftsblatt angemessenen Artikel zu verfassen. Es ist geradezu ein Jammer, wenn man unter dem hochtrabenden Namen „Handelsblatt“  eine Pressemeldung der dpa verortet, die völlig unkritisch (Frauenquote kommt endlich – na und?) übernommen wurde, ohne dass es in der Redaktion überhaupt aufgefallen wäre, dass sie auch noch falsch ist.

Die Überschrift „Frauenquote ohne Gegenstimme beschlossen“ ist allein dahingehend irreführend, dass mir bis heute schon zwei Mitglieder des Bundestages bekannt sind, die sich in Pressemeldungen gegen eine Frauenquote ausgesprochen haben. Die frühere Frauenministerin Kristina Schröder, sowie der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß haben sich öffentlich dazu bekannt, diesen verfassungswidrigen Beschluss abzulehnen.

CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder
CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder

Diesen beiden Volksvertretern und auch den anderen, welche sich der staatsfeministischen Diktatur widersetzt haben, und die von den Medien verschwiegen werden, gilt mein ausdrücklicher Dank. Wenn auch die Begründung in beiden Fällen den wesentlichen Einwand gegen dieses Staatsverbrechen, nämlich den eklatanten Verfassungsbruch, gemäß Artikel 3, Absatz 3, vermissen lassen, sind doch elementare Komponenten darin enthalten. So haben sich beide gegen Eingriffe in die unternehmerische Freiheit ausgesprochen, die eine solche Zwangsreglementierung mit sich bringt.

CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß
CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß

In Zeiten von staatsfeministischen Gesinnungs-Terror ist das allerdings schon sehr mutig und sollte mit großem Respekt gewürdigt werden. Der Umstand, dass diese kritischen Stimmen von der etablierten Medienlandschaft komplett ausgeblendet und ignoriert werden lässt böses erahnen, wenn in eben dieser dpa-Meldung nicht unerwähnt bleibt, dass mit dem jetzt beschlossenen Verfassungsbruch noch lange nicht Schluss sein soll und dass die „Grün_Linken“ noch weitere Anschläge auf das Grundgesetz in Angriff nehmen wollen.

Es wird mit Sicherheit Verfassungsklagen gegen die Frauenquote geben, davon ist auszugehen. Das Problem wird jedoch sein, dass am Bundesverfassungsgericht Personen (Susanne Baer) installiert wurden, die sich diesem berechtigten Unterfangen widersetzen werden. Es ist also nicht zu erwarten, dass dieses staatsfeministische Treiben auf dem Rechtsweg unterbunden werden kann. Somit greift Artikel 20 des Grundgesetzes, der alle Deutschen zum aktiven Widerstand aufruft, gegen eine Minderheit von Ideologen, die sich das Ziel gesetzt haben, die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu zerstören.

Karsten Mende

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2 Kommentare zu „Mundtot – Gegenstimmen zur Frauenquote

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