Tim Hunt – Shitstorm gegen die Wissenschaft

Wir alle kennen den Spruch ‚Ehrlichkeit wird bestraft‘. Im Zeitalter der feministischen Heuchelei und Lügen hat dieser Ausspruch ganz besondere Gültigkeit. Wieder wurde in diesem Sinne ein herausragender Wissenschaftler um das Ansehen für seine Leistung gebracht. Weil der Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, Tim Hunt, aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz seines wissenschaftlichen Lebens schöpfte und eine Wahrheit ansprach, die auch in vielen anderen Bereichen des beruflichen Alltags zu beobachten ist, wurde er aus seiner Professur gemobbt.

Nobelpreisträger Tim Hunt: die Wahrheit kostete ihn seine Stelle
Nobelpreisträger Tim Hunt: die Wahrheit kostete ihn seine Stelle

Es mag für Feministinnen befremdlich klingen, aber an Arbeitsplätzen, an denen Vertreter beider Geschlechter teilhaben, kann es durchaus auch zu Liebesbeziehungen kommen. Und die Tatsache, dass die meisten Frauen sehr viel emotionaler und persönlicher auf Kritik reagieren ist auch keine so einschneidend neue Erkenntnis, dass man darauf mit einem moralistischen Schock reagieren müsste. Offensichtlich haben sich Feministinnen und ihre Unterstützer aber schon so weit von der Lebensrealität entfernt, dass die eigentlich harmlosen und auch ironischen Randbemerkungen von Tim Hunt eine solche Empörungswelle verursacht haben, dass dieser sich gezwungen sah, seine Position zu räumen.

Tim Hunt soll für seine zotigen Sprüche bekannt sein und ist außerdem ein Brite. Von daher ist es eigentlich unfassbar, wie aufgehetzte „Journalistinnen“ aus diesen wenigen Worten eine Story konstruieren konnten, die angeblich tausende Wissenschaftlerinnen, dazu bewegt haben soll, sich auf Twitter gegen Tim Hunt zu empören. Hier sei darauf verwiesen, dass es nicht Hunts Bemerkungen waren, die diesen Mob mobilisiert hatten, sondern die völlig überzogenen Reaktionen dieser feministischen Schmierfinken. Erst damit wurde eine Story daraus. Von den Bemerkungen selbst hätte anders kaum jemand Notiz genommen.

Aufgrund seines Alters kann Tim Hunt diesen Shitstorm relativ gelassen nehmen, besonders unter dem Aspekt, dass die widerwärtige Kampagne gegen ihn seine Worte zu 100% bestätigt. Leider ist damit wieder einmal der Beweis dafür erbracht worden, dass sich die Prioritäten in der Wissenschaft weg von der Forschung, hin zu Ideologie verschoben haben; eine Entwicklung, die besonders in diesem Berufsfeld sehr problematisch ist.

Karsten Mende

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5 Kommentare zu „Tim Hunt – Shitstorm gegen die Wissenschaft

  1. Dass sie emotional reagieren, zeigt doch der Shitstorm gegen Tim Hunt unmittelbar.

    Die Bestätigung folgt direkt auf dem Fuße. Es ist nahezu unerträglich mittlerweile.

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