Eine Dummheit kommt selten allein

Nun endlich hat es sich auch in der Mainstream-Presse niedergeschlagen, welch infame und niederträchtige Dinge unter feministischer Deutungshohheit in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Geschlechterfrage Einzug gehalten haben. Die Zensur der „hart aber fair“-Sendung vom 2. März dieses Jahres hat das Potenzial zu einem handfesten „Gendergate“. Dieser Vorfall ist nicht etwa ein Offenbarungseid des WDR, wie Michael Hanfeld von der FAZ kommentiert, sondern der konsequente Schritt einer Politik, die sich an einer Ideologie ausrichtet, der jegliche rationale Substanz fehlt. Einer Politik zudem, die ohne parlamentarische Debatte als Leitlinie allen politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen vorangestellt wird; als Priorität so zu sagen.

Frank Plasberg bei "hart aber fair"
Frank Plasberg bei „hart aber fair“

Es wäre die Aufgabe der Presse den ganzen Gender-Komplex mit seinen Netzwerken, Begünstigungen und undemokratischen Umtrieben schonungslos aufzudecken. Es ist beileibe nicht so, dass man da tief in die Materie eintauchen müsste, um etwas Schmutz zu finden. Es reicht an der Oberfläche zu kratzen. Was dabei schon zu Tage gefördert wird, sollte für jeden Journalisten mit Berufsethos eine Story wert sein, wenn es diesem Berufsstand darum ginge Skandale aufzudecken. Seit Jahren aber geschieht das nicht, ganz im Gegenteil. Ein Großteil der Medien ist schon lange dermaßen feministisch geprägt, dass es scheinbar einen Konsens gibt über Gender-Feminismus positiv zu berichten. Immer wieder schaffen es Protagonisten aus der Gender-Szene, sich in den Leitmedien zu präsentieren und massiv für Ideologie zu werben, mit medialer Huldigung versteht sich.

Anton Hofreiter:
Anton Hofreiter: „Gender-Studies“ nicht nur Nonsens

Vor allem sollte die Presse, zumal ein Leitmedium wie die FAZ, wissen worüber sie schreibt. Kommentar hin oder her, wenn Herr Hanfeld meint, dass „„Gender Studies“ nicht nur Nonsens produzierten, sondern die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern im Sinn hätten“, kann man davon ausgehen, dass er sich keinerlei Gedanken zu dem ideologischen Unsinn von Anton Hofreiter (Grüne) gemacht hat. (Hervorhebung: Die Kehrseite)

Dass Gleichberechtigung und Gleichstellung zwei völlig entgegengesetzte Begriffe sind und der Eine den jeweils Anderen ausschließt, dass diese beiden Begriffe nicht vereinbar sind, ist keine höhere wissenschaftliche Erkenntnis. Schon hier wird aber deutlich, dass bei den Medien Leute beschäftigt sind, die entweder ihr Handwerk nicht verstehen, oder aber genderistisch indoktriniert sind.

Es fällt zuweilen auf, dass Herr Hanfeld sich sehr bemüht, alle Genderisten der Sendung in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. Alle Gender-Kritiker hingegen bekommen eine geballte Ladung Häme verpasst. Während Hofreiter seinen Unsinn „sehr ausführlich darlegte“, war es Birgit Kelle, die „anlastet“, so als würde es sich bei ihrer Darlegung um eine unbegründete Behauptung handeln.

Letztlich ist der Kommentar so verfasst, dass er versucht die Diskussion abzuwürgen, obwohl er Gegenteiliges behauptet. Angeblich würde dem Thema die nötige Ernsthaftigkeit fehlen und „die Debatte genau so weitergeführt, wie sie Plasberg nach Ansicht der Kritikerinnen angeleitet hat – voller Dogmatismus und persönlicher Aggressivität“ (Quelle: faz.net). Das war es wohl auch, was die Vorsitzende de WDR-Rundfunkrates, Ruth Hieronymi, über die Sendung sagte, und was der Zensur der Sendung Vorschub gegeben haben soll. So lächerlich eine Diskussion über „Ampelfrauen“ oder „Unisex-Toiletten“ auch scheinen mag, so notwendig ist sie trotzdem. Natürlich ist es bei klarem Verstand nicht einfach diesem Thema mit Ernsthaftigkeit zu begegnen. Aber da Genderisten ihre unsinnigen Pläne, entgegen jeder Empirie, mit einer Verbissenheit in die Tat umsetzen, dass es einen das fürchten lehrt, tun Kritiker gut daran, an die massiven fiskalischen Aufwendungen zu denken, die Jahr ein -Jahr aus, in die Taschen von Genderisten gepumpt werden. Und daran, dass, außer Maßregelungen und Gängelungen, bis hin zu der Art und Weise, wie man gefälligst mit einer aus der öffentlichen Hand bezahlten Professorin der Humboldt-Universität zu kommunizieren hat, um möglicherweise (wohl aber eher nicht) eine Antwort zu erhalten, nichts nennenswertes aus der so genannten „Gender-Forschung“ herausgekommen ist.

Die Strukturen dieses Netzwerkes lassen sich am besten mit „mafiös“ beschreiben. Denn der völligen Nutzlosigkeit seht ein beträchtlicher Schaden gegenüber. Nicht zuletzt der Schaden, den der Deutsche Frauenrat mit seiner Intervention der Pressefreiheit angetan hat. Das Ausmaß der kriminellen Energie der Gender-Sekte ist gewaltig und die Infiltration in Medien und Politik großflächig. Daher beschränkt sich die Auseinandersetzung mit den „Ampelfrauchen“ leider nicht darauf, spöttisch abzuwinken, sondern fordert die ganze Kraft des Widerstandes gegen die genderistischen Umtriebe. Sie sind nicht einfach nur lächerlich und nutzlos. Sie sind schädlich, kriminell und kosten das Geld der Steuerzahler.

In diesem komplexen Zusammenhang ist es schon fast erfreulich, dass der WDR die Dummheit begangen hat, die fast schon vergessene Sendung von Frank Plasberg zu zensieren. Dadurch hat dieser TV-Beitrag einen Bekanntheitsgrad erreicht, den er ohne die Intervention nie hätte erreichen können, zumal sie damit Zuschauer angelockt haben, die nicht direkt an diesem Thema, wohl aber an der Meinungsfreiheit allgemein interessiert sind. So bösartig dieser Eingriff in verbriefte Verfassungsrechte war, so dumm war er auch. Es bleibt zu hoffen (und anzunehmen), dass dieser genderistischen Dummheit noch weitere folgen werden.

Karsten Mende

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3 Kommentare zu „Eine Dummheit kommt selten allein

  1. „Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten.”
    (Friedrich Nietzsche, Philosoph)
    Die beabsichtigte und bisher gut verborgene gesellschaftszerstörende Wirkung von Gender Mainstreaming wird sicher nicht gleich von allen bemerkt werden. Aber bald deutlich werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist.
    Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge
    des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der
    Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und
    Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.amazon.de/trifft-Frauen-Kinder-zuerst-Genderismus/dp/394581801X)

  2. Auch hinter der scheinbar lächerlichen Krankheit „Genderitis“ steckt die globale „Elite“ der satanischen NWO, die alle alten Werte auf den Kopf stellen will und dieses Unterfangen auf allen Ebenen vorantreibt. Widerstand ist Pflicht!

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