Ekelfaktor aus der feministischen Backstube

Moderne Feministinnen definieren sich zuweilen gern über den Ekelfaktor, mit dem sie auf ihr jämmerliches und einfältiges Dasein aufmerksam machen können. Das fängt oftmals damit an, dass sie ihren ohnehin schon wenig ansehnlichen Gesichtern groteske Verzierungen hinzufügen, welche die Bedeutung des Wortes Schmuck ebenso pervertieren, wie sie selbst die Bedeutung des Wortes Frau. Da aber seit den 90er-Jahren die Devise gilt, dass man mit seinem Outfit eigentlich nicht mehr wirklich provozieren kann, sind Feministinnen auf weit abstoßendere Aktivitäten angewiesen, um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu erregen.

Kiran Gandhi
Kiran Gandhi wurde von den Medien gefeiert. Wofür kann man dem Bild entnehmen!

Aus dieser Not heraus geboren sind Aktionen, wie das „Free-Bleeding Movement“, das auf der sportlichen Ebene schon zu der absurden Huldigung einer mittelmäßigen Marathon-Läuferin geführt hat, weil sie mit einem dunkelroten Fleck zwischen ihren Beinen über die Ziellinie gelaufen ist, während man über die Siegerin des Laufes, Tigist Tufa aus Äthiopien, kaum ein Wort verloren hat. Diese  Form von Ideologie geleiteter Berichterstattung ist leider typisch für die feministisch unterwanderte Presse in Deutschland, denn hier fällt dieses Missverhältnis besonders deutlich aus. Während Meldungen über die „Aktion“ von Kiran Gandhi wie ein Sturm durch den Blätterwald gerauscht sind, war zu ihrer Platzierung auch nach langer Recherche nichts in Erfahrung zu bringen. Soviel jedenfalls steht fest: unter den Top-Ten war sie nicht. Trotzdem, so schien es jedenfalls, wurde sie als die eigentliche Siegerin des London-Marathon 2015 verkauft. 

Tigist Tufa
Die Siegerin des London-Marathon 2015 Tigist Tufa wurde von den Medien ignoriert.

An der Siegerin des Laufes gab es von Seiten der Medien kaum ein Interesse. Ich zitiere hierfür Tigist Tufa, die Erstplatzierte des Laufes:

„I called People Magazine asking for a feature, I even catered to them saying I’d talk about my fitness routine. But they just said, “Are you the tampon girl?” and I said, “No I’m the winner.” But they had already hung up on me.“ (Quelle: Return Of Kings)

Es würde mich brennend interessieren, welche Ausreden die Medien für ihre feministische Verzerrung liefern würden, weil es ja offensichtlich ist, dass kaum jemand vom roten Höschen einer mittelmäßigen Läuferin Notiz genommen hätte, wenn diese Meldung nicht künstlich lanciert worden wäre. Immerhin hat man auch in der Tagesschau von Kiran Gandhi und ihrer Provokation erfahren, wogegen der Sieg von Tigist Tufa kaum eine Rolle spielte.

Wie man also leicht erkennen kann, stehen Leistung und Erfolg unter feministischen Betrachtungen in keinem stimmigen Verhältnis. Die etablierten Medien haben sich nahezu vollständig der feministischen Ideologie unterworfen. Absurderweise schaden sie, wie oben gezeigt, damit Frauen, die den Anspruch haben Leistungen zu erbringen und für diese auch entsprechend gewürdigt zu werden.

pissforequality
eine feministische „Aktionsform“ sich die Hosen nass zu machen

Der Ekelfaktor als Provokation verspricht jedenfalls mehr medialen Erfolg als Leistung. Der Eklat um den London-Marathon ist der wohl deutlichste Hinweis auf diese Verwerfung. Dass Feministinnen geradezu geschaffen dafür sind den Ekelfaktor für sich zu beanspruchen ist nicht neu. Wie mit der „Free Bleeding“- Bewegung haben Feministinnen vor nicht allzu langer Zeit mit der Aktion #PissingForEquality auf Twitter Aufmerksamkeit erregt. Was das derartige „Aktionen“ mit Gleichberechtigung zu tun haben soll kann sich der Leser hier gern selbst fragen. Würden Männer traditionell mit vollgepissten Hosen durch die Gegend stolzieren und eine nasse Hose als ihr ureigenes Markenzeichen betrachten, könnte ich ein gewisses Verständnis dafür aufbringen. Aber tun wir das? Natürlich nicht! Warum nicht? Weil man uns zurecht dafür als psychisch krank darstellen würde!

Letztlich war diese „Aktion“ eine gelungene Kampagne von 4chan, um Feministinnen gezielt zu demütigen. Gelungen ist dies dadurch, dass Feministinnen reihenweise darauf hereingefallen sind und sich für ihren blinden ideologischen „Kampf“ nass gemacht haben. Natürlich ist solch eine Hoax hinterlistig, zeigt aber deutlich, auf welch schmalen psychischen Grad Feministinnen wandeln und wie herabgesetzt die Schamgrenze bei ihnen ist.

Nun reicht es Feministinnen jedoch nicht der Öffentlichkeit ihren provokativen Ekelfaktor in ihrer Vorstellung von Kunst zu präsentieren. Der ultimative Ekel ist erst damit erreicht, wenn auch die Produktion von Lebensmitteln in feministischer Manier bearbeitet wird. Natürlich sind mir die Bedingungen der Fleischproduktion bekannt. Wenn man über dieses Feld nachdenkt, kann einem eigentlich auch das Kotzen kommen.

Trotzdem wage ich zu behaupten, dass es keinem geistig gesunden Mann einfallen würde sein Sperma zur Produktion von Lebensmitteln zu benutzen. Möglich, dass in Kreisen von queer.de darüber schon einmal diskutiert wurde. Die Schamgrenze in diesem Milieu ist ja, ebenso wie bei Feministinnen, auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Allerdings sind Erwägungen dieser Art noch nicht publik geworden. Feministinnen jedoch haben auch hier keinerlei Skrupel. Schon im Februar diesen Jahres hat Die Kehrseite über einen äußerst ekelerregenden Fall berichtet, als eine vermeintliche Wissenschaftlerin aus ihren Vaginalsekreten Joghurt produziert hatte.

Zoe stavri
Feministische „Bäckerin“ Zoe Stavri: Hefepilze aus Vaginalsekret

Heute konnte ich erfahren, dass diese Idee von einer Netzfeministin dankbar aufgenommen wurde. Die feministische Bloggerin Zoe Stavri hat ihren Mösensaft nun dazu benutzt Hefepilze zu kultivieren und daraus Brot zu backen. Im Moment geht noch die Frage um, ob es sich bei dieser Meldung ebenfalls um ein Fake handelt oder nicht. Grundsätzlich scheint es aber sehr wohl zu funktionieren, aus Vaginalsekreten Pilzkulturen zu isolieren und dann für derartige Zwecke zu missbrauchen. Und Missbrauch ist, so weit ich das beurteilen kann, der zentrale Aufhänger bei Feministinnen, wenngleich sie in den allermeisten Fällen sogar das Wort „Missbrauch“ missbrauchen.

Feministinnen, so habe ich gelernt, schrecken vor keiner noch so abartigen Provokation zurück, wenn sie dadurch ihr Aufmerksamkeitsdefizit befriedigen können. Ob das ihnen selbst (oder Frauen allgemein) hilft, ist für sie dabei vollkommen belanglos. Auf einer vernünftigen und rationalen Ebene haben sich Feministinnen schon längst jeglicher Diskussionsgrundlage entbehrt. Daher bleibt diesen unansehnlichen und geistig herausgeforderten Wesen, die sich im Eiltempo von der menschlichen Zivilisation entfernen, nur noch der Ekelfaktor, um bei ebendieser anzuklopfen und für ihre wirren Umtriebe Beifall zu erheischen.

Der Jammer dabei ist, dass sie diesen von den etablierten Medien auch noch bekommen.

Karsten Mende

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19 Kommentare zu „Ekelfaktor aus der feministischen Backstube

  1. Ja, was soll man(n) da noch sagen?
    Früher, veilleicht heute noch?, gab es special Pornos in der Richtung.
    Soll ich jetzt auch mal „free ejakulation“ fordern, wenn mir zufällig einer abgeht? Als Mann möchte ich ja auch frei sein!
    Was soll ich hier über die Blüten weiblicher Genderismus-Fantasien (sexuelle Fantasien?) schreiben.

    Auf dem gleichen Niveau könnte ich einfach schreiben: Meine Stilblühte ist schöner.

    Genderismus 3.0 ist einfacher Schwachsinn und hat mit Emanzipation, Gleichstellung oder gar Gleichberechtigung gar nichts mehr zu tun.

    Ich habe mir vorgenommen, Genderismus und Dummheit dieser plumpen, dummen Art wo immer es geht zu bekämpfen.

    Also Frauen und Männer: Schreibt alle gegen diese Dummheit!!!

  2. Ich finde es ehrlich gesagt unglaublich, wie negativ dieser Artikel klingt, und wie negativ du vor allem das Wort Feminismus bzw. Feministinnen benutzt, genauso wie du alle unter einen Hut steckst. Ich stimme dir zu, dass einige dieser Dinge wirklich nicht akzeptabel sind und auch nicht das geringste mit Geschlechtergleichheit oder Gleichberechtigung zu tun haben. Nur: Wenn sie nichts damit zu tun haben, sind sie nicht feministisch oder Feminismus. Frauen, die bei diesen Aktionen mitmachen und es als Feminismus hinstellen, sind keine Feministinnen, zumindest nicht was das angeht. Das Ziel des Feminismus ist Gleichberechtigung. Die Gleichheit von Mann und Frau (und was für andere Geschlechter es noch so geben kann). Wenn du dafür bist, dass Frauen gleiche Löhne bezahlt bekommen wie Männer, bist du ein Feminist. Wenn du dafür bist, dass es sozial akzeptabel ist, dass Männer Schwäche zeigen und verletzlich werden können, ohne als „Schwuchtel“ oder „Pussy“ dargestellt zu werden, bist du ein Feminist. Nicht, wenn du es unterstützt, dass jemand Pilze aus seiner Vagina züchtet.
    Ach, und der gesamte erste Absatz ist ja wohl völlig daneben. Ich glaube, da muss ich gar nichts weiter zu sagen.

    1. Mit Verlaub: Das ist alles totaler Quatsch.

      „Gleichheit der Geschlechter“

      – wenn die Geschlechter gleich wären, gäbe es nur eins.

      „Wenn du dafür bist, dass Frauen gleiche Löhne bezahlt bekommen wie Männer, bist du ein Feminist“

      – Ich bin dafür, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit dasselbe Geld bekommen. Das ist in Deutschland der Fall. Solltest Du anderer Ansicht sein, solltest Du dich mit dem bereinigten „Gender Pay Gap“ beschäftigen. Da ich für gleiche Löhne bin, bin ich also Feminist? Quatsch: Ich bin NICHT-Feminist.

      (und was für andere Geschlechter es noch so geben kann)

      Genderquatsch. Es gibt drei Zustände beim menschlichen Geschlecht: Männlich, weiblich, undefiniert.

      Ihr Feministen glaubt aber nicht tatsächlich, dass es Euch um Gleichberechtigung geht, oder?

      Frauenquoten alleine sind schon ein Beleg dafür, dass es nicht um Gleichberechtigung geht. Frauenquoten sind sogar grundsätzlich verfassungsfeindlich.

      Wenn du dafür bist, dass es sozial akzeptabel ist, dass Männer Schwäche zeigen und verletzlich werden können, ohne als “Schwuchtel” oder “Pussy” dargestellt zu werden, bist du ein Feminist.

      Du transportierst hier Klischees, die es in dieser Form nicht gibt. Die größten Liebesgedichte und -lieder – wer schreibt und singt die nochmal? Männer oder Frauen? Ich galt immer als sehr emotional und niemals als „Pussy“ oder „Schwuchtel“. Dafür habe ich aber z. B. Gewalt durch Frauen erlebt. Mehrfach. Solche Dinge kommen im Feminismus allerdings nicht vor. Es werden Statistiken gefälscht oder verschwiegen, die darauf aufmerksam machen, dass auch Frauen Täter sind.

      Das mit den Pilzen ist nur ein Beispiel von vielen.

      Kennst Du die Bilder der weiblichen Feministen, die sich selbst in die Hose gepinkelt haben, um ein Zeichen für Gleichstellung zu setzen? Oder das Auftreten der Feministen auf Slutwalks? Die Zerstörung der Sprache? Oder jene Feministin, die sich eine Farbtube in die Vagina gesteckt hat und dann damit Bilder gemalt hat? Oder die Feministin, die ihrer 4-jährigen Tochter von Sex mit einem Liebhaber im Hotel vor laufender Kamera als Videoprojekt erzählt?

      Das sind alles Dinge, die aus dem Feminismus kommen. Feminismus steht nicht für Gleichberechtigung. Feminismus steht für gestörtes Sozialverhalten und eine verzerrte humanistische Sichtweise.

      Guten Nacht.

      1. Okay, dann wollen wir mal anfangen.

        Ich habe nicht gesagt, dass die Geschlechter gleich sind. Ich muss zugeben, dass das Wort „Gleichheit“ vielleicht etwas unglücklich gewählt war, was ich eigentlich gesucht habe, war eine Übersetzung des Wortes „equality“, weil ich finde, Gleichberechtigung hört sich so trocken an, und equality impliziert einfach so viel mehr. Die Geschlechter sind nicht gleich, das wäre ja Unsinn, die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind wichtig und gut so, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht die gleichen Rechte und Chancen haben können.

        Ich habe keine genauen Informationen darüber, ob es in Deutschland mit den Löhnen so ist wie du sagst, ich weiß dass es zumindest nicht überall hier so ist, geschweige denn in anderen Ländern, auch europäischen. Nur, weil es Frauen in Deutschland vielleicht durchschnittlich ganz gut geht, heißt das nicht, dass Feminismus für andere Länder nicht wichtig ist. Das ist so, wie wenn du sagst, „Na ja, ich hab ja ein Dach über dem Kopf, ein schickes Auto und genug zu essen, wozu sind dann Hilfsorganisationen und Spendenaktionen für Menschen in Afrika da? Es zählt doch nur Deutschland.“ Das Denken, dass wir keinen Feminismus brauchen, weil es unseren Frauen einigermaßen gut geht, ist engstirnig und ignorant, und hier absolut unangebracht.

        Was du als „Genderquatsch“ bezeichnest, ist für viele Menschen eine Identitätskrise. Es gibt mindestens so viele Geschlechter wie es Sexualitäten gibt, und Menschen verzweifeln an Leuten wie dir, die ihnen erzählen, dass sie Unrecht haben, nur weil sie sich nicht dem binären System zugehörig fühlen. Um es wieder auf ein anderes Beispiel zu übertragen, das du vielleicht besser verstehst: Das ist so, wie wenn du sagst, „Ja, es gibt Afrikaner und Europäer, und alle anderen sind undefinierbar oder irgendwas dazwischen.“ Nicht so cool.

        Schau in jedem Lexikon nach, in jeder Begriffserklärung, Feminismus bedeutet, Gleichberechtigung der Geschlechter. Das ist ein Fakt, und da lässt sich auch nicht drüber streiten. Und es ist doch traurig, dass wir eine Frauenquote benötigen, um sicherzugehen, dass Frauen im Job ernst genommen und als relevante Individuen behandelt werden.

        Natürlich „transportiere ich hier Klischees“, aber die gibt es genau in dieser Form. Überall. Hier ist wieder dieses Scheuklappendenken zu sehen. Nur weil du nie so genannt wurdest, heißt nicht, dass es anderen nie passiert ist. Nur weil du nie verprügelt wurdest, weil du dich vielleicht zu feminin verhalten hast und als Schwuchtel bezeichnet wurdest, heißt es nicht, dass es anderen nicht passiert ist. Nur weil du noch nie gemobbt wurdest, weil du schnell anfingst zu weinen und emotional wurdest, heißt es nicht, dass es anderen nicht passiert ist. Es geht nicht um uns selbst, sondern um andere.

        Und wir versuchen nicht, Frauen als Heilige darzustellen, die nie irgendetwas falsch machen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass so etwas wie Gewalt und Missbrauch auch von Frauen ausgehen kann. Deshalb ist Feminismus auch nötig: Dass Männern und Jungen geglaubt wird, wenn sie erzählen, dass sie Gewalt von einer Frau erfahren haben, dass sie ernst genommen werden und etwas unternommen wird, dass sie nicht nur „Das muss dir doch gefallen haben“ zu hören bekommen, wenn sie von einer Frau vergewaltigt oder missbraucht werden.

        Diese Dinge entstehen nicht aus dem Feminismus. Diese Dinge entstehen aus Frauen, die der Meinung sind, Feminismus stehe für Männerhass und die Erhebung und Herrschaft der Frau. Die der Meinung sind, Frauen sind besser als Männer und wir brauchen Männer sowieso nicht. Die meinen, sie sollten besondere Privilegien genießen, weil sie Frauen sind. Diese Sachen sind nicht wahr, und ich finde es schade, dass das Bild, das viele Menschen vom Feminismus haben, von diesen Frauen zu etwas Negativem verzerrt wird, dass Feminismus für sie zu einem Unwort geworden ist, dass man nicht in den Mund nimmt, außer es gibt irgendwas zu lästern über eine Aktion, die „diese komischen Feministinnen“ schon wieder gebracht haben.

        Feminismus ist etwas Gutes, etwas sehr Gutes, und wir alle brauchen ihn, nicht nur die Frauen.

        Einen schönen Tag noch.

    2. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber nach sehr umfangreicher und jahrelanger Beschäftigung mit Feministinnen, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass all das, was du als den wahren Feminismus betrachtest, genau das ist, was nichts mit Feminismus zu tun hat. Eingefleischte Feministinnen, die schon etwas länger im Geschäft sind als du, werden dir das zeigen. Ich hoffe, dass du das dann verstehst, wenn dir eine von diesen radikalen Aktivistinnen klarmacht, was Feminismus wirklich ist.

      1. Es tut mir nicht leid, das sagen zu müssen, aber es ist alles genau so wie ich gesagt habe. Feminismus steht für Gleichberechtigung der Geschlechter, für eine gleiche Behandlung in der Gesellschaft. Diese radikalen Aktivistinnen sind genau das: radikale Aktivistinnen. Nicht Feministinnen. Wie ich bereits dem Kommentar über dir versucht habe zu erklären: Schau im Lexikon nach. Feminismus steht für Gleichberechtigung, Punkt.

      2. Du brauchst dir wirklich nicht die Mühe machen, mir Feminismus mit der Lexikon-Definition zu erklären. Sei mir bitte nicht böse, aber an dieser Stelle breche ich die Diskussion ab. Das ist, als ob ich mich mit einem Grundschüler über Nietzsche unterhalten muss. Und das tue ich nicht. Wenn du auch nur annähernd informiert wärst, dann würdest du begriffen haben, dass sich aus der vermeintlichen „Gleichberechtigung“ schon längst eine rechtliche Übervorteilung zugunsten von Frauen entwickelt hat. Offensichtlich weisst du nicht worüber du schreibst. Klick doch mal bei einigen Seiten in meiner Blogroll rein, oder lies andere Artikel auf dieser Seite. Das könnte hilfreich sein, um hier überhaupt mitreden zu können. Aber bitte, mach den Fehler nie wieder, mit der Lexikon-Definition punkten zu wollen. Damit machst du dich nur lächerlich. Ich bin fair genug, dir das in einem freundlichen Ton zu sagen. Bei anderen Kollegen könnte es dir damit anders ergehen. Die sind nicht so nett wie ich.

      3. Ich hatte keinesfalls vor, „mit der Lexikon-Definition punkten zu wollen“. Mir ist durchaus bewusst, dass es kein wirkliches Argument ist, ich hatte nur keine große Lust, alles was ich bereits in der vorherigen Antwort versucht habe zu erklären, noch einmal aufzuschreiben. Und ich habe bereits einige Artikel auf deiner Seite gelesen (es ist übrigens wirklich nicht hilfreich in diesem Punkt, wenn ich ganz klar mit deiner Einstellung nicht übereinstimme, mir dann zu empfehlen, andere Beiträge von dir zu lesen, die natürlich von derselben Einstellung gefiltert sind, aber okay), und ich habe ehrlich gesagt keine Hoffnung, mit dir vernünftig argumentieren zu können, wenn deine Einstellung dem Feminismus gegenüber offensichtlich bereits so festgefahren ist. Und ich bin dir wirklich wirklich dankbar, dass du mir in einem freundlichen Tonfall erklärt hast, dass meine Meinung irrelevant ist. Danke schön, jetzt fühl ich mich gleich viel besser.

      4. Ohne Argumente kannst du auch nicht argumentieren. Deswegen habe ich ja gesagt, ich breche hier ab. Und jetzt verschärfe ich meinen Ton!!! Dein dümmliches Geschnatter kannst du in einer Krabbelgruppe vorführen, aber nicht hier auf der Kehrseite. Meine „Einstellung dem Feminismus gegeüber“ ist faktenbasiert und auch verifiziert. Wenn du mit einer rosa Brille durch die Gegend rennst, bitte. Das ist dein gutes Recht. Aber verschone mich mit deinem Geschwätz.

      5. So, bin zufällig auf diesen Blog gestoßen, weil ich gucken wollte, ob die Brotsache nur ein Fake ist oder nicht oO. (Keine Ahnung, wo genau ich hier gelandet bin, hab nur den einen Artikel erstmal gelesen^^ Ich bin jetzt ganz mutig und kommentier hier mal xD:)
        Also: Ich kann euch beide verstehen – Kehrseite und becoziluvya – denn ich glaube, dass man Feminismus unterschiedlich definieren kann – alleine auf Wikipedia sind meines Wissens nach zumindest 5 Formen des Feminismus angegeben (biologischer Feminismus, radikaler Feminismus, etc.). Daher kann man wohl auch schwer sagen: Feminismus ist gut! oder: Feminismus ist schlecht! — Was von der einen Feministin als „gut“ betrachtet wird, wird von einer anderen Vertreterin viell. sogar als antifeministisch gewertet oder umgekehrt schon als zu radikal, etc.

        Ich selbst bin für die absolute Gleichwertigkeit von Mann und Frau, aber nicht für deren grundsätzliche Gleichmacherei, Geschlechter sind einfach verschieden, mal mehr, mal weniger, aber es gibt nicht umsonst 2 Geschlechter. Und keines ist besser oder schlechter als das andere. Ich bin gegen Niedriglöhne für Frauen, gegen Diskriminierung der „typischen“ Frauenrolle (z.B., dass Hausfrauen endlich mal Anerkennung für ihre Arbeit finden und nicht für manche nur als „gratis Putze“ gelten – bin ich da jetzt feministisch oder antifeministisch?^^), gegen Gewalt an Frauen und dafür, dass jede Frau ihr Leben so leben kann, wie sie möchte – ohne gesellschaftliche Abhängigkeit, ohne Demütigung.
        Und: Ich bin dafür, dass Männer ernst genommen werden, dass Männer nicht zurückgedrängt werden, dass auch Männer Anerkennung finden, etc., aber das ist für mich ohnehin selbstverständlich.
        Was mich ankotzt, sind Aktionen wie diese Brot-Aktionen, weil sie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Frauenrechten total ad absurdum führen und Frauen, die dann Missstände aufzeigen, gleich wieder mit diesen … ähem … Kindergartenaktivistinnen in einen Topf gesteckt werden -.-. In anderen Teilen der Welt gibt’s noch immer Massenvergewaltigungen, Autofahr-Verbote für Frauen, Beschneidungen, etc. – und frau fühlt sich moralisch überlegen, weil sie ein gesundheitlich bedenkliches Brot bäckt und da fühle ich mich als Frau von meinesgleichen verraten, weil so ne Aktion jegliche Grundlage eines Aufeinander zugehens zwischen den Geschlechtern und einer seriösen Auseinandersetzung mit dem „Feminismus“ (was auch immer man darunter versteht) nimmt.
        Genauso wie die Genderisierung der Sprache – ich kann diesen Mist auch als Frau nicht mehr lesen/hören und finde diverse Auswüchse da wirklich ne Beschmutzung der schönen, deutschen Sprache. Als ob das generische Maskulinum die Ursache aller Gewalt gegen Frauen wäre. HA HA HA.
        Und was „andere Geschlechter“ angeht: Ja, die gibt es, keine Frage. Aber mehr als 3 gibt es nicht. Weiblich männlich, undefiniert. Das eine undefinierte Geschlecht zieht es dann halt eher zur Männerseite, das andere zur Frauenseite. Frauen fühlen sich als Mann und lieben Männer und bezeichnen sich als homosexuell, Männer fühlen sich als Frauen und lieben Männer und bezeichnen sich als hetero, etc. – Ja, viele Ausprägungen. Trotzdem nicht mehr als 3 Geschlechter. Oder eigentlich zwei samt Mischformen.
        Warum können wir nicht eigentlich endlich mal das jeweils andere Geschlecht einfach für voll nehmen und einander wertschätzen? — Achso, und bitte auch das eigene Geschlecht für voll nehmen, werte „Feministinnen“, dann muss ich mich nicht mehr dank Brotback-Aktionen dafür schämen, eine Frau zu sein. -.-

      6. Willkommen auf der Kehrseite. Wie ich im Artikel schon beschrieben habe, bin ich mir auch nicht sicher, ob diese Story ein Fake ist, oder nicht. Da es aber technisch durchaus machbar ist, gehe ich von der Richtigkeit dieser Meldung aus. Selbst wenn nicht, besteht doch die Möglichkeit, dass es in der Zukunft dazu kommen kann, dass Feministinnen auf eben solche Aktionsformen zurückgreifen und als „Kampf gegen das Patriarchat“ einsetzen. Wer garantiert dann eigentlich dafür, dass Verbraucher vor derartigen „Produkten“ geschützt werden? Daher ist es wichtig darüber zu berichten, denn zumindest eine Absicht ist hier bereits erkennbar. Radikale Feministinnen scheuen nicht davor zurück. So viel ist sicher. Unter anderen medialen Voraussetzungen, hätte man erwarten können, dass diese Story auch von den deutschen Leitmedien aufgegriffen wird, wenigstens von einem. Eigentlich ist das ja eine „Hammerstory“, sollte man meinen. Das komplette Schweigen dazu sagt mir jedoch, dass es hierzulande einen Konsens unter Medienmachern gibt, möglichst nichts negatives über Feminismus zu berichten. Diese Sache ist aber so abartig, dass man wohl kaum positive Worte dazu finden könnte, um sie noch als angemessene feministische Aktion beschreiben zu können. Also schweigt man dazu. So wie damals bei der „Joghurt“-Sache.

      7. Oh, und was die Frauenqote angeht: In Kindergärten gibt’s mittlerweile auch eine Männerquote.
        Ich finde beides überflüssig, weil wenn ich als Frau wo eingestellt werden möchte, dann bitte aufgrund meines Könnens und nicht, weil ich ein armes Frauchen bin, das ohne Frauenquote eh keine Chance hätte^^. Aber besser nun beides, als nur eines davon.

      8. Danke.
        Und — bäh — bitte!! Bloß keine Krankheitserreger in meinem armen Brot!!!!! oO
        Warum das von den Leitmedien nicht aufgegriffen wird, ist aber mMn wohl eher der Grund, dass es so viel kranke Leute auf der Welt gibt, dass man bei jedem Einzelfall gar nicht nachkäme (soll ja auch Leute geben, die Fäkalien essen — und überhaupt gibt es ja ohnehin schon so viele andere Lebensmittelskandale größerer Hersteller; da ist es ja noch ein Glück, dass die „Bäckerin“ ihr Brot selbst verzehrt hat oO).
        Und so wichtig muss sich diese Frau nun auch nicht vorkommen. Mir reichen bereits die Meldungen, die ich darüber las (übrigens auch in online-Frauenzeitschriften – und die haben dann doch auch eher zu Ekel tendiert.)
        Und jetzt hör ich lieber zu schreiben auf, sonst krieg ich mein Abendessen nicht mehr runter. -.-

  3. Okay, dann wollen wir mal anfangen.

    Wer ist wir? Wir Feministen? Für wen sprichst Du?

    Ich habe nicht gesagt, dass die Geschlechter gleich sind.

    Man müsste zunächst festlegen in welcher Sprache man spricht. Ich meine jetzt: Naturwissenschaftlich oder Geisteswissenschaftlich.

    Gleichberechtigung hört sich so trocken an, und equality impliziert einfach so viel mehr. Die Geschlechter sind nicht gleich, das wäre ja Unsinn, die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind wichtig und gut so, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht die gleichen Rechte und Chancen haben können.

    Dann nenn mir ein paar Rechte, die hier in Deutschland für Frauen betroffen sind und ich verrate Dir, dass man für Lösung solcher Probleme nicht den Feminismus, sondern den Humanismus benötigt.

    Rechtlich werden in Deutschland Männer benachteiligt.

    Ich habe keine genauen Informationen darüber, ob es in Deutschland mit den Löhnen so ist wie du sagst, ich weiß dass es zumindest nicht überall hier so ist, geschweige denn in anderen Ländern, auch europäischen.

    Bitte belege für die europäischen Länder.

    Nur, weil es Frauen in Deutschland vielleicht durchschnittlich ganz gut geht, heißt das nicht, dass Feminismus für andere Länder nicht wichtig ist.

    Feminismus ist für kein Land wichtig. Feminismus ist sogar schädlich, weil Feminismus die Geschlechter voneinander entfernt und trennt. Es geht Frauen in Deutschland also „ganz gut“. Okay. Wie geht es Männern dann, die mehr Selbstmorde begehen, vermehrt auf der Arbeit sterben, mehr an Krebs sterben, bei Scheidungen grundsätzlich den schlechteren Stand haben usw. Ich kann dir viele Dinge aufzählen. Das allerdings ist schwer für eine Feministin wahrzunehmen: Hier kommt nämlich die Einseitigkeit der Betrachtung zu tragen. Als Humanist betrachtet man den Menschen als Ganzes. Als Feminist betrachtet man den Menschen lediglich aus weiblicher Perspektive. Da ist dann klar. dass Selbstmorde von Männern, Obdachlosigkeit von Männern, schlechtere Chancen im Bereich der Bildung usw. nicht auffällt.

    Das ist so, wie wenn du sagst, “Na ja, ich hab ja ein Dach über dem Kopf, ein schickes Auto und genug zu essen, wozu sind dann Hilfsorganisationen und Spendenaktionen für Menschen in Afrika da? Es zählt doch nur Deutschland.” Das Denken, dass wir keinen Feminismus brauchen, weil es unseren Frauen einigermaßen gut geht, ist engstirnig und ignorant, und hier absolut unangebracht.

    Was du als “Genderquatsch” bezeichnest, ist für viele Menschen eine Identitätskrise.

    Stimmt. Gender Studies sind oder führen in eine Identitätskrise.

    Es gibt mindestens so viele Geschlechter wie es Sexualitäten gibt, und Menschen verzweifeln an Leuten wie dir, die ihnen erzählen, dass sie Unrecht haben, nur weil sie sich nicht dem binären System zugehörig fühlen.

    Darf ich Dir sagen, dass es lediglich EINE Sexualität gibt und dass diese EINE Sexualität durch zwei Geschlechter besetzt ist?
    Sexualität bezeichnet grundsätzlich zunächst einmal erotische Handlungen, die auf die geschlechtliche Vermehrung bezogen sind.

    Um es wieder auf ein anderes Beispiel zu übertragen, das du vielleicht besser verstehst: Das ist so, wie wenn du sagst, “Ja, es gibt Afrikaner und Europäer, und alle anderen sind undefinierbar oder irgendwas dazwischen.” Nicht so cool.

    Und schon hast Du die Nazikeule in der Hand, indem Du Aussagen von mir völlig verzerrst und Schlussfolgerungen ziehst, die sich grundsätzlich verbieten.

    Schau in jedem Lexikon nach, in jeder Begriffserklärung, Feminismus bedeutet, Gleichberechtigung der Geschlechter. Das ist ein Fakt, und da lässt sich auch nicht drüber streiten. Und es ist doch traurig, dass wir eine Frauenquote benötigen, um sicherzugehen, dass Frauen im Job ernst genommen und als relevante Individuen behandelt werden.

    Eine Frauenquote hebelt direkt die Gleichberechtigung aus. Wie kann Feminismus dann noch für Gleichberechtigung stehen, wenn Gleichberechtigung direkt ausgehebelt wird?

    Zur Sache, ich soll Feminismus nachschlagen:
    http://nicht-feminist.de/2015/10/dann-bist-du-nicht-fuer-gleichberechtigung-es-nervt/

    Sowie weitere Artikel:
    http://nicht-feminist.de/category/feminismus/grundlagen/

    Dort findest Du eine Menge Artikel zum Thema, die auch aus internationaler Feder stammen. Es könnte sogar ein Artikel von mir darunter sein.

    Natürlich “transportiere ich hier Klischees”, aber die gibt es genau in dieser Form. Überall. Hier ist wieder dieses Scheuklappendenken zu sehen. Nur weil du nie so genannt wurdest, heißt nicht, dass es anderen nie passiert ist. Nur weil du nie verprügelt wurdest, weil du dich vielleicht zu feminin verhalten hast und als Schwuchtel bezeichnet wurdest, heißt es nicht, dass es anderen nicht passiert ist. Nur weil du noch nie gemobbt wurdest, weil du schnell anfingst zu weinen und emotional wurdest, heißt es nicht, dass es anderen nicht passiert ist. Es geht nicht um uns selbst, sondern um andere.

    1. Ich habe eine Menge Gewalt erlebt.
    2. Als jemand, der seit über 25 Jahren seine Haare sehr lang trägt, habe ich viele Sprüche erlebt. Da haben sich die Geschlechter nichts gegeben.
    3. Du unterstellst mir, dass ich diese Erfahrungen allesamt nicht gemacht habe. Diese Erfahrungen werden aber nicht durch den Feminismus beseitig, sondern verschlimmert. Dies ist klar, wenn man bedenkt, dass ausschließlich die Frau in der einseitigen Betrachtung liegt.
    4. Ich wurde gemobbt. Z. B. von einer weiblichen Vorgesetzten, die zudem Alkoholikerin war. (Diese Dame hat auch gerne mal mit Sexismus und „Rape Culture“-Vorwürfen um sich geworfen. Durch den Feminismus war ich chancenlos.)
    5. Doch, es gab eine Zeit, in der ich viel geweint habe. Das war aber weder für mich noch für irgendeinen Bekannten von mir problematisch.

    Warum unterstellst Du mir, welche Erfahrungen ich gemacht habe und welche Erfahrungen ich nicht gemacht habe?

    Ich habe z. B. auch „nette Erfahrungen“ mit einer Borderlinerin gesammelt.

    Meine Erfahrungen:
    http://www.pelzblog.de/?s=borderline

    Auch hier war der Feminismus nicht hilfreich für mich, sondern extrem schädlich.

    Und wir versuchen nicht, Frauen als Heilige darzustellen, die nie irgendetwas falsch machen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass so etwas wie Gewalt und Missbrauch auch von Frauen ausgehen kann. Deshalb ist Feminismus auch nötig: Dass Männern und Jungen geglaubt wird, wenn sie erzählen, dass sie Gewalt von einer Frau erfahren haben, dass sie ernst genommen werden und etwas unternommen wird, dass sie nicht nur “Das muss dir doch gefallen haben” zu hören bekommen, wenn sie von einer Frau vergewaltigt oder missbraucht werden.

    Sorry, das ist eben der Grund, warum Feminismus extrem schädlich ist. Du weißt, wie viele Studien durch den Feminismus verfälscht werden? Ein klassisches Beispiel findest Du z. B. hier:

    http://nicht-feminist.de/2014/09/spiegel-kinder-sind-ausschliesslich-maedchen/

    Oder wie gleichberechtigt feministische Hilfsorganisationen sind, kannst Du hier nachlesen:
    http://nicht-feminist.de/2015/11/plan-sexistische-hilfe-fuer-maedchen/

    Zum Thema Feminismus bezüglich „Vergewaltigung“ und „Missbrauch durch Frauen“: Im Feminismus gibt es schon keinen Sexismus gegenüber Männern. Studien werden grundsätzlich verfälscht oder verleugnet. Seit den 90er Jahren sind extrem viele Studien „verschwunden“. Alles aufgrund von Bestrebungen durch den Feminismus. Wenn es schon keinen Sexismus gegen Männer gibt, dann solltest Du Dir überlegen, wie sehr es Vergewaltigungen gegenüber Männern gibt.

    Ich habe auch hier gewisse Erfahrungen durch meine Borderlinerbeziehung. Die letzten, die mir helfen wollten, waren Gleichstellungsbeauftragte. Gleichstellungsbeauftragte sind allesamt feministisch und kümmern sich um was? Um Gleichberechtigung? Nein, sie kümmern sich um „Gleichstellung im feministischen Sinn“.

    Diese Dinge entstehen nicht aus dem Feminismus. Diese Dinge entstehen aus Frauen, die der Meinung sind, Feminismus stehe für Männerhass und die Erhebung und Herrschaft der Frau. Die der Meinung sind, Frauen sind besser als Männer und wir brauchen Männer sowieso nicht. Die meinen, sie sollten besondere Privilegien genießen, weil sie Frauen sind. Diese Sachen sind nicht wahr, und ich finde es schade, dass das Bild, das viele Menschen vom Feminismus haben, von diesen Frauen zu etwas Negativem verzerrt wird, dass Feminismus für sie zu einem Unwort geworden ist, dass man nicht in den Mund nimmt, außer es gibt irgendwas zu lästern über eine Aktion, die “diese komischen Feministinnen” schon wieder gebracht haben.

    http://nicht-feminist.de/2015/01/fidelbogen-radikalfeminismus-ist-der-wahre-feminismus/

    Und nochmal:
    http://nicht-feminist.de/2015/10/dann-bist-du-nicht-fuer-gleichberechtigung-es-nervt/

    Feminismus ist etwas Gutes, etwas sehr Gutes, und wir alle brauchen ihn, nicht nur die Frauen.

    Spätestens an dieser Aussage lässt sich erkennen, dass Dein Bild über den Feminismus ein utopisches Bild ist. Würdest Du Feminismus durch Humanismus ersetzen, hätte der Satz vielleicht noch Sinn. Eine Betrachtung aus dem Blickwinkel eines Geschlechts kann nicht richtig sein.

    Einen schönen Tag noch.

    Gleichfalls. Es wäre schön, wenn Du Dich ein wenig mit den Informationen auseinandersetzen würdest. Mit einer utopischen Vorstellung über eine Ideologie kommt die Gesellschaft nicht weiter. Sie macht eher ganz viele Schritte zurück.

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